Die Lieder des ViP-Kreises
... so wird gesungen
Inhaltsübersicht
- Hymne der KSG [ViP]
- Kurfürst Friedrich
- Es war in einer Sommernacht
- Es saßen die alten Germanen
- Papst und Sultan
Hymne der KSG [ViP]
1.
Am Elbestrand steht eine Stadt
von Bergen rings umgeben,
die manch begehrte Schönheit hat,
wer möchte da nicht leben?
Schon x* Semester ganz genau
studier' ich an der HfV
||: bis zu dem großen Amen,
bis zum Diplomexamen. :||
2.
In meinen ersten Studienjahr
paukt' ich mit Übereifer,
zerraufte nächtlich mir das Haar;
jetzt bin ich schon viel reifer.
Seitdem ich nun mit Maß studier'
schmeckt besser mir das Dresdner Bier
||: bis zu dem großen Amen,
bis zum Diplomexamen. :||
3.
Die ersten vier Semester sind
die dornenvollsten Wege,
man tappt im Stoff herum und schwimmt
und kupfert ab Belege.
Doch abends geht man manchmal aus
mit seinem Schatz ins große Haus
||: bis zu dem großen Amen,
bis zum Diplomexamen. :||
Am Elbestrand steht eine Stadt
von Bergen rings umgeben,
die manch begehrte Schönheit hat,
wer möchte da nicht leben?
Schon x* Semester ganz genau
studier' ich an der HfV
||: bis zu dem großen Amen,
bis zum Diplomexamen. :||
2.
In meinen ersten Studienjahr
paukt' ich mit Übereifer,
zerraufte nächtlich mir das Haar;
jetzt bin ich schon viel reifer.
Seitdem ich nun mit Maß studier'
schmeckt besser mir das Dresdner Bier
||: bis zu dem großen Amen,
bis zum Diplomexamen. :||
3.
Die ersten vier Semester sind
die dornenvollsten Wege,
man tappt im Stoff herum und schwimmt
und kupfert ab Belege.
Doch abends geht man manchmal aus
mit seinem Schatz ins große Haus
||: bis zu dem großen Amen,
bis zum Diplomexamen. :||
4.
Wem wurden nicht die Haare grau
bei Mathe und Mechanik?
Wer wurde aus der Statik schlau
und wer aus der Galvanik?
Ich hab' es manchmal ziemlich satt
und spiel' dann in der Mensa Skat
||: bis zu dem großen Amen,
bis zum Diplomexamen. :||
5.
So ist doch die Studentenzeit
die schönste Zeit des Lebens.
Wer nicht studiert mit Fröhlichkeit,
der Tropf studiert vergebens!
Und bin ich einmal hoch gelehrt,
mein Dresden bleibt mir stets geehrt,
||: Auch nach dem großen Amen,
nach dem Diplomexamen. :||
* Die Sängerin/der Sänger füge an dieser Stelle seine persönliche Semesterzahl ein - bei mehreren verschiedenen entscheidet sein Wohlgefallen.
Wem wurden nicht die Haare grau
bei Mathe und Mechanik?
Wer wurde aus der Statik schlau
und wer aus der Galvanik?
Ich hab' es manchmal ziemlich satt
und spiel' dann in der Mensa Skat
||: bis zu dem großen Amen,
bis zum Diplomexamen. :||
5.
So ist doch die Studentenzeit
die schönste Zeit des Lebens.
Wer nicht studiert mit Fröhlichkeit,
der Tropf studiert vergebens!
Und bin ich einmal hoch gelehrt,
mein Dresden bleibt mir stets geehrt,
||: Auch nach dem großen Amen,
nach dem Diplomexamen. :||
* Die Sängerin/der Sänger füge an dieser Stelle seine persönliche Semesterzahl ein - bei mehreren verschiedenen entscheidet sein Wohlgefallen.
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Kurfürst Friedrich
Text: August Schuster Melodie: Karl Hering
1.
Wütend wälzt' sich eins im Bette
Kurfürst Friedrich von der Pfalz;
gegen alle Etikette
brüllte er aus vollem Hals:
||: "Wie kam gestern ich ins Nest?
