Gefangen      von Asin

 

 

Irgendwie muss mich der Teufel geritten haben. Wie bin ich nur auf die Idee gekommen, dass mir soviel Glück vergönnt sein könnte. Erst der Job, dann die Erfüllung meiner Träume und nun ist der Absturz um so tiefer. Keine Ahnung, ob ich hier jemals wieder raus komme.

 

Ich weiß nicht mehr, wie lange ich schon in diesem stinkenden Erdloch sitze, dass gerade groß genug ist, um sich einmal um die eigene Achse drehen zu können oder sich mit angezogenen Knien auf den Boden zu hocken. Meine tägliche Mahlzeit besteht aus einer ungenießbaren Brotsuppe und einem Becher faulig riechendem Wasser. Heute habe ich zum erstenmal etwas davon gegessen, weil sich der Hunger langsam durch meine Eingeweide frisst. Mein Magen hat es mir trotzdem übel genommen und der daraus resultierende Gestank macht mein Loch nicht gerade angenehmer.

 

Meine Peiniger scheint das nicht weiter zu interessieren. Der einzige Kontakt mit der Welt da oben besteht in einem Korb, den sie mir einmal am Tag mit meiner "Verpflegung" herunter lassen. Die Sonne, die dann in mein Verlies scheint, blendet mich derart, das meine Augen fürchterlich brennen, selbst wenn ich sie schließe und sie mit meinen Händen schütze. Ich habe mich an die hiesige Dämmerung gewöhnt, verkrieche mich in ihrem Schutz und bilde mir ein, dass sie mir etwas Trost spenden könnte. Im Licht betrachtet, wäre mein Zustand nicht zu ertragen. Keine Ahnung was, diese Typen von mir wollen. Ich weiß noch nicht mal, wieso ich dies alles ertragen muss.

 

Am Anfang habe ich geschrieen und gezetert. Ich hatte sogar den Nerv, mit der Polizei zu drohen. Aussichtslos, wenn man bedenkt, dass die Caymans nicht gerade der sicherste Platz der Welt sind. Ein Eldorado für Reiche, die keine Steuern zahlen wollen, und jede Menge zwielichtiges Volk. Dabei hörte sich am Anfang alles so toll an. Meinen Boss auf eine Reise in die Karibik zu begleiten. Der Gedanke hatte etwas verlockendes.

 

Hätte ich ahnen können, dass es so endet? Eher nicht. Meine Kraft hat sich erschöpft. Ich spüre, wie ich immer schwächer werde. Zeit ist bedeutungslos geworden und alles, was mir bleibt, sind meine Erinnerungen. Fassungslos ziehen die Bilder noch einmal vor meinen Augen auf. Ich war nach einem Stadtbummel auf dem Weg zurück ins Hotel, als mich meine Peiniger auf offener Straße gepackt hatten. Meine Tasche war mir aus der Hand gefallen, als sie mir von hinten einen Sack über den Kopf zogen und mich in den bereit stehenden Van stießen. Bevor ich überhaupt begriffen hatte, was vor sich ging, wurde ich an Händen und Füßen gefesselt. Dann ein dumpfer Schlag auf meinem Kopf und als nächstes fand ich mich in diesem Loch wieder. Was in der Zwischenzeit mit mir passiert ist? - Ich weiß es nicht. Mein Schädel brummte, als ich erwachte, und die Schmerzen in meinem Unterleib waren unerträglich. Ich schrie es heraus, aber niemand reagierte. Die Stimmen über mir konnte ich nicht verstehen. Ich vermute, dass es spanisch ist, was sie sprechen. Ich will nicht darüber nachdenken, was sie mit mir gemacht haben, will nicht die Schande spüren. Bestimmt wird er mich jetzt nicht mehr wollen. Nein - ich darf diese Gedanken nicht zu lassen, darf den Schmerz nicht herbei rufen, um ihn damit real werden zu lassen.

