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Spuren im Sand
Ich träumte eines Nachts,
ich ging am Meer entlang mit
meinem Herrn,
und es entstand vor meinen
Augen,
Streiflichtern gleich,
mein Leben.
Für jeden Abschnitt, wie mir
schien,
entdeckte ich je zwei Paar
Schritte im Sand:
die einen gehörten mir,
die anderen meinem Herrn.
Als dann das letzte Bild an
uns vorbeigegangen war,
sah ich zurück und stellt
fest,
dass viele Male nur ein Paar
Schritte
im Sand zu sehen war.
Sie zeichneten die Phasen
meines Lebens,
die mir am schwersten waren.
Das machte mich verwirrt,
und fragend wandte ich mich
an den Herrn:
"Als ich dir damals alles,
was ich hatte,
übergab, um dir zu folgen,
da sagtest du,
du würdest immer bei mir
sein.
Doch in den tiefsten Nöten
meines Lebens
seh ich nur ein Paar Spuren
hier im Sand.
Warum verließest du mich
denn gerade dann,
als ich dich so verzweifelt
brauchte?"
Der Herr nahm meine Hand und
sagte:
"Geliebtes Kind, nie ließ
ich dich allein,
schon gar nicht in den
Zeiten,
da du littest und
angefochten warst.
Wo du nur ein Paar Spuren
hier im Sand erkennst,
da trug ich dich auf meinen
Schultern."
Dieses Gedicht hängt seid 20 Jahren bei uns an der Wand
Übriegen´s die Fehler die
ihr findet, könnt ihr gerne
mit nehmen

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