Struktur und Hierarchie der Templer:

An oberster Stelle stehen die Tempelherren, ihnen untergeben sind die Templer, unter welchen wiederum die Tempelschüler stehen.
Der Orden der Templer verlangt 3 Eide, welche dem die Weihezeremonie führenden Tempelherrn geschworen werden müssen und die die 3 Weihegrade symbolisieren. Diese Eide sind geheim.


Ordensstruktur.

Lange Zeit existierten auf Terra Mystica die Templer und der Orden des alten Kodex eigenständig nebeneinander. Doch dann erhielten die Führer beider Orden den Auftrag, ihre Organisationen zu vereinen und beide Orden zu verschmelzen, um Glarons Kräfte nicht länger zu zersplittern.

Somit entstand der Orden der Templer des alten Kodex (TaK).

Hierarchie und ingame-Titel:

a) Allgemeine Hierarchie:
Ein Mitglied höheren Grades ist einem Mitglied niedrigeren Grades stets übergeordnet und weisungsbefugt. Einzige Ausnahme hiervon ist der Komtur, der Leiter des weltlichen Zweiges, der in der Hierarchie direkt dem Grossmeister unterstellt ist.
b) Männliche Mitglieder:
Tempelherr (nach Ablegen des 3. Eides) (3. Grad)
Templer (nach Ablegen des 2. Eides) (2. Grad)
Tempelschüler (nach Ablegen des 1. Eides) (1. Grad)
Novize (Anwärter)
c) Weibliche Mitglieder:
Tempelherrin (nach Ablegen des 3. Eides) (3. Grad)
Tempelhüterin (nach Ablegen des 2. Eides) (2. Grad)
Tempelschülerin (nach Ablegen des 1. Eides) (1. Grad)
Novizin (Anwärterin)
d) Ordensführer:
Leiter des Templerordens ist der Führer des spirituellen Zweiges. Er trägt den Titel "Großmeister des Templerordens".
Ihm direkt unterstellt ist der Führer des weltlichen Zweiges. Dieser trägt den Titel "Komtur des Templerordens".

Als RP-Auszeichnung kann nach Absprache mit den GMs der Titel abgeändert werden in "Paladin des Glaron" bzw. "Paladina des Glaron" bzw. "Priester/in des Glaron"

Anwärter haben keinen Titel.

Signaturen:

Dem Leiter des Ordens steht in der Schrifthalle/Bibliothek die Signatur "Großmeister des Templerordens" zu, der Leiter des weltlichen Zweiges benutzt die Signatur "Komtur des Templerordens"

Struktur

Der Templerorden umfaßt einen weltlichen und einen spirituellen Zweig. Die Mitglieder des weltlichen Zweiges verzichten auf den 3. Eid und dürfen heiraten (allerdings nur einmal). Die verheirateten Ordensmitglieder leben von den übrigen Mitgliedern getrennt. Geschlechtlicher Verkehr vor der Ehe ist verboten.
Die Mitglieder des spirituellen Zweigs legen den 3. Eid ab. Es ist ihnen verboten, zu heiraten oder den Geschlechtsakt zu vollziehen.
Nur Mitglieder des spirituellen Zweiges dürfen Sakramente spenden (größere Segnungen, Taufen, Eheschließungen usw.)
Die Unterbringung der unverheirateten männlichen und weiblichen Ordensmitgliedern hat streng voneinander getrennt zu erfolgen.

Aufgabenbereiche

Die Ordensmitglieder verbreiten das Wort Glarons unter der Bevölkerung. Sie zeigen vorbildliches und untadeliges Verhalten, was die Tugenden eines Paladins angeht. Sie bekämpfen das Böse (möglichst ohne Gewalt anzuwenden), wo immer sie es sehen, helfen den Schwachen und versuchen, Ungläubige zum "wahren Glauben" zu bekehren. Ingame dient der Orden als RP-Ausbildungsstätte für Paladine. Dabei ist höchste Aufmerksamkeit auf die Verbesserung und Vervollkommnung des RPs zu richten, Engine-Werte sind völlig nebensächlich.
Der Fortschritt der Ausbildung ist an den Titeln messbar. Die beiden Ordensführer entscheiden gemeinsam, wann ein Kandidat würdig ist, den nächsthöheren Eid abzulegen. Die Zeit, die ein Kandidat für den Aufstieg braucht, ist nicht festgelegt und auch nicht von Engine-Werten, wie dem Erreichen von Stats oder Skills abhängig, sondern einzig vom RP des Kandidaten. Die Eide sind streng geheim und werden (wenn möglich) vor beiden Großmeistern gemeinsam abgelegt. Der zusätzliche 3. Eid stellt kein zusätzliches Qualitätsmerkmal dar, sondern untersteht dem Ermessen des POs, ob er seinen Char "keusch" ausspielen möchte oder nicht.