 

Den Geist vom Körper lösen. Der einzige Weg, der mir bleibt, um mich aus meinem Gefängnis zu befreien. Ich habe es schon mal gemacht als junges Mädchen. Es ist riskant, wenn man nicht zurück in die eigene Hülle findet. Aber spielt es jetzt noch ein Rolle? Zitternd kauere ich mich auf den Boden. An meiner Wange spüre ich die lehmige Feuchte der Erde um mich herum. Ihr Geruch so nah an meiner Nase vertreibt ein wenig den Gestank. Ich schließe die Augen und mache mich auf den Weg. Noch weigert sich etwas in mir los zu lassen. Meine Lider zittern. Es kostet unsagbar viel Kraft den letzten Schritt zu gehen. Dann endlich ist es geschafft. Hoch hinauf fliege ich, den Wolken entgegen. Die Sonne blendet nicht mehr und ich entferne mich immer weiter von meinem Körper. Die Ruhe, die mich auf einmal erfasst, umgibt und durchdringt mich, bietet die Distanz und den Schutz, den ich so dringend ersehnt habe. Ich mache mich auf den Weg zurück in einen anderen Kontinent, um noch einmal die vergangenen Monate und die Momente der Freude zu durchleben, die genauso gut einen Weg ins Glück hätten bedeuten können.

 

Fast vier Monate ist es jetzt her. Ich war im Frühsommer in London angekommen. Das Landei in der Großstadt hatten meine Freunde geunkt. Sie verstanden nicht, warum ich meinen sicheren Job als Anwaltsgehilfin aufgegeben hatte, um in die Großstadt zu ziehen. Aber da war dieses Inserat gewesen. Eine junge Versicherungsagentur suchte eine Assistentin der Geschäftsleitung. Nie hätte ich gedacht, eine Chance auf diese Stelle zu haben, aber ich wurde eines Besseren belehrt.

 

Bei dem Vorstellungsgespräch stand ich ihm zum ersten Mal gegenüber. Er war 1,80 m groß, hatte dunkle kurzgeschnittene Haare und sein muskulöser, durchtrainierter Oberkörper war selbst unter der Anzugjacke erkennbar. Seine Stimme war tief und warm. Terry Thorne. Von Anfang hatte ich das Gefühl, ihm stundenlang zu hören zu können. Sein Gesicht war markant mit kleinen Fältchen um die Augen, die so gar nicht zu dem ernsten Ausdruck passten, den er an den Tag legte. Sein Mund hatte etwas sinnliches und gab diesem Gesicht einen sensiblen Touch. Am faszinierendsten  waren jedoch seine Augen. Ein Meer aus blau und grün, dass einen aufzunehmen schien und davon trug in unendliche Weiten. Sein Blick war voller Leben und dennoch tat es weh, den Schmerz zu ertragen, der tief darin verborgen lag. Ich hatte vom ersten Moment an für diesen Mann arbeiten wollen und als er mir einen Vertrag anbot, stimmte ich, ohne lange zu überlegen, zu.

 

So kam es, dass ich zwei Wochen später nach London übersiedelte und meine Tätigkeit bei Thorne & Sander Risk antrat und mitten im E & E Business landete. Bis dato hatte ich von Erführungen und Erpressungen nur über die Berichte in den Medien zu tun gehabt. Nun musste ich jedoch feststellen, dass es ein knallhartes Geschäft war, bei dem es um Millionen ging. Wir befanden uns in einem Haifischbecken und die Konkurrenz war stark. Thorne & Sander Risk dagegen war ein sehr junges Unternehmen mit einer Filiale in London und einer weiteren in New York. Jede wurde von einem der beiden Partner geleitet und Beide schienen in der Branche schon beinahe so etwas wie Legendenstatus zu genießen. Das verschaffte uns Vorteile. Die Geschäfte gingen gut und wir wuchsen schnell.

