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27.11.
Bei Toni und Christine hatten wir schon einige Zeit vorher für 4 Tage das Apartment mit den 2 Zimmern reserviert. Ein Anruf bei Toni, kurze Wegbeschreibung, und schon sind wir auf der wirklich schönen, liebevoll gestalteten Topachi - Ranch.
Toni und Christine begrüßen uns sehr herzlich und zeigen uns die Ranch. Können uns der Beschreibung von Oliver und Manuela, die einige Wochen vor uns da waren nur anschließen. Toll, was die beiden in der kurzen Zeit aufgebaut haben, in der sie in Piribebuy sind. Ein richtig kleines “Königreich” Toni erklärt uns die Herkunft des Wortes Piribebuy. Ist Guarani und bedeutet “Leichte Brise” und der Name ist Programm. Wir empfinden es dadurch als deutlich weniger heiß, als in Asuncion.
Wir sehen uns den “Streichelzoo” der Ranch an, Affen, ein Nasenbär, ein Tukan und vieles mehr.
Mit den Hunden freunden wir uns auch schnell an, wobei wir einen gewissen Respekt, gerade vor den beiden Mastinos die ganze Zeit über nicht ganz verlieren. Liegt einfach an der Größe, nicht daran, dass sie uns etwas getan hätten.
Abends sitzen wir sehr gemütlich mit anderen Gästen beim Abendessen und danach noch bis zum späten Abend mit Toni und Christine zusammen. Wirklich nette Gesprächspartner.
28.11.
Pool, lesen, faulenzen. Kann man wunderbar auf der Ranch.
29.11.
Zum ersten Mal in´s Internet geschaut, Mails abgeholt und verschickt. Dann Spaziergang nach Piribebuy. Nach ca. 20 Minuten ist man in dem kleinen Städtchen. Ist ganz nett, hier und da eine kleine Dispensa, ein Restaurant in unserem Sinne finden wir nicht.
Abends kommt Albert und bleibt für eine Nacht. Sitzen abends noch lange mit ihm und Toni und Christine zusammen und erzählen.
30.11.
Toni möchte uns die Gegend um Piribebuy bis hin zu Paraguari zeigen. Wir setzen uns ins Auto und fahren gemeinsam los. Schöne, leicht hügelige Landschaft. Wir halten öfter an und Toni zeigt uns sehr schöne Aussichten. In Paraguari angekommen, schauen wir uns kurz um, essen ein Eis, trinken etwas und fahren wieder zurück.
Toni und Christine sind in Piribebuy offensichtlich sehr gut etabliert. Eines Nachmittags kommt der stellvertretende Bürgermeister auf ein Schwätzchen vorbei. Als es mal ein kleines Problem mit dem Strom gibt, steht 20 min später der Elektriker vor der Tür.
Wer sich in Piribebuy oder Umgebung niederlassen möchte, findet in Toni einen kompetenten Ansprechpartner. Ob paraguayanischer Führerschein oder eine Fahrt nach Asu oder sonst irgendwo hin, hier wird eine umfassende Dienstleistung angeboten.
Das ist bei der Struktur der Gäste, die wir kennen gelernt haben auch nicht unwichtig, da alle ohne Auto unterwegs waren (abgesehen von Albert und uns), das Land nicht oder so gut wie nicht kennen und kein spanisch sprechen.
Unter anderen haben wir einen jungen Deutschen kennen gelernt, zu Hause Nebenerwerbslandwirt, arbeitet hauptberuflich bei einem Bestattungsunternehmen, der sich ohne ein Wort spanisch zu sprechen und schon bei seinem ersten Paraguay - Aufenthalt ein Grundstück kaufen will, um darauf Zuckerrohr anzubauen und Viehzucht u betreiben.
Na ja, jeder ist seines Glückes Schmied...
1.12.
Heute wollen nach Atyra in eine schönes Hotel namens Casa del Monte...
Christine und Toni bestehen darauf, dass wir noch zum Mittagessen bleiben. Wir nehmen diese Einladung gerne an und werden danach sehr herzlich von den Beiden verabschiedet. Wir fahren zurück zur Ruta 2 und durchqueren Caacupe, wo wegen des bevorstehenden Feiertages am 8.12. schon eine Menge Betrieb ist...
weiter...
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