Ordensfarben

Die Ordensfarben sind rot und weiß

Kleiderordnung

Die Kleidung entspricht einer Art "Uniform" und ist immer von allen Mitgliedern genauso zu tragen, wie hier festgelegt. Männer und Frauen tragen jeweils die gleiche Tracht.
Das Tragen des roten Mantels steht nur den Mitgliedern zu, die mindestens den 1. Eid abgelegt haben. Novizen dürfen noch keine Ordensfarben tragen.
a) Kampfkleidung
Über einer Stahlrüstung (die stinknormale graue) (wahlweise entweder Ketten- oder Plattenrüstung) wird ein weißer (= ungefärbter) Wappenrock getragen, dazu ggf. der rote Mantel, abhängig vom erreichten Grad. Frauen tragen ebenfalls die normalen Rüstungen und keinesfalls diesen Bikini-Ersatz. Die Waffe des Paladins ist das Langschwert.
b) Alltagskleidung
Sofern kein Kampf bevorsteht oder zu befürchten ist, tragen Ordensmitglieder ihren Habit als Alltagskleidung: Stiefel, ungefärbte Hose (1. Grad) oder Hose in Ordensfarbe (2. und 3. Grad), weißes (1. und 2. Grad) oder ordensfarbiges (3. Grad) Langarmhemd, weißer Wappenrock, Mantel (Vollmitglieder). Nach eigenem Ermessen (Kälteempfindlichkeit) kann auch eine Robe in Ordensfarbe darüber getragen werden.
c) Bußkleidung
Muß ein Mitglied Buße tun, so ist für den Zeitraum der Buße das Haupthaar zu scheren und barfuß zu laufen. Das einzige zulässige Kleidungsstück ist in dieser Zeit eine ungefärbte Robe. Der Mantel darf in dieser Zeit NICHT getragen werden.
d) Einweihungskleidung
Ein Kandidat, der im Begriff steht, einen Eid abzulegen, tut dies in Weihekleidung.

Ordensregeln:

  • Das Vollziehen des Geschlechtsaktes ist vor der Ehe verboten
  • Mitglieder, die den 3. Grad anstreben, dürfen nicht heiraten
  • Ein Ordensmitglied darf niemals lügen
  • Höher gestellten Brüdern/Schwestern ist ohne Nachfrage unbedingter Gehorsam zu leisten
  • Fluchen ist verboten
  • Der Genuß von Alkohol oder anderen Rauschmitteln ist verboten
  • Ein Ordensmitglied hat bei der Befragung durch ein ranghöheres Mitglied stets ungefragt die Wahrheit in vollem Umfange zu sagen und nichts zu verschweigen, um sich oder andere zu schützen, so unbequem oder schmerzhaft dies auch sein mag
  • Versprechen müssen eingehalten werden
  • Geheimnisse und der Inhalt persönlicher Gespräche, die euch andere Personen anvertrauen, fallen unter das Beichtgeheimnis und dürfen niemals anderen weitergegeben werden, es sei denn, es wird euch vom Beichtenden ausdrücklich gestattet (Ausnahme: Befragung durch ranghöheres Ordensmitglied)
  • Eine Waffe wird nur gezogen, wenn es einen gewichtigen Grund dafür gibt und die Waffe dann auch benutzt wird
  • Es ist verboten, anderen Lebewesen aus Scherz oder Spaß Schmerzen körperlicher oder seelischer Art zuzufügen
  • Duelle sind verboten
  • Das sinnlose Abschlachten von Lebewesen ist verboten
  • Vor der Einnahme von Getränken oder Lebensmitteln ist stets ein Segen darüber zu sprechen
  • Wenigstens nach dem Aufstehen und vor dem Zubettgehen wird gebetet
  • Nach einem Kampf wird ein Dankgebet gesprochen
  • Unbewaffnete, hilflose oder sonstwie deutlich unterlegene Personen dürfen nicht mit Waffen angegriffen werden
  • Das Leihen von Gold ist verboten
    Wer gegen die Regeln verstößt, dem wird, abhängig von der schwere seines Vergehens, eine Buße auferlegt werden. Das Aussehen dieser Buße steht im Ermessen des Großmeisters bzw. des Komturs.

