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Zunächst möchte ich mal erwähnen dass auf dieser Seite nur wenig von mir stammt
die meisten Informationen stammen von:
www.stop1984.info
Also seht auch da noch rein für mehr Infos !!!
Mitglieder und Gründer der TCPA
Zu den wichtigsten Mitgliedern des TCPA-Konsortiums gehört die gesamte bekannter und namhafter Hardwarehersteller, angefangen beim Initiator und CPU-Riesen Intel über Compaq bis hin zu Motorola. Aber auch so wichtige Grössen wie 3 Com aus dem Bereich Netzwerke oder Niewieder ähh Nvidia aus dem Lager der Grafikkarten-Hersteller und Infinion bei Speicher und Komponenten sind dabei. Sowie viele asiatische Firmen, die sonst befürchten müssten, aus der Technologieentwicklung ausgegrenzt zu werden.
Auffallend bei Softwareschmieden ist Network Associates und Novell, Trend Micro. Und natürlich ist Microsoft mit seinem Palladium vertreten (oder wie auch immer in Zukunft dieses Produkt auch immer heißen wird) Hier ein Link zu allen Helden der (noch) freien Welt
www.stop1984.info/index.php?text=tcpa-mitglieder.txt
Wer ist gegen Raubkopien?
Zunächst müssen wir uns klar machen, wer ein Interesse daran hat, bestimmte Formen von privaten Kopien zu verhindern.
Da ist zum einen die Software- Industrie, allen voran Microsoft. Die Industrie stöhnt schon seit langem, dass durch illegale Kopien bekannter proprietärer Betriebssysteme und bekannter proprietärer Office- Anwendungen ihnen Jahr für Jahr Verluste in Milliardenhöhe entstehen. Die genauen Zahlen bleiben im Dunkeln, da niemand den tatsächlichen Umfang an Schwarz- und Raubkopien kennt.
Zum anderen ist die Industrie der Musiklabels und Filmstudios seit langem auf der Suche nach Möglichkeiten, die Werke ihrer Künstler und Regisseure zu schützen. Man denke nur an Film- Premieren, die oft durch dubiose Kopien, die im Internet kursieren, unterlaufen werden. Oder an die Napster- Affäre.
Beide Gruppen wollen aus dem Recht an den Werken den optimalen, besser noch maximalen Erlös erzielen. Und sie haben deswegen ein starkes wirtschaftliches Interesse an dem maximalen Schutz dieser Verwertungsrechte.
Welches Recht ist involviert?
Wer sich mit Kopien beschäftigt, bekommt es zwangsläufig mit dem Urheberrecht zu tun. Die Firma Microsoft definiert im Zusammenhang mit Software- Piraterie "Raubkopien" folgendermassen:
Unter einer Raubkopie versteht man jede Art der illegalen Vervielfältigung urheberrechtlich geschützter Software.
Nach dem neuen Urheberrecht hat:
nur der Hersteller/ Schöpfer des Werks hat das alleinige Recht zum Vervielfältigen, Übersetzen, Ändern, Vertreiben und Vermieten des Produktes
bei Software ist dies der Programmierer (bzw. dessen Arbeitgeber)
Dritte können dies nur mit der ausdrücklichen Genehmigung des Rechtsinhabers tun
Urheberrecht besteht auch ohne besondere Anmeldung beim Patentamt und Kennzeichnung durch das Copyrightzeichen ©
Das Problem aus diesem neuen Urheberrecht ist klar:
Das Benutzen, Kopieren, Verkaufen, Verschenken, Vermieten und Verändern des Programms muss erst erlaubt werden.
Darum erwirbt der Käufer eine Nutzungslizenz.
Jede darüber hinausgehende Kopie ist mit Ausnahme einer Sicherungskopie verboten!
Das (unerlaubte) Ausprobieren von Software (Laden in den Arbeitspeicher) ist bereits verboten.
Keine privaten Kopien (anders bei Musikaufnahmen § 53 UrhG) !
Zur Durchsetzung solcher den Benutzer sehr einschränkenden Gesetze ist eine technische Lösung der Software- und Unterhaltungsindustrie mehr als genehm, zumal eine solche Lösung die unterschiedliche Rechtsprechung in verschiedenen Ländern im Handstreich verwirft. Sie unterstützt deswegen massiv solche Technologien wie TCPA oder Palladium.
Die Lösung TCPA?
Das TCPA- Konsortium ist mit ihrer Technologie und in Zusammenarbeit mit Palladium von Microsoft in der Lage, technisch dem Nutzer den Gebrauch von nicht lizenzierten Kopien von Software aber auch von anderen urheberrechtlich geschützten Werken, wie bei einer Film- DVD oder Musik zu unterbinden. Dies geschieht, in dem vor jedem Zugriff auf solche Werke geprüft wird, ob der User im Besitz der benötigten Lizenz ist. Dazu sollen grosse Datenbanken die Lizenzen und gekauften Produkte aber auch die zugehörigen Benutzer verwalten. Diese Datenbanken werden vom TCPA- Konsortium verwaltet. Ist der User nicht in der Lage, die richtige Lizenz nachzuweisen, so verweigert ihm "sein" TCPA- System die Nutzung. Die heute "Übliche Praxis" der freien Weitergabe von Privat- Kopien unter Verwandten und Bekannten wird nicht mehr möglich sein.
Es stellt sich die Frage: Wem kann an der Verwaltung seiner Daten und Lizenzen in unbekannten Datenbanken irgendwo im Internet oder bei irgendwelchen Firmen, zu denn sonst keine Beziehungen bestehen, gelegen sein?
Wem an einer solchen Verwaltung seiner ureigensten Interessen nicht gelegen ist, der wird sich TCPA- und Palladium- Produkten nicht zuwenden. Er nutzt andere Möglichkeiten in Hard- und Software. Diese werden auch weiterhin in der Lage sein, Kopien aller Art zu verarbeiten.
Ein technischer Aspekt kommt hinzu: Bisher ist in mehr oder weniger kurzer Zeit jeder integrierte Schutz von Software oder einer Film- DVD geknackt worden. Auch dies soll TCPA wirksam unterbinden. Was wird passieren? Die Knacker solcher Codes werden sich an den TCPA- Datenbanken versuchen. Und irgendwann wird auch diese Bastion fallen. Nur leider werden dadurch möglicherweise ehrliche und unbescholtene User die schwarzen Schafe, weil ihre Schlüssel und Lizenzen von Dritten missbraucht werden. Sie können deswegen zum Ziel juristischer Angriffe der Mitglieder des TCPA- Konsortiums werden.
Fazit
TCPA und Palladium ist im Zusammenhang mit dem neuen Urheberrecht ein massiver Angriff auf die Rechte der User an der Privatkopie! Dies ist eine Einschränkung in der Freiheit bei der Auswahl der eingesetzten Software, eine Beschränkung auf lizenzierte Produkte aus Film und Musik!
Gute Rede kurzer Sinn !!!
Setzt du gerne auf Shareware, Freeware, Freie Software, Das Recht auf Privatkopie, unlezensierte Software (keine Raubkopie !!!) mit TCPA oder TCG (wohl umbenannt weil mittlerweile unbequem)??!
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