Meine 2. Grosse Reise:

Frühmorgens brachen wir (Elvira und ich) in Cuernavaca auf um uns auf eine Reise von einem Monat zu machen. Quer durch die City von México auf der Insurcentes ging es rasant zu und her, doch wir erreichten Teotihuacan sicher und so in der Früh die Ersten zu sein hat es in sich. Im Gegensatz zum 1. Mal waren natürlich keine Leute da und man konnte die Ruhe, die diese Orte haben, spüren und geniessen. Weiteres zu Teotihucan siehe 1. Reise. Nochmals durch die Stadt, diesmal mit einem anderen Verfahrer nach Tula. Siehe 1. Reise.

Queretaro:

Ich war schon so nahe (San Miguel de Alende) und war nie da, wie konnte ich das nur machen. Diese Stadt mit seinen Plätzen ist wunderschön und hat viel zu bieten. Das Hotel an der Einfahrt zum Zentrum kostete 250 für ein Einbettzimmer mit Telefon und gratis Localgespräch. Es lohnt hier zu verweilen und sich zu Fuss in der Fussgängerzone und auch weiter umzusehen. Kirchen und so sind super und das Touribüro ist sehr aufschlussreich und hilfsbereit.

Weiter durch die Sierra Gorda

Wo vorher noch in einer Thermalstation halt gemacht werden muss, um sich ein bisschen zu erholen und zu relaxen. Das Wasser kommst so mit 36° aus der Röhre und das Schwimmen ist beinahe eine Anstrengung. Sierra Gorda, das nächste Mal mit einer Trialmaschine und einigen PS. Die längste Kurvenstrasse die gut ausgebaut ist und durch eine Wüste aus Stein und Büschen führt. Immer auf und ab und das bis auf 2800 Meter hoch. Danach voll erschöpft und auch nach der ersten Kontrolle nach Waffen, Bomben und Drogen, endlich ein Bett im Hotel Tamazunchale, das aber der Reinfall des Tages war, denn die Klimas der anderen Räume surrten durch das ganze Gebäude. Auch der Ort hatte nichts zu bieten und so nahmen wir den Weg zur Costa Esmeralda unter die Räder.

Alles wie 1. Reise Hotel Estrellas del mar und Tajin.

Danach wieder einmal der Küste entlang auf die Grabruinen von...............

Und der Halt an der Lagune wo die Schildkröten sich niederlassen und Eier legen.

La Antigua mit aufdringlichen Kinder und dann wieder einmal das Superhotel Royalty in Veracruz. Einfach schön so den Hafen vor sich zu haben und am Boca del Rio zu baden. Auch der Salat den wir am Abend hier assen hatte es in sich, das Gemisch Crevetten und Calamares kostete einen doppelten Orden. Entweder taugen meine spanisch Kenntnisse immer noch nicht, oder aber es war ein Versuch mehr den Greengo zu bescheissen. Ni modo ni propina !!!!!

In aller Frühe weiter nach Oaxaca

Über die Schnellstrasse mit Ihren Wüsten und den hohen Bergen. Kurz vor der schönen Stadt trafen wir erstmals einen Ford Van mit Touristen, welche mich noch bis Palenque begleiten sollten.

Oaxaca die Stadt. Wunderschöner Zocalo und eine saubere gute Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten wie Kathedrale und so. In der Kathedrale steht ein Schild, bitte den Pfarrer nicht während der Messe mit Blitz fotografieren und bitte nicht rauchen!!!! Gits dänn das, . gahts no...!!!

Die Stadt der Artesanias schlichtweg, nur besser als in Taxco.

Monte Alban

Riesige Ruine wunderschön restauriert und herrlich gelegen.

Die älteste Treppe aus der prähistorischen Zeit ist hier. Auch sind die mythischen Plätze aufgeteilt für deren Gebrauch und die Schicht der Bewohner. Unbedingt Geschichte vorbereiten und Führer lesen, oder gar einen nehmen Sñ. Elmer oder den Coyoten...

