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Vorwort zum neuen Spezialkatalog 2007
Wenn uns heute wieder ein brauchbarer Katalog zum Thema Einschreibemarken vorliegt, so ist dies doch jahrelanger Vorarbeit zu diesem Gebiet zu danken. Dabei geht mein ganz persönlicher Dank zuerst hauptsächlich an jene Sammlerfreunde welche tatkräftig zur Vervollständigung und weiteren Öffnung der vorliegenden neuen Erkenntnisse ungeheuer viel mit dazu beigetragen hatten.
Natürlich war es für den Ersteller auf der anderen Seite ebenfalls eine Herausforderung, hier immer wieder neue Umbrüche vornehmen zu müssen. Es ist nicht so wie bei einem normalen Buch, wenn z.B. auf Seite 5 korrigiert werden muss, dann alles bis auf Seite 21 nachrutscht. Vielmehr muss aufgrund der sensiblen Einbauten wie Grafiken, Rahmen und hauptsächlich unsichtbaren Tabellen, die ganze Seite für sich völlig neu aufgebaut und konstruiert werden. Das führt natürlich in der Regel dazu, dass der dafür vorgesehene Platz für die neue "Einbaumaßnahme" nun nicht mehr ausreicht. Im Glücksfall klappt es dann, wenn z. B. eine sehr starke Vergrößerung sich in der Nähe befindet. Hier hilft dann eine Verkleinerung und es geht dann manchmal gerade noch. So freute sich als Beispiel der Ersteller mit der Aussicht auf Vollendung seines Werkes bereits bei Seite 249 mit der 3. Ausgabe. Herein kommt aber urplötzlich eine Meldung mit einer Abbildung zum Einfügen auf Seite 27 unter gezähnt 2A. Darüberhinaus hatten für ihn immer wieder neue Meldungen zu den bisher unbekannten und nicht verausgabten Einschreibemarken gesorgt, jene schon zuvor so einiges an Umbrüchen bewirkten.
Natürlich freut einem jede neue Meldung mit auffallend guter Mitarbeit von Sammlerkollegen sehr wohl, man stelle sich aber gleich wieder den ungeheueren Wust an Neuarbeit vor. Wie bereits oben erwähnt: Eine wahre Herausforderung! Soweit also meine Arbeiten zum Katalog, dabei eben immer wieder neu umbrechend für die Jahre von 2003 bis 2007 in nur ganz groben Zügen. Dies also zu Ihrem Verständnis.
Zur Frage nun, warum die Einschreibemarken (Deutsche Post) nicht nach Postämtern, sondern schon immer wie im philatelistischen Standardwerk Michel nach Zähnungen katalogisiert werden, wie folgt: Ein Werk was für die Allgemeinheit der Philatelisten schlechthin bestimmt ist, um es einmal volkstümlich zu sagen, muss und kann hier keine Extrawürste braten. Es würde hier eine Zweigleisigkeit von Katalogherausgebern wohl auf einiges Unverständnis stoßen. Dafür wurden die Zähnungshinweise für Sammlerfreunde der "Forschungsgemeinschaft Einschreibemarken" und meiner alten Katalogisierung stets in Konturschrift ausgewiesen. Zusätzliche Hinweise befinden sich zudem seitlich noch dort, wo zum jeweiligen Postamt noch weitere Zähnungen vorkommen. Dabei ist auch sofort ersichtlich wo es hier noch weitere Zähnungsunterschiede zur jeweilig katalogisierten Einschreibemarke gibt. Etwas anderes liegen hier die Dinge wohl bei der für dieses Sammelgebiet zuständigen Forschungsgemeinschaft. Hier kann ganz klar und ohne weiteres auf die Sonderwünsche der "alten Hasen" jederzeit eingegangen werden. Es wird dabei in Rundschreiben berichtet und dies und jenes an hochinteressanten Dingen vorgeschlagen. Eine feine Sache, wo jeder Spezialist nicht nur lesen, sondern auch selbst mitmachen kann. Demgemäß ist hier die Katalogisierung nach Postämtern natürlich überhaupt kein Problem. Soviel also noch zum Thema "Forschungsgemeinschaft Einschreibemarken". So sollen dieser auch die 1 : 1 Abbildungen zum Darüberlegen der jeweilig zu bestimmenden Einschreibemarke vorbehalten bleiben. Um die Übersichtlichkeit weiter zu verbessern wurde beim vorliegendem Werk daher von drei Spalten auf zwei Spalten umgestellt und damit alle Abbildungen vergrößert. Weiter kam ein Drucker zum Einsatz der die Bilder, im Gegensatz zu früheren Abbildungen, auch hier weiter verbessert darstellt!
Es vergrößerte sich das Werk deshalb zwar fast um das Doppelte, bleibt dabei aber immer noch im Rahmen des erträglichen und ist für eine Mitnahme zum Vereinsabend geeignet. So wünscht Ihnen lieber Leser und sehr geehrter Sammlerfreund, beim Durchblättern und Bestimmen der Einschreibemarken viel Freude und hoffe nicht nur, sondern wünsche mir auch, dass dieser Katalog Ihren persönlichen Wünschen nicht nur weitgehenst gerecht wird sondern auch zu Ihrer vollen Zufriedenheit ausgefallen ist! Schreiben Sie mir!
Ulrich P. Haubold, München im April 2007
...da lacht der Einschreibemarken-Freund!
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