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Was Jack da andeutete,
haute mich ziemlich um. Aber als er seine Gedanken Caelin gegenüber
deutlicher erklärte, begann ich es mit anderen Augen zu sehen. Ich war davon
ausgegangen, dass alles wäre wie vorher, als er in Wolfenbüttel hinter dem
Vorhang verschwunden war.
Die Zeit in der Realität hatte ihn tatsächlich verändert. Er war sich
bewusst, dass sein ‚Dasein’ eine Endlosschleife sein würde. Und dazu eine
die er nicht im geringsten ändern konnte. Eine neue Person in die Handlung
zu bringen, hatte der Film oder was auch immer das ganze kontrollierte,
erstaunlicherweise akzeptiert. Aber immer wenn er oder Caelin Einfluss auf
die Storyline nehmen wollten, wehrte er sich. Sie schien eine Art Schlag zu
bekommen, als sie für Jack eine abweichende Markierung in seinen Karten
machen wollte, die ihm nicht gelungen war.
Es hätte eventuell eine Veränderung der Handlung zur Folge gehabt. Das ließ
der Film nicht zu. Es war wohl eine Art Selbstschutzmechanismus. Wo kämen
wird denn hin, wenn die Figuren die Handlung kontrollierten und änderten??
Die beiden standen in einer leicht veränderten Szene an Deck. Nicht Killick
hatte Jack Kaffee gebracht, sondern sie. Ihr Verhältnis hatte sich
gebessert. Ich musste schmunzeln, als er erwähnte der Kaffee bei mir sei
besser gewesen.. er hatte täglich mindestens einen Liter starken Brasilianer
in sich hineingeschüttet.
Jack musste wissen, dass ich sie hören konnte. Oder vielleicht auch nicht.
Es war so verwirrend. Wochenlang war ich für sie nicht präsent gewesen. Es
konnte auch sein, dass es ihnen nach dieser Zeit einfach nicht bewusst war.
Jack deutete an, dass er Caelin eventuell begleiten würde, wenn es eine
Möglichkeit geben würde zu entkommen. Erst war ich wie vor den Kopf
geschlagen, drauf und dran mich einzumischen. Ich tat es nicht.
Das war Selbstmord.. andrerseits.. seine ‚Zukunft’ war festgelegt.
Was er zu ihr sagte, als sie genau diesen Einwand brachte, bewegte mich
sehr. Er wollte lieber nur noch zwei Wochen
oder wie lange auch immer, statt einer Ewigkeit auf der Surprise.
Unsterbliche Vorhersehbarkeit und Langeweile. Er nahm es erwartet skeptisch
auf, als sie ihm die Frage beantwortete, wie wir uns kennen gelernt hatten.
Das Gespenst namens Crowe flatterte mal wieder umher.
Sie gab eine gute Antwort, als er wissen wollte, was sie in ihm sähe. Genau
dasselbe hatte ich auch gesagt: Du bist optisch und akustisch ER als er die
Rolle spielte, aber das war’s dann auch. Weitere Ähnlichkeiten gab es auch
zwischen Menschen, die nichts miteinander zu tun hatten.
Jacks Unsicherheit was sein Alter Ego anging, die Eifersüchteleien und
Spielchen, mit denen er mich genervt und auf die Probe gestellt hatte, waren
ein Kampf mit seiner eigenen Identität, die es in Wirklichkeit nicht gab. Er
war in der Realität ‚Helgas’ Freund Jack aus England geworden, der
Marineoffizier, der sie besuchte.
Die Manie, die er entwickelt hatte was Crowe anging, war verständlich.
Der war echt, er nicht.
Er war nur das Abziehbild und nicht er war meine Motivation gewesen, die
bereits bekannten Geschehnisse vor fünf Monaten auszulösen.
Seine subtilen Querschüsse hatten den Zweck zu erfahren, wo ich wirklich
stand.
Ich war sein Anker, sein Hafen gewesen in der neuen Welt, die über ihn
hereingebrochen war wie ein Orkan-während er selbst über mich hereinbrach
wie besagter Sturm.