El Tule

Der grosse Baum, eine Sehenswürdigkeit am Weg nach Mitla auch hier wieder eine wunderschöne Stadt integriert mit einer grossen Kirche, wobei zum Erbau der Kirche die Steine von der Ruine verwendet wurden. Hier lohnt ein genauer Besuch und das Eindringen in die Räume. Filigrane Arbeiten sind hier zu sehen.

Leider reichte die Zeit und das Benzin nicht mehr für die versteinerten Wasserfälle, auch waren wir müde und der Regen tat das seine.

Hier trennten sich unsere Wege. Elvira flog nach Plaid del Carmen.

Die Hotels in Oaxaca in denen wir wohnten kann ich nicht empfehlen, im Einen waren die Sanitärenanlagen katastrophal und im Andern der Junge ein bisschen dubios.

Das Rennen nach Puerto Angel:

Läck die Strass das glaubsch nöd.

Zuerst gings ja noch, doch dann stand ich alle 200 Meter auf einer Umleitung, unten auf und auch sonst Kurve an Kurve, hier musst du essen, damit es dir nicht schlecht wird. Für die knapp 230 Kilometer brauchst du mit Vollgas 4 ½ Stunden und das in luftiger Höhe bis zum Meer, wo es auch nicht gerade kühl war. Nun gut, alles gut gegangen, alle Räder noch dran und auch die Spur stimmt noch einigermassen. Puerto Angel ein kleiner Ort mit nicht viel Touristen und die brauchte ich jetzt. Also, nochmals Motor an und 100 Kilometer auf einer Schnellstrasse nach Puerto Escondido.

Hier lernte ich einen Typ kennen, welcher in einer Indianertienda alles anbietet, was es auf der Strasse auch gibt Horror und er war so entsetzt, dass er nichts umsetzt.

Puerto Escondido mit dem Hotel Casa Blanca in der Fussgängerzone wunderschön und sicher für einen Urlaub so 3 Tage gut. Baden kann man hier Super, ein bisschen gefährlich ist es schon, denn die Unterwasserströmung ist nicht zu unterschätzen. Auch die Unterhaltung am Abend bringt einiges. Nur mich zog es weiter nach Salina Cruz,

Diesen Ort kann man streichen und vergessen. Stinkig laut und schmutzig, doch wieder einmal, welches Glück war "Kilbi’.

Tuxtla de Gutierrez:

Auf der Strasse dahin geht es schneller als je auf der Autobahn, hier muss dein Auto schon mal 180 hergeben. Ja die Strasse ist gut und breit, aber der Taxi vornweg kannte die Strecke, ich nicht und so war meine Chance immer wieder auf der Geraden aufzuschliessen. Tuxtla eine Katastrophenstadt mit einer Kaffeezone rechts vom Zentrum. Das erste Mal, dass ich wieder im VIPs Frühstücken ging.

Doch dann auf dem Fluss.oder Stausee Sulmideroschlucht.......

Hinab bis zur Presa (Staumauer) das ist Natur pur und ein MUSS. Kosten der Schiffahrt 2 ½ Stunden 60 Peso. Hier sprach ich erstmals die erwähnte Gruppe bestehend aus den Führer Scot, 2 Österreichern, 2 Schweizerinnen, 2 Deutschen und einer Holländerin das erste Mal an und wir verbrachten eine gemütliche Flussfahrt. Danach trennten sich die Wege wieder, aber auch sie wohnten am Ortseingang Hotel Hacienda nicht schlecht.

Besuch im Zoo ein weiteres muss wenn man schon einmal da ist.

Nachthaus, alle Pflanzen und auch die Tiere die hier zu sehen sind, sind einheimisch und kommen in Chiapas vor. Sehr gut beschrieben und auch sehr gepflegt. Nur über die Haltung haben wir sicher andere Ansichten.