Bin, scheint's, wieder voll gewest." :||
2.
"Na, ein wenig schief geladen",
grinste drauf der Kammermohr,
"selbst von Mainz des Bischofs Gnaden
kamen mir benebelt vor -
||: war halt doch ein schönes Fest.
Alles wieder voll gewest!" :||
3.
"So, Du findest das zum Lachen?
Sklavenseele lache nur.
Künftig werd' ich's anders machen,
Hassan höre meinen Schwur:
||: ' 's letzte Mal bei Tod und Pest
war es, dass ich voll gewest!' :||
Wütend wälzt' sich eins im Bette
Kurfürst Friedrich von der Pfalz;
gegen alle Etikette
brüllte er aus vollem Hals:
||: "Wie kam gestern ich ins Nest?
Bin, scheint's, wieder voll gewest." :||
2.
"Na, ein wenig schief geladen",
grinste drauf der Kammermohr,
"selbst von Mainz des Bischofs Gnaden
kamen mir benebelt vor -
||: war halt doch ein schönes Fest.
Alles wieder voll gewest!" :||
3.
"So, Du findest das zum Lachen?
Sklavenseele lache nur.
Künftig werd' ich's anders machen,
Hassan höre meinen Schwur:
||: ' 's letzte Mal bei Tod und Pest
war es, dass ich voll gewest!' :||
4.
Will ein christlich leben führen,
ganz mich der Beschauung weih'n.
Um mein Tun zu kontrollieren
trag's in mein Tag'buch ein.
||: Und ich hoff', dass ihr's nicht lest,
dass ich wieder voll gewest!" :||
5.
Als der Kurfürst kam zu sterben,
machte er sein Testament;
und es fanden seine Erben
auch ein Buch von Pergament.
Drinnen stand auf jeder Seit':
"Seid vernünftig, liebe Leut'.
Dieses geb' ich zu Attest:
'Heute wieder voll gewest!'"
6.
Hieraus mag ein jeder sehen,
was ein guter Vorsatz nützt;
und wozu auch widerstehen,
wenn der volle Becher blitzt?
||: Drum stoßt an! Probatum est:
"Heute wieder voll gewest!" :||
Will ein christlich leben führen,
ganz mich der Beschauung weih'n.
Um mein Tun zu kontrollieren
trag's in mein Tag'buch ein.
||: Und ich hoff', dass ihr's nicht lest,
dass ich wieder voll gewest!" :||
5.
Als der Kurfürst kam zu sterben,
machte er sein Testament;
und es fanden seine Erben
auch ein Buch von Pergament.
Drinnen stand auf jeder Seit':
"Seid vernünftig, liebe Leut'.
Dieses geb' ich zu Attest:
'Heute wieder voll gewest!'"
6.
Hieraus mag ein jeder sehen,
was ein guter Vorsatz nützt;
und wozu auch widerstehen,
wenn der volle Becher blitzt?
||: Drum stoßt an! Probatum est:
"Heute wieder voll gewest!" :||
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Es war in einer Sommernacht
1.
Es war in einer Sommernacht,
am Rande des Ural.
Kosaken, die lagerten,
die Köpfe waren kahl.
Machorka-Duft lag in der Luft
der Abend nahm seinen Lauf.
Da fraß Ivan Ivanovitsch
die letzte Zwiebel auf.
Jippi ajeh, jippe ajeh!
Da fraß Ivan Ivanovitsch
die letzte Zwiebel auf.
2.
Es war in einer Sommernacht,
am Rande des Ural.
Kosaken, die lagerten,
die Köpfe waren kahl.
Der Wodka ging von Hand zu Hand,
und als die Flasche leer,
da nahmen die Kosaken
den Bezinkanister her.
Jippi ajeh, jippi ajeh!
Da nahmen die Kosaken
den Benzinkanister her.
Es war in einer Sommernacht,
am Rande des Ural.
Kosaken, die lagerten,
die Köpfe waren kahl.
Machorka-Duft lag in der Luft
der Abend nahm seinen Lauf.
Da fraß Ivan Ivanovitsch
die letzte Zwiebel auf.
