ich bedanke mich sehr für das Vertrauen,
das Sie in mich setzen, um ihnen einen Höhepunkt bei Ihren Feierlichkeiten zu schaffen.
Ich glaube allerdings nicht, daß ich Ihnen diesen Wunsch erfüllen kann. Es tut mir leid,
daß ich keine besondere Beziehung zur Tätigkeit an einer Nähmaschine entwickeln konnte.
Zwar habe ich drei alte Exemplare zu Hause und ich bewundere diese
Nähmaschinen in ihrem Aussehen, mit ihrer Technik und wie es gelungen ist, das Problem
von Ober- und Unterfaden zu lösen. Aber mehr habe ich mit einer Nähmaschine nicht im
Sinn. Und persönlich nähe ich auch ganz ungern, wenn es irgend geht, auch keinen Knopf
an die Jacke.
Ich wünsche Ihnen trotzdem zum hundertjährigen Bestehen des
Nähmaschinenwerkes alles Gute, alles Freundliche und daß die Nähmaschine weiter lebt.
Wir brauchen sie, denn viele Millionen Menschen müssen auf dieser Welt
noch gekleidet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Peter Sodann