    Tugenden des Templers:

  • Glaubensstärke
    Der Glauben an Glaron ist das höchste Gut eines Templers. Der Templer bekennt Glaron als alleinigen Gott und wird ihn niemals verleugnen, was auch immer geschieht. Das höchste Ziel des Templers ist es, Glarons Willen zu tun und nicht den eigenen.

  • Reinheit
    Reinheit an Körper und Seele zeichnet einen Templer aus. Damit ist sowohl die äußerliche Reinheit gemeint, die sich in der Sauberkeit von Kleidung und Körper wiederspiegelt, als auch die sittliche Reinheit, die in seinem Tun zu Tage tritt. Ein besudelter Templer ist eine Schande für Glaron und eine Schmach für den gesamten Orden.

  • Ehrenhaftigkeit/Wahrheitsliebe
    Ein Templer hält die Wahrheit stets hoch, niemals wird er es zulassen, daß eine Lüge über seine Lippen kommt. Im Kampfe wird er stets fair sein.

  • Demut
    Demut ist das Gegenteil von Hochmut und bewahrt den Templer davor, sein eigenes Herz für den Mittelpunkt der Welt zu halten.

  • Langmut
    Das geduldige Beharren auf Glarons Wort in einer Welt, die zu raschen Genüssen, Sünde und Falschheit verlockt, ist ein wichtiges Kennzeichen des Templers

  • Treue
    Ein Templer steht stets treu zu seinem Wort und zu seinen Kameraden. Niemals wird er zulassen, daß einem seiner Brüder und Schwestern oder einem Schutzbefohlenen ein Leid geschieht.

  • Liebe
    Ein Templer liebt seinen Nächsten und wird stets versuchen, Leben zu bewahren und seinen Mitmenschen Schmerz (sei er nun körperlicher oder seelischer Art) und Schmach zu ersparen oder zu lindern.

  • Mut/Tapferkeit
    Im Alltag wie auch im Kampf zeigt ein Templer, daß er für seinen Glauben und seine Taten einsteht und sich weder herausredet noch von seinem Glauben abfällt, was auch immer geschieht.

  • Vertrauen
    Ein Templer vertraut auf die Sinnhaftigkeit, auf die Güte seines Gottes sowie auf die Weisheit seiner ihm übergeordneten Brüder

  • Gehorsam
    Ein Templer gehorcht stets den Anweisungen seiner ihm übergeordneten Brüder, ohne diese Anweisungen zu hinterfragen und ohne zu Zögern.



    Der Ehrenkodex

    Der Eid umschließt alles, was ein Paladin ist und tut. Der Eid ist sein Lebensblut, und ihm heiliger als sein Leben selbst. Der Ehrenkodex eines Paladins ergibt sich daraus, wie gut er dem Eid folgt. Ein Paladin wird nach seinem Ehrenkodex beurteilt. Häufig wird er mit seinem „Gewissen/verinnerlichten Ehrenkodex“ konfrontiert und findet sich auf einem schmalen Grat. Leicht ist ein irreversibler Schritt über den Abgrund getan, aus dem der Unglückliche nicht mehr herauskommen kann. Und nur den Edelmütigsten und Tugendhaftesten ist es vergönnt, auf des Messers Schneide zu wandern.

    1. Gehorche immer deinem Herren.
    2. Verteidige das dir Anvertraute bis zum Tode.
    3. Kämpfe niemals gegen Wehrlose.
    4. Kämpfe immer aufrecht und ehrlich.
    5. Ziehe niemals dein Schwert - es sei denn, du bist bereit, es auch zu gebrauchen.
    6. Erweise dich in der Schlacht als Mann, doch führe nie den ersten Schlag, es sei denn er ist gerechtfertigt.
    7. Erweise denen Ehre und Hochachtung, die über dir stehen, und verdiene dir die Achtung der unter dir Stehenden.
    8. Zeige niemals Hinterhältigkeit.
    9. Zeige Mut, doch hüte dich vor Übermut.
    10. Schütze die Unschuldigen.
    11. Begegne allen Frauen mit Höflichkeit und Hilfsbereitschaft.
    12. Lüge niemals.
    13. Deine Ehre ist dein Wappen und dein Leben.
    14. Dein gegebenes Wort sei dein Gesetz.
    15. Besser tot als ehrlos.
    16. Fliehe niemals vor einem Kampf, aber vermeide ihn, wenn es möglich ist.
    17. Bringe denen den Tod, die ihre Waffen gegen einen Paladin oder seine Schutzbefohlenen erheben.



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