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Wie kann ich ohne mein Kind leben?

  • Mein Kind ist gestorben, was kann ich tun?
  • An wen kann ich mich wenden?
  • Mit wem kann ich sprechen?
  • Wo finde ich jemanden, der eine vergleichbare Erfahrung gemacht und – überlebt hat?
  • Wer sagt mir, ob meine Gedanken und Gefühle überhaupt noch normal sind?
  • Wie gehe ich mit „alten“ Freunden um, die sich zurückziehen?
  • Wie komme ich zurecht mit den aufbrechenden Problemen in meiner Partnerschaft?
  • Wie finde ich Zugang zu der Trauer der hinterbliebenen Geschwister?
  • Wie kann ich „lernen“ mit dem schmerzlichen Verlust zu leben und ihn als Teil meiner Lebensgeschichte annehmen?
     

So helfen wir uns:

Im schützenden Raum einer Gruppe von trauernden Müttern und Vätern sprechen wir über den Tod unseres Kindes,
können Trauer, Verzweiflung und Hilflosigkeit zulassen und zeigen.

Der Kontakt mit Gleichbetroffenen vermittelt das Gefühl, nicht allein zu sein auf dem langen und leidvollen Weg durch die Trauer.

Die Begegnung mit länger betroffenen Müttern und Vätern kann Wege aufzeigen und zur neuen Orientierung verhelfen.

Die Gruppe wird von länger betroffenen Müttern begleitet, die Sie mit ihren Erfahrungen unterstützen möchten.
 

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen kann jeder, der ein Kind verloren hat durch Totgeburt, Frühtod, plötzlichen Säuglingstod, Krankheit, Unfall, Suizid oder Gewaltverbrechen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Wohnort, Familienstand oder Konfession.

Auch betroffene Großeltern und Geschwister sind willkommen. Jeder Betroffene kann so kommen, wie er möchte – allein oder mit Partner – so lange die Gruppe als hilfreich erlebt wird. Sie können in der Gruppe sprechen, sich einbringen oder einfach zuhören.
 

Wir bieten Ihnen an:

  • Offener Gruppenabend für betroffene Mütter und Väter ist jeweils am 1. Dienstag im Monat, 19:00 bis ca. 21:00 Uhr, Barlachstraße 3 in Dresden (Nähe Wasaplatz), (Unkostenbeitrag 3,00 €)
  • Wandertage, Frühstückstreffen, Gruppenabende für länger Betroffene
  • Ausleihe von Literatur zum Thema (gegen Leihgebühr)
  • Ihre erste Kontaktaufnahme mit uns kann brieflich, telefonisch oder per e-mail erfolgen
     

Kontaktadressen:

 

    Beate Gnauk
    Dohnaer Straße 19
    01219 Dresden
    Tel: 0351 2881983
    mail:
    Bgnauk@web.de

    Mutter von Sebastian, der im März 1991
    im Alter von 13 Jahren von einem Ast
    erschlagen wurde

    Mutter von Gunnar, der im Mai 1997
    im Alter von 23 Jahren sein Leben beendete

    Mutter von Sophia, die im Dezember 1997
    mit 4 Jahren an Meningitis verstorben ist

Wir danken allen Institutionen und Personen, die uns bei unserer Arbeit seit 1993 unterstützen.
Unser Besonderer Dank gilt der Evangelischen Erwachsenenbildung und
der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen der Stadt Dresden (KISS).
 

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