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Über Haldir wird im Herr der Ringe nicht viel gesagt; er ist eine (fast) unbedeutende Person und spielt keine große Rolle. Tatsächlich kommt er nur im ersten Band "Die Gefährten" vor, als die Gefährten Lorien erreichen. Einer von ihnen ist Haldir. Er hat zwei weniger sprachbegabte Brüder, Rúmil und Orophin. Sie bewachen die Flüsse und Grenzen Loriens und kämpfen gegen eindringende Orks. Oft sind sie sehr lange unterwegs, deshalb haben sie als Unterbringung und Schutz Telain (Sg. Talan), auch Flett genannt, hölzerne Plattformen in den Bäumen, ohne Wände und Geländer. Die Telain haben ein Loch in der Mitte, durch das man mit einer Leiter aus silbergrauem, im Dunkeln schimmernden Seil, das sehr dünn aussieht, aber schwere Lasten trägt, auf den Boden gelangt. Außerdem gibt es auf den Telain noch leichte, geflochtene Wandschirme, die man als Schutz gegen den Wind aufstellen kann. Haldir verständigt sich mit den anderen Wächtern mit Pfiffen, die wie Vogelrufe klingen. Natürlich hat er auch alle anderen elbischen Fähigkeiten, z. B. dass er leichfüßig ist, kaum Abdrücke im Gras hinterlässt, sich lautlos bewegen kann, elbische Träume und phantastisch entwickelte Sinne hat, also meilenweit entfernte Dinge erkennt und selbst im Dunkeln sehen und auf Seilen leichtfüßig laufen kann. Die Elben aus Lorien verlassen Mittelerde an den Mündungen des Anduin, weiter westlich an der Südküste, an der Mündung des Ringló, haben sie sich sogar einen Hafen namens Edhellond [Elbenhafen] gebaut. Haldir hat schon viel von den Grauen Anfurten in Liedern gehört, sie aber noch nie gesehen, deshalb kann man annehmen, dass er ein Waldelb und ein Nachfahre der ursprünglichen Teleri, vielleicht auch ein Avari, ist. |
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"Ach, Lothlorien den Rücken zu kehren, das ich doch liebe! Was wäre das für ein |
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Haldir ist sehr höflich, aber bestimmt, edel und vornehm; er verehrt seine Herrin Galadriel. Er ist stolz auf Lorien und seine Aufgabe, es zu beschützen. Er weiß, was er tut und ist freundlich. Wenn eines Tages seine Sehnsucht nach dem Meer Überhand nehmen wird, wird er Lorien doch verlassen und in den Westen gehen. |
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Bedeutung des Namens 'Haldir': | |
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| Sindarin: | |
| hall¹ [h'all] | hoch, erhaben |
| hall² [h'all] | verschleiert, verhüllt, verborgen, umschattet |
| dîr [d'i:r] | Mann (ein erwachsenes männliches Mitglied eine sprachmächtigen Art wie Elben, Menschen etc.) |
| Quenya: | |
| halda [h'alda] | verborgen, verhüllt, mit Schatten umgeben |
| halla [h'alla] | hoch |
| tir [t'ir] | wachen, sehen, Wacht halten; wachen über, bewachen, beschützen |