Er wollte sich meiner sicher sein. Er hatte den Nektar der Realität
gekostet und er hatte ihm besser geschmeckt, als die Sicherheit und
Vorhersehbarkeit eines Jack Aubrey.
Er wollte LEBEN.
Wenn auch nur kurz.
Mein Blick glitt an eines der Südfenster. Die Kletterrosen standen in voller
Pracht, die beiden Rosenbogen waren eine Orgie aus dunkel fuchsiafarbenen
Blüten, das ganze Beet ein Dornröschenwall. Ich hatte Jack wegen seines
‚Komas’ mal so genannt.
Dornröschen.
Es war ein ulkiger Vergleich. Dieser Haudegen hatte ganz und gar nichts von
einem Dornröschen.
Nun, stachelig konnte er allerdings sein.
Was hatte er zu Stephen gesagt?
Nenn eine Pflanze nach mir... einen Busch, etwas, das stachelig ist und
schwer auszureißen...
Ich spürte einen kalten Stich in der Herzgegend.
War es das wert?
Es lag nicht in meiner Gewalt.
Jack musste entscheiden.
Ich würde es ihm nicht verwehren können, sollte er den Wunsch mir gegenüber
äußern.
Ich hatte ab und zu darüber gewitzelt, dass das die andre Option sei... dazu
in den Film zurückzukehren... sein Zustand hatte ihn überzeugt, es nicht
darauf ankommen zu lassen.
Jack tot? Ein furchtbarer Gedanke. Aber einer mit dem ich beschäftigen
sollte... Nicht jetzt.. Ich verfolgte den Dialog, bis die Szene ausgeblendet
wurde.
Er war mir immer noch sehr, sehr wichtig. Er lag mir noch immer am Herzen.
Ich hatte all das mit ausgelöst. Ich war der Funke, der das Feuer entzündet
hatte.
Meine vermaledeite Manie.
Wäre es besser gewesen alles wäre nie geschehen??
Vielleicht. Aber ich konnte mir mein Leben nicht mehr vorstellen ohne diese
beiden Wochen. Nicht nur ihn hatte es verändert. Auch mich.
Ich zuckte zusammen, als das Telefon schrillte. Es war Barbara.
Wir haben
die Acheron verloren. So, wie es im Drehbuch steht. Nur Jack und ich wissen,
wo sie steckt. Aber wir können nichts unternehmen. Nicht, weil wir es nicht
wollen. Dieser verflixte Film lässt es einfach nicht zu. Das macht mich so
wütend. Am liebsten würde ich mit den Fuß gegen die Wand treten. Ich lasse
es trotzdem, denn in meinen einfachen Schuhen würde ich mir nur die Zehen
brechen. Es geht doch nichts über gute, alte, englische Eiche.
Wir überqueren den Äquator. Hitze, Hitze und nochmals Hitze. Leider habe ich
nicht den Vorteil, mich meiner Oberbekleidung entledigen zu können. Und da
ich nicht ständig an Deck zutun habe, sitze ich die meiste Zeit, langsam vor
mich hin tropfend, in Stephens Studierkammer. Blakeney leistet uns
Gesellschaft. In der Realität ist der Kleine noch süßer als auf der
Leinwand. Er erinnert mich ein bisschen an meinen Großcousin – der
witzigerweise Stephen heißt. Der ist auch so ein blondgelocktes,
aufgewecktes Kerlchen, das allem immer auf den Grund gehen muss.
Maturin ist so freundlich, mir ein Hemd von sich zu leihen. Er kann meine
schweißtreibenden Qualen nicht mehr mit ansehen. Obwohl mir da ein zweites
von Captain Jack liebe wäre. Der Doktor ist ein Hungerhaken und ich habe
Probleme, meine Kurven in das Stück Stoff zu pressen. Letztendlich muss ich
es doch mit dem Skalpell bearbeiten, damit ich mich darin überhaupt bewegen
kann. Das, was ich abgetrennt habe, tauche ich in kaltes Wasser und wickle
es mir um den Kopf. Stephen findet das sehr interessant, in medizinischem
Anbetracht der Kühlung des Gehirns, was dazu führt, dass wir beide beturbant
im Studierzimmer sitzen, von Killicks fragenden Blicken gemustert.
