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Am 6. Februar 1999 fanden hier die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der Gründung des Bundes für Vogelschutz (heute: NABU) durch Lina Haehnle statt.
IDas Foto zeigt das Ehepaar Lina und Hans Haehnle im Innern des Kolumbariums. |
Das Amt für
Denkmalschutz schreibt: "1910 wurde nach dem Entwurf des bekannten Stuttgarter Architekten und Regierungsbaurats, Professor Heinrich Henes, nördlich der Altstadt Giengens ein Kolumbarium für Hans Haehnle, den Ehrenbürger der Stadt, errichtet. Das Giengener Kolumbarium dokumentiert einen Bautypus, der auf die Wiedereinführung der Feuerbestattung Ende des 19. Jahrhunderts zurückzuführen ist. Die in der Antike übliche Totenverbrennung wurde durch die Christianisierung zurückgedrängt und als heidnische Sitte verworfen. Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts wurde die Feuerbestattung vor allem in akademischen Kreisen erneut diskutiert; aufgrund des großen Widerstands - insbesondere seitens der katholischen Kirche und des Judentums - erlangte sie jedoch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts größere Bedeutung. Zur Durchsetzung dieser Bestattungform bildeten sich vielerorts Feuerbestattungsvereine, die sich in dem um 1900 herausgegebenen Werk "Kunst und Architektur im Dienste der Feuerbestattung" auch mit Entwurfs- und Gestaltungsmöglichkeiten der neuen Bauaufgaben - Krematorium und Kolumbarium - auseinandersetzten. Das weitgegend authentisch überlieferte Gebäude ist ein frühes und in Württemberg seltenes Beispiel." |
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Erstellt von Ulrich
Stark, am 06.02.1999. Letzte
Aktualisierung am 30.01.2001.
Fotos © Ulrich Stark. 1999.
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