 

Mein Boss ließ es sich nicht nehmen, jeden Mitarbeiter persönlich auszuwählen und die Vermittler ebenso wie die Angestellten in seinem direkten Umfeld persönlich auszubilden. Es fiel mir von Tag zu Tag leichter, mich auf seine Arbeitsweise einzustellen. Die Arbeit machte Spaß. Abends ging ich mit Herzklopfen nach Hause und freute mich auf den nächsten Morgen und einen neuen Tag in der Nähe von Terry. Linda, meine beste Freundin machte mich irgendwann darauf aufmerksam. Sie sprach aus, was ich nicht wahr haben wollte.. „Du bist verliebt, altes Mädel.“, knallte sie mir an den Kopf. Mir blieb nichts anderes übrig, als verlegen zu nicken. Ja – ich war verliebt. Aber es schien so etwas wie eine stillschweigende Vereinbarung zwischen Terry und mir zu geben. Ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen, während er einfach die Tatsache ignorierte, dass ich eine Frau war. Das funktionierte auch, bis zu einem Abend im Juni.

 

Dino Sander war aus New York herüber gekommen, um gemeinsam mit Terry einen Preis als bestes Start-Up-Unternehmen des englischen Versicherungsverbandes entgegen zu nehmen. Dino war kein Kind von Traurigkeit und schien seinen neuen Status voll zu genießen, inklusive der passenden Begleitung, die er sich für diesen Abend extra mitgebracht hatte. Spielerisch neckte er Terry nachmittags im Büro, ob er wirklich vor hätte, alleine zu erscheinen. „Du bist jetzt sesshaft. Die Zeiten der Fronteinsätze sind vorüber. Wird also Zeit, dass du dein Mönchsleben aufgibst und wieder anfängst zu leben.“, ließ er sich laut und deutlich vernehmen, bevor er das Zimmer verließ. Terry hatte ihm mit einem schiefen Lächeln hinterher gesehen. Bis sein Blick an mir hängen blieb und er mich nachdenklich anschaute. „Judy, hätten sie Lust, mich heute Abend zu begleiten?“ Ich weiß, er fragte, um sich nicht vor seinem Freund zu blamieren. Trotzdem machte mein Herz einen Sprung. Freudig sagte ich zu.

 

Es war ein wundervoller Abend. Ich hatte ausreichend Zeit aufgewendet, um die graue Büromaus in eine vorzeigbare Frau zu verwandeln. Das offensichtliche Erstaunen meines Chefs, als er mich abholte, sagte mir, dass der Aufwand sich gelohnt hatte. Ich genoss es, den Abend an seiner Seite zu verbringen und fühlte seine bewundernden Blicke über meinen Körper gleiten. Beinahe wie im Rausch kam ich mir vor, als er mich irgendwann zum Tanzen aufforderte. Von seinen starken Armen geführt zu werden, seinen Körper so nah bei meinem zu spüren, raubte mir beinahe den Verstand. Ich bemerkte, dass es auch ihn nicht kalt ließ. Doch er hielt sich zurück und blieb der perfekte Gentleman. Früh am nächsten Morgen brachte er mich nach Hause. Vor meinem Appartement stellte er den Wagen ab und begleitete mich zur Tür. Bevor ich jedoch etwas sagen konnte, hatte er meinen Mund bereits mit einem sanften Kuss verschlossen. „Es ist besser, wenn ich jetzt gehe. Du bist bezaubernd, Judy, und ich danke dir für diesen wunderschönen Abend, aber ich bin noch nicht soweit.“ Mit diesen Worten war gegangen. Sein Kuss brannte auf meinen Lippen. Jede Faser meines Körpers sehnte sich nach seiner Nähe, aber er war fort. Unruhig wälzte ich mich die restliche Nacht hin und her.

 

Als ich am Montag ins Büro kam, war Terry nicht da. Alles was ich fand, war eine Notiz an der Zentrale, dass er einige dringende Geschäfte in Mittelamerika zu erledigen hätte. Ich war wie vor den Kopf geschlagen und verstand die Welt nicht mehr. Was hatte ich falsch gemacht? Mühsam zwang ich mich dazu, meinen Job zu machen, während die arme Linda sich allabendlich die gleiche Litanei anhören durfte. Zwei Wochen zogen sich so hin. Keine Nachricht, kein persönliches Wort – nichts. Ich schwankte zwischen Verzweifelung und Scham.