Nach der Hitze kommt die Kälte, je weiter wir uns dem südlichen Pol nähern.
Der Wind frischt auf, beschert uns gute Fahrt. Aber das ist mir, ehrlich
gesagt, so ziemlich egal. Erst zerlaufe ich zu Butter, dann braucht es
beinah einen Eispickel, um mich von meinem Stuhl zu lösen. Leute, ich will
heim. Vor allem, als ich bemerke, dass wir uns Kap Horn nähern und das
fatale Schicksal seinen Lauf nehmen wird. Ich berate mich mit Jack darüber.
Wir überlegen, was wir tun können, um den Absturz von William Warley und
damit die Initialzündung für Holloms Selbstmord zu verhindern. Wir kämpften
gegen die Handlung an. Er versucht, Kommandos zu geben, damit Hollom nicht
allein in die Takelage klettert. Ich versuche, ihn zu unterstützen. Niemand
hört uns, der Sturm wird noch ohrenbetäubender, als er sowieso schon ist. Es
ist hoffnungslos und endet damit, dass ich wieder einen Stromschlag kriege,
der sich diesmal auch auf Aubrey erstreckt. So stehe ich hilflos und mit
Tränen in den Augen neben Jack. Kurz berührt er mich sanft am Arm – als
wollte er sagen: Kopf hoch! – während wir mit ansehen, wie die Gestalt
Warleys immer kleiner wird.
Ich wende mich ab und gehe davon. Dann lasse ich alle Vorsicht außer Acht
und trete mit voller Wucht gegen die Bordwand.
Galapagos. Die Walfänger. Die Kursänderung. Stephens Frust darüber, dass er
nicht an Land gehen kann. Das berühmte Streitgespräch, das Jack diesmal
allerdings mit weniger Elan von sich gibt. Er möchte seinem Freund
zustimmen, denn er weiß ja, wo die Acheron ist. Nur einmal quer über die
Insel. Doch wie er mir später berichtet, war er nicht in der Lage, den Mund
zu öffnen und die richtigen Worte zu sagen. Er beschreibt es, als schnürte
ihm eine unsichtbare Hand die Kehle zu.
Der Film. Mal wieder. Es ist wie verhext. Er verwischt alles, was wir
unternehmen, konfiguriert sich neu und zeigt uns den erhobenen Finger. Nä,
nä, nä, nä, nä....
Die Lage spitzt sich zu. Hollom wird von allen gemieden, mit wütenden
Blicken bedacht. Auf Ablehnung zu stoßen, egal, was man unternimmt, kann
einen fertig machen. Ich habe das auch schon erlebt. Wenn man dich draußen
haben will, bleibst du draußen. Und egal, wie viel Mühe du dir gibst, du
tust immer das falsche.
Als es auf die Szene zuläuft, in der Nagle ihn anrempelt, zögere ich einen
Moment. Wenn ich was sage, wird das der Film sofort wieder ausradieren. Also
muss ich mir was anderes einfallen lassen. Etwas Subtileres. Da habe ich
eine Idee. Ich gehe in Richtung der beiden Kontrahenten, hefte meinen Blick
auf Nagle und schüttelte immer wieder den Kopf. Er mustert mich verwirrt, so
als würde er sich fragen, woher ich denn weiß, was er vorhat. Mir ist egal,
was er denkt, solange es ihn davon abhält, seinen Plan in die Tat
umzusetzen. Mein Mund wird trocken wie die Wüste. Da hebt Nagle – von meinen
Blicken durchlöchert – die Hand und salutiert vor Hollom.
YIPPIEH!!!
Im nächsten
Moment bohrt sich eine Faust in meinen Bauch. Ich gebe ein gekrächztes »Urgh!«
von mir und sinke kraftlos in die Knie, kämpfe mit der Übelkeit.
Verschwommen nehme ich einen Schrei war. Meiner ist es nicht. Meraluna. Doch
weiter kommt nichts von ihr. Da erschallt schon Jacks Stimme, übertönt allen
anderen Lärm. Ich sehe vorsichtig auf.
