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Karlsaue

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Die Karlaue hat ihre Anfänge im Jahre 1568, um die Zeit lies Landgraf Wilhelm IV. der Weise (1532 - 1582) an der Stelle der heutigen Hessenkampfbahn einen Renaissancegarten mit einem Orangen und Pommeranzenhaus anlegen, hier zog er als einer der ersten deutschen Fürsten Speisekartoffeln die aus Italien kamen. Sein Sohn Moritz der Gelehrte (1572–1632) vergrösserte die Aue zur Moritz-Au. Landgraf Karl vergrösserte ab 1680 das ganze, aber die Fächerform blieb erhalten. Nach niederländischem Vorbild wurden die Gärten durch Kanäle und Alleen gegliedert. Im späten 18. Jahrhundert wurde die Karlsaue dann einem Landschaftsgarten im Englischen Still nachempfunden. Die Barocke Form blieb erhalten und ist heute mit einer Grösse von 125ha einzigartig im deutschen Barock.

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Die Karlsaue im Ganzen

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Karlsaue

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Tempel auf einer kleinen Insel in der Karlsaue

Der Küchenkanal

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Siebenbergen eine künstlich aufgeschüttete Insel am äusseren Rand der Karlsaue, auf dieser Insel wachsen sehr seltene Pflanzen