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„Dame König As Spion“
David John Moore Cornwell ist ein englischer Schriftsteller. Bekannter
ist er allerdings unter seinem Künstlernamen – John Le Carre. Seine
Spezialität sind Spionageromane. Davon hat er mehr als 20 Bücher seit
1961 geschrieben. „Tinker,Tailor, Soldier, Spy“ in der deutschen Version
„Dame, König, As, Spion“ aus dem Jahre 1974 ist wohl sein bekanntester
Roman. 1979 wurde „Dame, König, As, Spion“ bereits als 7-tlg.
BBC-Fernseh-Serie mit Alec Guiness ausgestrahlt und kommt nun als Film
in die Kinos.
Der britische Geheimdienst schickt einen Kurier nach Budapest. Seine
Aufgabe, einen russischen General zum Überlaufen in den Westen zu
überreden. Die Aktion missglückt. Der Brite wird erschossen. Daraufhin
muss der M16 Chef „Control“ (John Hurt) und seine rechte Hand George
Smiley (Gary Oldman) ihren Hut nehmen.
Einige Monate später wird Smiley reaktiviert. Die Regierung beauftragt
ihn dem Verdacht nachzugehen, dass es einen russischen Maulwurf an der
Spitze des M16 gibt. „Control“ hatte fünf Männer im Verdacht. Percy
Alleline (Toby Jones), Bill Haydon (Colin Firth), Roy Bland (Ciaran
Hinds), Toby Estzerhase (David Dencik) und selbst seinen Ziehsohn Smiley.
Smiley ist schockiert, dass „Control“ ihn des Verrats für fähig hielt.
Gemeinsam mit dem Agenten Peter Guillam (Benedict Cumerbatch) beginnt
Smiley in den eigenen Reihen zu ermitteln. Viele Spuren verlaufen im
Sand, bis der junge Agent Ricky Tarr (Tom Hardy) in Istanbul den
entscheidenden Hinweis liefert. Smiley nimmt diese Spur auf und lässt
sich auf ein lebensgefährliches Spiel ein.
Das ist vielleicht als Lektüre eine spannende und auch zu verfolgende
Handlung. Als Film jedoch ist es mit viel zu vielen Ecken und Windungen
und jeder Menge Nebenstränge durchzogen, sodass man als Zuschauer den
Faden verliert. Zwar Schauspielerisch durchaus gelungen, aber zu sehr in
die Länge gezogen. Das Ergebnis – gequirlte Langeweile.
127 Minuten – lieber das Buch lesen.

Ab 02. Februar 2012 im KINO.
A.G.Wells
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