 

Dann, eines nachts, riss mich das Telefon aus dem Schlaf. Verschlafen tastete ich zum Hörer. „Hey Judy, ich bin’s Terry.“ Sofort war ich wach. „Terry, wo um alles in der Welt steckst du?“, platzte es aus mir heraus. „Ich erklär dir alles später. Wenn du willst, fahre morgen früh bitte nach Heathrow. Am BA Schalter liegt ein Ticket für dich bereit. Ich habe mir ein paar Wochen Urlaub redlich verdient und würde mich freuen, wenn wir sie gemeinsam verbringen. Willst Du?“ Und ob ich wollte! „Wo soll’s denn hin gehen?“, fragte ich übermütig zurück. „Dein Flug startet um 8:20 a.m. Wir treffen uns auf den Caymans. Ich freue mich auf dich, love.“

Ich konnte es kaum fassen. In wenigen Stunden würde ich auf dem Weg in die Karibik sein, zu dem Mann, den ich liebte und der endlich bereit zu sein schien, sich dieser Liebe auch zu stellen. Tränen des Glücks standen in meinen Augen, als ich meine Koffer packte.

 

Terry wartete schon am Flughafen auf mich. Etwas befangen ging ich auf ihn zu, aber er nahm mich ohne Zögern in den Arm und drückte mich. „Gott, ist das schön dich zu sehen.“, flüsterte er mir ins Ohr. Das Hotel, in das er mich brachte, lag nur wenige Meter vom Strand entfernt. Palmen spendeten Schatten in der Bar und leise Musik ertönte im Hintergrund. Es war wie im Märchen. Terry schien sich bestens auszukennen und recht bekannt zu sein. Nicht eine Minute verging, ohne dass uns irgendjemand ansprach. Schließlich wurde es ihm zu bunt. Wortlos zog er mich zu einem Cabriolet. „Wenn ich nicht bald mit dir alleine bin, dreh’ ich durch.“, raunte er mir ins Ohr, während er mir die Wagentür aufhielt. Es klang wie ein Versprechen, dass mir wohlige Schauer über den Rücken jagte. Wir fuhren die Küstenstrasse entlang, bis Terry irgendwann auf einen schmalen Sandweg abbog. Nach etwa einem Kilometer und außer Sichtweite des Highways endete die Straße und wir liefen den restlichen Weg zum Strand zu Fuß.

 

Vor uns lag eine kleine Bucht, eingerahmt von steilen Felswänden und dem kristallblauen Wasser des Meeres. Gischt spritzte auf, wenn die Brecher die Enden der Felswände trafen. Zwei einzelne Palmen bevölkerten den schmalen Sandstrand der Bucht.

Fasziniert lehnte ich mich gegen einen der Stämme und nahm diese einmalige Atmosphäre in mich auf. An diesem Ort konnte man wirklich das Gefühl haben, ganz alleine auf der Welt zu sein.

 

Terry war langsam auf mich zu gekommen. Ganz nah blieb er bei mir stehen. Sachte fuhren seine Finger über mein Gesicht. „Es ist lange her, dass ich mit einer Frau zusammen war, Judy“, sagte er leise. Es klang fast wie eine Entschuldigung. Ich wollte nichts davon hören. Zu groß war meine Sehnsucht nach seiner Berührung. „Weißt du, man sagt, es ist wie Fahrrad fahren. Wenn man es einmal kann, verlernt man es nie.“, brachte ich mühsam hervor und begann einfach, ihn zu küssen – vorsichtig erst. Er reagierte. Endlich zog er mich in seine Arme, erwiderte meinen Kuss. Zärtlich begannen seine Hände meinen Körper zu erforschen, strichen über meine Taille, meinen Hüften, wanderten über meine Rücken bis zu meinem Hintern, bis sie eine Weile auf meinem Oberschenkel ruhten. Ich hatte ein Bein hochgezogen, drückte mich an ihn. Er nahm das Angebot an, rieb sich an mir. Unser beider Atem ging jetzt schneller.