San Cristobal de las casas:

Erreichbar durch die Natur pur und nach weiteren Militärkontrollen und einigen Kurven wieder einmal auf 2500 Meter. Endlich kühl und den Langarmpullover angezogen auf der Suche nach dem Hotel Paraiso. Danke der Empfehlung das war der Reinfall des Reisevorschlages.

Ja eingecheckt und gleich wieder raus, nachdem ich da endlich etwas gegessen hatte. Doch, da ging es erst los, sie wollten mir dafür die erste Nacht berechnen obwohl ich nur die Tasche neben das Bett gestellt hatte. Nungut Schaden behoben, denn so gut kann ich mittlerweile auch fluchen und ausrufen.

Hotel San Martin etwas dunkel, sauber aber nicht genug für mich, so zog ich im Hotel del Valle ein. Nettes Mädchen an der Rezeption und wir hatten viel Spass, so mit nobio und so. Aber als dann in der Früh um 6.30 der TV vom Restaurant neben dem Zimmer los ging, hatte es mir schon wieder den Dampf aufgeheizt und ich ging, natürlich hatte der Junge kein Geld 150 Peso um mir die schon bezahlte nächste Nacht zurück zu erstatten. Erst als ich anmerkte, ich ziehe aus und werde den Schlüssel am Zocalo einer Person schenken die kein Dach über dem Kopf hat, war das Geld dann plötzlich da ......!!!!!

Hotel Santa clara mit seinen Papageien, gleiche Preisklasse wie Paraiso aber mit einem guten Service und guten Zimmern, auf alle Fälle so gut dass ich 2 Nächte blieb. Das Reiten mit Manuel nach Chamula machte riesig Spass und ein weiters Mal auf méxicanisch langsam ist ein nicht allzu schneller Galopp.........

Wieder Schmerzen am ganzen Körper und wieder diese Gruppe zum Apero getroffen. Den nächsten Tag verbrachte ich mit einem Stadtbummel und der war wunderschön. Auch ein bisschen abseits der Touristen. Später lernte ich dann Daniel kennen. Ein Schweizer der denkt in einer Woche spanisch zu lernen und dann weiter über Belize nach Guatemala und Brasilien zu reisen. In seiner naiven Art hoffentlich passiert nichts. (Gemäss seinem Mail das mich erreicht hat ist alles gut gegangen und er ist happy).Spät am Abend kam dann noch Laura dazu doch den Termin am Morgen konnte sie nicht halten. Ich auch nur dank den Alcaselzer die ich aufgefüllt hatte und gerne einen 3stöckigen reinzog.

Ni modo weiter nach Agua acul

Und siehe da die Gruppe war wieder da.

Wunderschöner Ort mit den Wasserfällen und den Verkäufern. Alle sehr nett und das Baden im Fluss mit der Strömung machte riesig Spass.

Hier fragte ich zum Glück Scot nach seiner nächsten Unterkunft ??? kommt nach.

Agua clara

Zuerst verfehlt und in den Dschungel rein gefahren, ja es gibt komische Gestalten, so ab der Zivilisation auf einer Stein- und dann Erdstrasse.

Natürlich auch hier wieder zuwenig Bodenfreiheit, aber was solls, er kennt dies ja mittlerweilen und kann ja seinen Auspuff hochziehen wenn etwas kommt. Tut er leider noch nicht mein Cavalier.

Agua clara war leider nicht klar und so zog ich unverrichteter Dinge wieder ab.

Nach der Fahrt durch weitere Natur pur endlich vor der Haustüre Palenque wieder Kontrolle. Bis jetzt gings immer ganz gut vamos a ver langsam habe ich schiss.

Die empfohlenen Bungalows aus dem Reiseplan waren nur teuer ansonsten gar nichts, über 400 Peso, doch zu Glück gabs ja noch den Scot und seine Gruppe und das Bella Maya das nächste an der Ruine. Bungalow mit Wasser warm und kalt, sehr sauber und grosszügig und Ventilator ....95 Peso !!!!!!!

