Einbau einer Zusatzluftfeder
Schon seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Gedanken, an der Hinterachse eine Zusatzluftfeder einzubauen. Als ich auf der CMT in Stuttgart am Stand von VB-Airsuspension ein interessantes Messeangebot bekam, bestellte ich kurz entschlossen eine Linnepe VB-Semi-Air.
Der Einbau an sich ist nicht schwierig, vorausgesetzt, man hat eine Halle mit Montagegrube, einen oder besser 2 stabile Hydraulikheber und das übliche Werkzeug, unter anderem einen Drehmomentschlüssel.
Die Luftfeder ersetzt den Gummipuffer, der als Endanschlag beim Durchfedern gedacht ist. Beim Ausbauen der Halterung und der Federbügel, mit denen die Prallplatte befestigt ist, zeigt sich, dass sich hier Rost angesetzt hat. Also sind zusätzlich auch Korrosionsschutzmaßnahmen erforderlich.
Bei der ersten Anprobe will der Federbalg nicht so recht passen. Die Bohrungen sind zwar an der richtigen Stelle, aber der Luftbalg hing ziemlich schief zwischen Achse und oberer Aufnahme. Meine Anfrage bei VB-Airsuspension wurde sofort beantwortet und ich konnte mit dem Einbau fortfahren.
Mit dem Einbausatz wird auch ein Teilegutachten geliefert, das wiederum für den TÜV benötigt wird, der die Zusatzluftfeder abnehmen muss.
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| rechte Feder mit ca. 2 bar |
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die Befestigung der rechten Feder am Längsträger |
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das "Kontrollzentrum" |
die Überdruckventile |
Das Fahrverhalten ist etwas angenehmer, etwa wie vor dem Ausbau. Der Federweg hat wieder etwas mehr Spielraum. Und der Wagen hat wieder die optimale Lage. Man merkt dies vor allem bei Nachtfahrten auf der Landstraße, da man die Leuchtweite der Scheinwerfer nicht mehr korrigieren muss, um den Gegenverkehr mit dem Abblendlicht nicht zu blenden.