 

Seine Küsse wurden heißer. Fordernd drang seine Zunge in meinen Mund, erkundete ihn, während ich glaubte in seiner Leidenschaft zu ertrinken. Mehr und mehr gab ich mich ihm hin. Wie im Fieber spürte ich, wie seine Hände begannen, mein Kleid aufzuknöpfen. Ich fühlte seinen Mund auf meinen Brüsten, wie er sie mit seinen Lippen und seiner Zunge erkundete. Ich stöhnte auf, bog mich ihm entgegen. Zitternd zog ich ihm sein Hemd über den Kopf. Ich konnte nicht genug davon bekommen, seine Haut unter meinen Händen zu spüren. Alles in mir war Verlangen und unbändige Lust. Die Sehnsucht, ihn in mich aufzunehmen, ihm nahe zu sein. Noch nie hatte ich so für einen Mann empfunden.

 

Wir ließen uns in den Sand gleiten und liebten uns an Ort und Stelle. Einen Augenblick dachte ich, seine Stärke würde mir den Atem nehmen. Aber dann, als ich ihn in mir fühlte, seine Erregung noch zunahm und er immer tiefer in mich eindrang, ließ ich mich auf seiner Kraft treiben. Die Brecher draußen in der Bucht bildeten das Echo zu dem Ansturm der Gefühle, die über mich hereinbrachen. Wie die Wellen brandete unsere Lust über uns hinweg und vereinte uns in einem atemberaubenden Höhepunkt. Erschöpft und glücklich hielten wir uns aneinander fest. In diesem Moment hatte ich mir wirklich gewünscht, die Zeit würde einfach stehen bleiben.

 

Ausgelassen hatten wir später in der Bucht gebadet, bis wir uns hungrig auf den Rückweg gemacht hatten. Das romantische Abendessen bei Kerzenschein am Strand fiel kurz aus. Uns war beiden nicht nach vielen Menschen und wir konnten es kaum erwarten, wieder alleine zu sein. Wir hatten gerade unsere Hütte erreicht, als wir uns bereits wieder in den Armen lagen. Wie  Ertrinkende klammerten wir uns aneinander. Zu lange hatten wir beide nach dieser Form der Erfüllung und Nähe gesucht. Sanft strich er Nachtwind durch das offene Fenster. Leise drangen Salsa-Klänge aus der Bar herüber, während unsere Körper ihren eigenen Rhythmus fanden, um immer wieder aufs Neue miteinander zu verschmelzen. Wir liebten uns bis zur Erschöpfung, konnten nicht genug von einander bekommen. Das erste Licht des neuen Tages stahl sich bereits zum Fenster herein, als ich schließlich ausgelaugt, aber überglücklich in Terrys Armen einschlief.

 

 

 

 

London Times, 20. July

 

Ende eines Geiseldramas

 

Cayman Island, trotz vielfacher Erfolge der renommierten Versicherung Thorne & Sander Risk auf dem Gebiet der Vermittlung bei Entführung und Erpressung musste das Unternehmen nun bei der Entführung einer eigenen Mitarbeiterin einen herben Rückschlag hinnehmen. Nach zähen Verhandlungen der beiden Inhaber mit den Entführern gelang es gestern nacht die 34-jährige Judith Myersby nur noch tot aus einem Erdverlies am Rande einer kleinen Bucht im Norden der Hauptinsel zu bergen.

Laut Angaben der Polizei handelte es sich allem Anschein nach um einen Racheakt der tequallenischen ELT gegen die beiden Eigentümer. Es bestand daher zu keinem Zeitpunkt eine reale Hoffnung, die Assistentin  der Geschäftsleitung und enge persönliche Freundin von Mister Thorne jemals lebend zu retten.“