Die Gruppe ging am selben Ort Hängematten kaufen und versuchte darin zu schlafen. Das Österreicherpärchen meinte aber, das es nicht so toll war.

Ich meinerseits schlief hervorragend, nachdem ich mich versichert hatte, das die Gitterstäbe vor dem Fenster gut sind und ich mich nicht von den Tieren die da draussen brüllten zu fürchten habe. Nur am Morgen schon wieder, por eso yo tengo pinche suerte. Die Gruppe machte vom Leichtfliegerangebot gebrauch und schwirrte so ab halb sieben auch über das Hotel.....

Palenque:

Eingang und Museum sind getrennt, es geht auch gemeinsam, aber dann steigst du während der Besichtigung gewaltig auf und das auf einem Weg, wo dir Alles entgegenkommt. Die Ruinen, ich sage nichts, schau in den Bücher und lasse dich überraschen. Sicher etwas vom Schönsten was ich in dieser Hinsicht gesehen habe. Also, die Favoritenreihe der Pyramiden

  1. Tajin
  2. Palenque
  3. Monte Alban ohne Museum
  4. Teotihucan wenn das Museum auch zählt Rang 3

Villahermosa:

Stadt die man eigentlich je nach Führer gar nicht besuche muss.

Ich bin da anderer Meinung. Die Fussgängerzone der Parque Verde und so sind wunderschön, doch mit diesen Hotels habe ich ja wirklich das grosse Los gezogen. Soviel Streit hatte ich in den letzten Monaten noch nie wie mit diesem Besitzer, der meint er sei der Grösste. Hotel Miraflowers.

Hotel an der Fussgängerzone mit Parkplatz ab 19.oo bis 8.oo morgens im Restaurant VIPs.

Kosten für ein Einzelzimmer mit breitem Bett ungefähr 360 Peso.

Nun gut, aber es kommt ja noch. Als ich um 23.oo zu Bett wollte traute ich meinen Ohren und meinen Sinnen nicht, draussen dröhnte ein Ventilator und oben im 1. Stock, in meinem Zimmer spielte die Band von der Bar darunter so, dass es dich richtig durchschüttelte. Ich ging dann mal monieren und bekam zur Antwort, dass ich das Zimmer ja gesehen hätte und die Preise für die nicht umgebauten Zimmer sind, aber freundlicherweise dürfe ich doch in den 4. Stock in ein umgebautes Zimmer ziehen. Nachdem ich das tat, ohne Hilfe eine Boys und es doch, weniger, aber immer noch stark vibrierte verlangte ich den Chef des Hauses. Ja gibt es denn das. Keine Entschuldigung für meine Umtriebe, nichts von dem Allem, sondern nur der Kommentar, dass ich jetzt in einem Umgebauten Zimmer bin, das er für 600 Peso zu vermieten denkt. Er wäre gerne bereit mir dieses Geld abzuknöpfen. Mit seiner arroganten Art reizte er mich dermassen, dass ich beschloss keine weitere Nacht zu bleiben sondern wieder loszuziehen. So etwas wie dies habe ich noch nie erlebt und ich werde dies noch ausführlicher schildern und an diverse Adressen senden.

Nein solche Arroganz und Hochnäsigkeit muss bekannt werden.

Veracruz

Zum x. mal aber immer noch berauschend dieser Zocalo

Ausflug nach der "Insel" San Juan Gulua, alte Befestigung von Cortes und danach auch noch als schlechtestes Gefängnis um die Jahrhundertwende bekanntes Bauwerk. Zur Zeit in Revision mit einem Blick auf den Hafen und die Strasse führt dich an Pelikanen die jagen vorbei. Doch obwohl nicht alles zugänglich ist lohnenswert und gut.

Geschrieben Veracruz Dienstag 25.5.1999