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„IN TIME – Deine Zeit läuft ab“
Andrew Niccol, der in Neuseeland geboren wurde, war in
London Autor und Regisseur für Werbespots und ging dann nach Los Angeles
um, in seinen Worten, ‚Filme zu drehen, die länger als 60 Sekunden
sind.’ GATTACA („Gattaca“, 1997) nach seinem eigenen Originaldrehbuch
war Andrew Niccols Debüt als Regisseur. Und an diese Geschichte knüpft
der Regisseur mit seinem neuen Streifen an. Andrew Niccol ist dabei
Autor, Regisseur und Produzent.
„Wer jung und bei Kräften stirbt, der stirbt am besten“ (Die Ilias des
Homer). Diese uralte Weisheit ist die Kernaussage dieses Filmes. Will
Salas (Justin Timberlake) ist der Held dieser Geschichte. Er hat die
normale Altersgrenze von 25 Jahren bereits erreicht uns schuftet jeden
Tag für weitere 24 Stunden in der Fabrik in Dayton.
Gangs mit Namen wie Minute Men sind ständig auf der Suche nach
Möglichkeiten, Zeit zu stehlen und ein Mord für den Gewinn von ein paar
Stunden bedeutet ihnen gar nichts. Als Will den mit einem reichen
Zeitvorrat ausgestatteten Henry vor einer Truppe von Minute Men
beschützt, die ihm eben diesen Reichtum stehlen wollen, bedankt sich
Henry bei Will mit einem Zeitgeschenk von sage und schreibe einem
Jahrhundert.
Doch dieses Geschenk erregt die Obrigkeit, die über die Zeit wacht. Um
Will zu überprüfen, wird ein „Timekeeper“ auf Will angesetzt. Doch will
ist längst auf dem Weg in die reichste Zone New Greenwich. Ihn
fasziniert das Leben der Reichen. Aber in New Greenwich gibt es noch
etwas, das Will fasziniert - Sylvia Weis (Amanda Seyfried), die Tochter
des Super-Reichen Philippe Weis.
Als die Timekeeper versuchen, Will festzunehmen, nimmt er Sylvia als
Geisel. Was als Flucht vor dem Gesetz beginnt, entwickelt sich zu einem
hoch riskanten Spiel um die Regeln für diese gar nicht so Schöne Neue
Welt zu ändern – und im Mittelpunkt dieses Spiels befindet sich ein
Liebespaar auf der Flucht.
Ein außergewöhnliches Drehbuch, rasant in einen Actionfilm gebettet.
100 Minuten – ein Blick in eine absurde Zukunft – aber höchst
unterhaltend.

Ab 01. Dezember 2011 im KINO.
A.G.Wells
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