Die Hochseefischerei der DDR begann 1947 in
Sassnitz mit der Ostseefischerei. Da in der Ostsee infolge
der Kriegsgeschehen noch viele scharfe Minen lagen und die
Bestände sehr dezimiert worden waren, mußten größere
Schiffe (Logger) her um auch in der Nordsee erfolgreich fischen
zu können. Fisch war auf Anweisung der sowjetischen Administration
zu einem wichtigen Grundnahrungsmittel erhoben worden, also
überließen die Sowjets den Deutschen einige der
Loggerneubauten.
Schnell erkannte man, dass der Sassnitzer
Hafen den neuen höheren Anforderungen nicht gewachsen
war und so kam es zum Hafenneubau in Rostock-Marienehe auf
dem ehemaligen Gelände der Henkel- Flugzeugwerke.
Danach wurde paralell in Rostock und Sassnitz
der Flottenaufbau vorangetrieben. In Rostock die größeren
Einheiten und in Sassnitz vorerst die kleineren Einheiten.