Kelly. Mit sichtlich verdatterter Miene, als wüsste er nicht, was ihn dazu
getrieben hat, mich zu schlagen. Nein, er weiß es wirklich nicht. Aber ich.
Es war der verdammte Film. Ich habe meine Kompetenzen überschritten und
prompt dafür die Quittung erhalten. Ich glaube zwar nicht, dass was
gebrochen ist, aber höllisch weh tut es dennoch. Joe Plaice hilft mir auf
die Beine, da ist schon Stephen zur Stelle und führt mich ins Lazarett. Dort
untersucht er meine Rippen. Er stellt erleichtert fest, dass es nur
Blessuren sind.
Ich erhebe mich schwerfällig und tapere zu Jacks Kajüte. Killick sieht mich
mitleidig an. Ich gebe ihm einen erhobenen Daumen und grinse schief. Dann
betrete ich den Raum. Eigentlich sollte jetzt Stephen hier sein und mit
Aubrey über Richtig oder Falsch der Strafmaßnahme streiten. Das fällt
diesmal aus. Oder zumindest findet es in anderer Form statt.
»That shouldn’t have happened«, meint Jack trocken.
»Well, not in that combination«, gebe ich zurück, reibe mir die
verbeulten Rippen und lasse mich auf einen Stuhl sinken.
»Nagle«, sagt er nur. Er erinnert sich also, dass hier was verkehrt gelaufen
ist.
Aber da im Drehbuch einen Zusammenstoß samt Bestrafung steht, ist der Film
eingeschritten. Nur dass es jetzt den Falschen erwischt. Obwohl sich darüber
diskutieren ließe.
»Caelin, geht’s dir gut?« dringt Meralunas besorgte Stimme zu uns heran.
Ich winke ab. »Na ja, nicht dass ich vor Freunde den Schuhplattler tanzen
will. Aber ich hab schon Schlimmeres überstanden.«
»Was hast du gemacht, dass es sich SO verändert hat?« will sie wissen.
Ich erläutere Jack ihre Frage und dann den beiden mein Handeln.
Er reibt sich das Kinn. »Nice try. But useless.«
Ich funkele ihn an. »So you claim your intensions to change the story
useless? At least I thought you’d understand. You set the ball rolling. But
couldn’t influence much. You are an originial. I’m not. Quite equal how it
might appear. I only tried to follow your agenda.«
»I do understand«, knurrt Jack. »You seem to want that more than I do. And
that I understand too. But now we have the proof that it doesn’t work that
easily.«
»So we have achieved nothing. Except that the wrong man will be punished.«
Jack fährt sich nervös durch das Haar. »I had to react. I can’t let him go
out there unharmed.«
Ich schlucke. »But don’t say I have to be there.« Skeptisch sehe ich
ihn an.
»No way out of it. You are the victim.«
Ich schüttele unwillig den Kopf. »Please, Jack, don’t do this to me. Kelly
is innocent. The movie made him beat me. Vengeance is sweet.«
»But nonetheless it has to be done.«
»Meraluna, bitte überzeuge du ihn, dass ich das nicht durchstehe.«
»Ich denke diesmal nicht, dass ich da was ausrichten kann. Es muss
passieren. Willst du etwa, dass dir der Film noch eins überbrät, wenn du
dich erneut widersetzt?«
»Grmpf...« Ich verschränke die Arme vor der Brust. »Okay, I’ll be there but
don’t expect me to watch it.«
Jack geht vor mir in die Hocke. »I’m sorry, dear«, sagt er leise. »For all
what happend and all what will happen. But I’m the
Captain. If I like it or not.«
Wie hasst man etwas, das man nicht sehen kann? Schätze, ich werde mir
was überlegen. Und klein beigeben werde ich jetzt erst recht nicht. Als ich
Jacks Kajüte verlasse, kommt mir eine weitere Idee. Ich mache mich auf den
Weg zu Holloms Quartier. Wir werden ja sehen, wer den längeren Atem hat.
Blakeney sieht mich verwirrt an. Ich nickte ihm nur zu und schiebe den
Vorhang zur Seite, der die Offiziere von den gemeinen Seeleuten trennt.