Jippi ajeh, jippe ajeh!
Da fraß Ivan Ivanovitsch
die letzte Zwiebel auf.
2.
Es war in einer Sommernacht,
am Rande des Ural.
Kosaken, die lagerten,
die Köpfe waren kahl.
Der Wodka ging von Hand zu Hand,
und als die Flasche leer,
da nahmen die Kosaken
den Bezinkanister her.
Jippi ajeh, jippi ajeh!
Da nahmen die Kosaken
den Benzinkanister her.
3.
Es war in einer Sommernacht,
am Rande des Ural.
Kosaken, die lagerten,
die Köpfe waren kahl.
Natascha stand am Wegesrand,
man hatte sie verführt
Der Kolchos, der war abgebrannt,
der Traktor explodiert.
Jippie ajeh, jippi ajeh!
Der Kolchos, der war abgebrannt,
der Traktor explodiert.
4.
Es war in einer Sommernacht,
am Rande des Ural.
Kosaken, die lagerten,
die Köpfe waren kahl.
Machorka-Duft lag in der Luft,
der Abend, der war aus.
Da brach Ivan Ivanovitsch
die Zwiebel wieder aus.
Jippi ajeh, jippie ajeh!
Da brach Ivan Ivanovitsch
die Zwiebel wieder aus.
Es war in einer Sommernacht,
am Rande des Ural.
Kosaken, die lagerten,
die Köpfe waren kahl.
Natascha stand am Wegesrand,
man hatte sie verführt
Der Kolchos, der war abgebrannt,
der Traktor explodiert.
Jippie ajeh, jippi ajeh!
Der Kolchos, der war abgebrannt,
der Traktor explodiert.
4.
Es war in einer Sommernacht,
am Rande des Ural.
Kosaken, die lagerten,
die Köpfe waren kahl.
Machorka-Duft lag in der Luft,
der Abend, der war aus.
Da brach Ivan Ivanovitsch
die Zwiebel wieder aus.
Jippi ajeh, jippie ajeh!
Da brach Ivan Ivanovitsch
die Zwiebel wieder aus.
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Es saßen die alten Germanen
1.
||: Es saßen die alten Germanen
zu beiden Ufern des Rheins. :||
||: Sie saßen auf Bärenhäuten
und tranken immer noch eins. :||
Refrain:
Und eins und zwei und drei und vier,
sie soffen unheimlich viel Lagen Bier,
und fünf und sechs und sieb'n und acht,
sie soffen die ganze Nacht.
2.
||: Da trat in ihre Mitte
ein Jüngling römischen Bluts. :||
||: "Grüß Gott! Ihr alten Germanen,
ich bin der Tacitus." :||
Refrain
3.
||: Da hoben die alten Germanen
zum Bergmannsgruße die Hand. :||
||: "Glück auf! du römicher Jüngling
du bist uns wohl bekannt." :||
Refrain
4.
||: Da huben sie an zu saufen
so manchen Tropfen Met. :||
||: Sie würfelten um ihre Weiber,
es wurde ziemlich spät. :||
Refrain
||: Es saßen die alten Germanen
zu beiden Ufern des Rheins. :||
||: Sie saßen auf Bärenhäuten
und tranken immer noch eins. :||
Refrain:
Und eins und zwei und drei und vier,
sie soffen unheimlich viel Lagen Bier,
und fünf und sechs und sieb'n und acht,
sie soffen die ganze Nacht.
2.
||: Da trat in ihre Mitte
ein Jüngling römischen Bluts. :||
||: "Grüß Gott! Ihr alten Germanen,
ich bin der Tacitus." :||
Refrain
3.
||: Da hoben die alten Germanen
zum Bergmannsgruße die Hand. :||
||: "Glück auf! du römicher Jüngling
du bist uns wohl bekannt." :||
Refrain
4.
||: Da huben sie an zu saufen
so manchen Tropfen Met. :||
||: Sie würfelten um ihre Weiber,
es wurde ziemlich spät. :||
Refrain
5.
||: Da mixten die alten Germanen
dem Römer einen Trank. :||
||: Den soff er fröhlich hinunter,
bis er zu Boden sank. :||
Refrain
6.
