von
Werner Traupe
Die Feld-Energiestromdichte der Gravitodynamik (s. Gl. (B.40), Homepage des Verfassers )
soll
an Hand von Abbildung B 6b, rechts,
erläutert werden. Hier ist eine Platte1 aus Masse mit negativer
Schwere
dargestellt, die eine Flüssigkeit mit Masse von positiver Schwere
aufgrund der
Abstoßung von einem Gefäß 2 über ein enges Rohr 3
in ein Gefäß 4 drückt. Da in
dem engen Rohr ein Schwerestrom I
fließt, wird das Rohr von
einem X-Feld
umschlungen.

Außerdem entsteht ein G-Feld
zwischen Gefäß 4 und
Gefäß 2 bzw. der Platte 1. In dem engen Rohr 3 wird wegen
der
Flüssigkeitsreibung Feldenergie (besser "Vakuumenergie") in
Wärmeenergie umgewandelt. Nach Gleichg. (B.40) - s. oben - findet
ein
Energiestrom vom mit
G- und X-Feld ausgefüllten Raum zwischen 2 und 4 in Richtung auf
das enge Rohr
statt, da der Vektor S auf das Rohr zeigt. Dabei hat das G-Feld
zwischen 2 und
4 am Ende dieses Vorgangs einen größeren Wert als zu Beginn.
D.h.: sein Energieinhalt wird nach Gl. (B.22) - s. Homepage
des Verfassers - negativer, bzw.
dem Vakuum wurde positive Energie für die Flüssigkeitsreibung
im Rohr
entnommen.
Zum
Vergleich ist links ein elektrisch geladener
Plattenkondensator mit einem Stromleiter 5 dargestellt, in dem das
elektrische
Feld E einen elektrischen
Strom I
induziert. Hier ist um den Leiter ein
Magnetfeld H messbar, das
zusammen mit dem elektrischen Feld E
nach
Gleichg.
(B.39) - s. Homepage
des Verfassers - einen
Energiestromvektor S bildet, der ebenfalls wie im Gravitationsfall
auf den Leiter zeigt. Im Gegensatz zum Beispiel rechts nimmt jedoch das
E-Feld und damit nach Gl. (B.21) - s. Homepage
des Verfassers - die (positive) elektrische Energie des
Plattenkondensators für die Erzeugung der
Wärme im
Stromleiter ab.
Die
Erläuterung anhand der Abbildung B 6b mittels
virtueller negativer Schwere ist etwas ungewohnt. Man kann obige
Überlegung
aber auch ausschließlich anhand reeller Massen (mit positiver
Schwere)
durchführen. So erhält man z.B. das gleiche Resultat anhand
einer Kugel, Abb. B
6c, die von einer mit Flüssigkeit gefüllten

Die
Berechnung des Energiestroms, der auf das Rohr im Falle der
gravitodynamischen
Beispiele stattfindet, lässt sich analog zu dem Verfahren der
Elektrodynamik
durchführen. Nach dem Energiesatz
der Gravitodynamik
(s. Homepage des Verfassers ) gilt
mit Gl. (B.40), s. oben, unter Anwendung des Gaußschen Satzes:

Dabei
soll hier V das Rohrvolumen sein und A die Oberfläche des Rohres
zusammen mit
den Querschnittsflächen der beiden Rohrenden. Der Vektor S zeigt
an der Rohroberfläche in das Rohrinnere, der Vektor dA an der Rohroberfläche nach außen. Nimmt man nun an,
dass der
Strömungswiderstand im Rohr ausreichend hoch ist, so dass der
Flüssigkeitsstrom
im Rohr nahezu zeitlich konstant ist, so ändern sich G und X im
Rohr und damit
ugr und ugrm zeitlich nicht. Der erste Term auf
der
linken Seite von (B.80f) ist daher Null. Nimmt man ferner der
Einfachheit
halber an, dass die Stromdichte j und die Schwerkraftfeldstärke G auf der ganzen Rohrlänge
räumlich konstant sind, so
folgt aus
Gl. (B.80f), da G und j gleiche Richtung haben:

D.h. es
gilt:

Dabei bedeutet U = G × lRohr die
„Spannung“ der Schwerkraftfeldstärke G längs
der Rohrlänge lRohr
und L die Leistung, die durch den Feld-Energiestrom der Dichte S an der
Rohroberfläche ARohrober ins Rohrinnere strömt.
Man
erhält also mit
(B.80g) formal dieselbe Gleichung wie in der Elektrodynamik bzw.
Elektrotechnik.