Hollom fährt zur mir herum. Sein Blick ist gehetzt. Ein verängstigtes Reh im
Scheinwerferlicht. Ich muss ihn überzeugen, sein Vorhaben sausen zu lassen.
Ich muss es einfach. Selbst wenn ich mir dabei eine Blöße gebe. Da er sich
sicher fragen wird, woher ich von seinen Selbstmordgedanken weiß. Soll er
sich fragen, solange er sich nicht umbringt.
»Mr. Hollom«, beginne ich. »May I have a word with you?«
ZING!!!
Ich kriege
eine gewischt. Dann verschwimmt alles. Ich sehe gar nichts mehr. Als es
wieder klarer wird, stehe ich vor dem Vorhang, Blakeney sieht mich an.
Moment mal, das hatten wir doch schon. Bin ich etwa grad zurückgespult
worden?
Ich versuche es erneut, komme aber wieder nur bis zur Begrüßung, bevor ich
zurückgesetzt werde. Ich gebe nicht auf. Aller guten Dinge sind drei. Es
klappt natürlich wieder nicht. Als ich es das vierte Mal versuche, werde ich
soweit zurückgeworfen, dass ich mich plötzlich in Jacks Kajüte wiederfinde.
Er sieht mich überrascht an. »Didn’t you just leave?«
»Yepp«, sage ich nur.
»Something’s wrong.« Er spürt es instinktiv.
Ich nicke, erkläre ihm meinen Versuch, mit Hollom zu reden und dessen
Misslingen.
Seine Augen weiten sich. »Well, I felt a certain tension
but didn’t give much to it.«
»What was the last thing you did after I left?«
Er sieht zum Tisch. »I was pouring myself a glas of wine.«
»Ah ja…« Ich muss lächeln. Auf seinen Seekarten hat sich ein kleiner
roter See gebildet. »Seems you’ve done that for three times.«
»But how?«
»We are connected. Because we want the same«, schieße ich ins Blaue.
»That’s amazing«, enfährt es ihm. »But...«, grübelnd hält er inne. »Caelin,
you have to be careful.«
Ich runzele die Stirn, warte, dass er auf den Punkt kommt. »You were
beaten, burnt by electricity... When you push to hard the
movie might react on the same level. Something much worse could happen to
you…«
Ich will widersprechen, da kommt Meralunas Stimme aus dem Off. »Er
hat recht. Das war eben nämlich echt merkwürdig. Erst habe ich einen Schreck
gekriegt, weil ich dachte, der Film hat sich aufgehängt. Und dann hat er
einen Hüpfer gemacht und jetzt haben wir die gleiche Szene noch mal. Wenn
der Film sich so permanent wehrt, könnte es gefährlich werden.
Jack, keep watch. Don’t let her be endangered. Protect
her.«
Er nickt. »I will. I promise. I will.« Dann wendet er sich mir zu. »So you
see that the coin has two sides. I never reflected that. If it was just
about me... But it isn’t. Don’t try too fiercly.«
»But when there’s no tolerance towards my actions I might be able to annoy
the movie that much that it maybe kicks me out«, stelle ich zur Debatte.
Jack fährt mir in die schön ausgedachte Parade. »Would you bet?«
Erwischt. »No«, sage ich kleinlaut.
Scheiße!!!
»What if it kicks us just back to frame No.One? Imagine we have
to go trough this again. Now I believe the movie can do that. When there’ll
never be an ending there will never be a chance for you to return.«
»But at least we don’t know if there’s a chance at all.« Ich werde
langsam richtig frustriert.
»Aber einen Versuch ist es wert«, kommt es energisch von Meraluna. »Wenn ihr
das Ganze von vorn bis hinten einmal durchspielt, kann es doch sein, dass
dich die DVD beim Neustart wieder ausspuckt. I agree with
you, Jack. Small a chance but a chance.«
Er nickt. »And by the way it’s hard to play a game when the rules change at
any time. I want it to be different. Damn, Christ, yes. But not at any cost.
You are a price way too high.«
Ich schmunzele. Ich wusste ja schon immer, dass ich unbezahlbar bin.
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