||: Da lachten die alten Germanen
zu beiden Ufern des Rheins, :||
||: und ließen ihn trinken und trinken
ein Glas und immer noch eins. :||
Refrain
7.
||: Und als am anderen Morgen
der Römer den Schaden besah, :||
||: da schrieb er mit zitternden Händen
in seine Germania: :||
Refrain
8.
||: Wir sind zwar keine Germanen
doch üben wir uralten Brauch,
||: wie würfeln nicht um unsere Weiber,
doch saufen können wir auch. :||
Refrain
9.
||: Und das ist unsre Devise,
an dieser halten wir fest, :||
||: früh ist noch keiner gestorben,
der bis ins Alter gezecht. :||
Refrain
||: Da mixten die alten Germanen
dem Römer einen Trank. :||
||: Den soff er fröhlich hinunter,
bis er zu Boden sank. :||
Refrain
6.
||: Da lachten die alten Germanen
zu beiden Ufern des Rheins, :||
||: und ließen ihn trinken und trinken
ein Glas und immer noch eins. :||
Refrain
7.
||: Und als am anderen Morgen
der Römer den Schaden besah, :||
||: da schrieb er mit zitternden Händen
in seine Germania: :||
Refrain
8.
||: Wir sind zwar keine Germanen
doch üben wir uralten Brauch,
||: wie würfeln nicht um unsere Weiber,
doch saufen können wir auch. :||
Refrain
9.
||: Und das ist unsre Devise,
an dieser halten wir fest, :||
||: früh ist noch keiner gestorben,
der bis ins Alter gezecht. :||
Refrain
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Papst und Sultan
1.
Der Papst lebt herrlich in der Welt,
es fehlt ihm nicht an Ablassgeld.
||: Er trinkt vom allerbesten Wein,
drum möcht' ich auch der Papst wohl sein. :||
2.
Doch nein er ist ein armer Wicht,
ein holdes Mädchen küsst ihn nicht,
||: er schläft in seinem Bett allein,
ich möchte doch der Papst nicht sein. :||
3.
Der Sultan lebt in Saus und Braus,
er wohnt in einem großen Haus
||: voll wunderschöner Mägdelein,
drum möcht' ich wohl der Sultan sein. :||
Der Papst lebt herrlich in der Welt,
es fehlt ihm nicht an Ablassgeld.
||: Er trinkt vom allerbesten Wein,
drum möcht' ich auch der Papst wohl sein. :||
2.
Doch nein er ist ein armer Wicht,
ein holdes Mädchen küsst ihn nicht,
||: er schläft in seinem Bett allein,
ich möchte doch der Papst nicht sein. :||
3.
Der Sultan lebt in Saus und Braus,
er wohnt in einem großen Haus
||: voll wunderschöner Mägdelein,
drum möcht' ich wohl der Sultan sein. :||
4.
Doch nein, er ist ein amer Mann,
denn folgt er seinem Alkoran,
||: so trinkt er keinen Tropfen Wein.
Ich möchte doch nicht Sultan sein. :||
5.
Geteilt veracht' ich beider Glück
und kehr' in meinem Stand zurück.
||: Doch das geh ich mit Freuden ein:
Bald Papst, bald Sultan möcht' ich sein. :||
6.
Drum Mädchen, gin mir einen Kuss,
denn jetzt bin ich der Sultanus.
||: Ihr trauten Brüder, schenket ein,
damit ich auch der Papst kann sein. :|
Doch nein, er ist ein amer Mann,
denn folgt er seinem Alkoran,
||: so trinkt er keinen Tropfen Wein.
Ich möchte doch nicht Sultan sein. :||
5.
Geteilt veracht' ich beider Glück
und kehr' in meinem Stand zurück.
||: Doch das geh ich mit Freuden ein:
Bald Papst, bald Sultan möcht' ich sein. :||
6.
Drum Mädchen, gin mir einen Kuss,
denn jetzt bin ich der Sultanus.
||: Ihr trauten Brüder, schenket ein,
damit ich auch der Papst kann sein. :|
