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Willkommen auf der Homepage der  Wedeler Feldbahn

- Private Feldbahnsammlung von Dieter und Christian Resinger -

- Geschichte -


Die Ursprünge unserer Feldbahn reichen bis in die 50er Jahre zurück. Schon damals war Großvater Ferdinand im Besitz von Feldbahnmaterial - ein paar Loren und ein paar hundert Meter Schienen. Das Material wurde direkt vor unserem Grundstück am Bach benutzt um den dort vorhandenen Mergel abzugraben, den man dann zum Düngen im Garten und auf dem Feld verwendete. Im Wedeler Moor besaß er eine weitere Lorenbahn, die für die Abfuhr von dem dort gestochenem Brenntorf genutzt wurde, da ein direkter Abtransport per Ackerwagen aufgrund des wenig tragfähigen Untergrundes nicht möglich war.

Eine Lore hat von damals überlebt und die wurde liebevoll restauriert. Auch ein paar Schienen von damals sind erhalten geblieben.

Als 1974 im Garten des großen Grundstückes neu gebaut wurde, wurden Schienen und Lore für Erd- und Steintransporte benutzt. 1980 gab es noch einen Einsatz beim Anbau unseres Hauses bei dem der Fundamentaushub per Lorenbahn verteilt wurde.

Kurze Zeit später fand sich dann etwas mehr Zeit um sich der kleinen Bahn zu widmen. Eine kleine Anlage wurde wieder aufgebaut und konnte noch mit Schienen und Wagen von der heimischen Fredenbecker Ziegelei und vom Fredenbecker Sägewerk erweitert werden - beide Betriebe sind schon lange abgebrochen.  Später kamen auch noch Schienen aus dem Nachbarort Farven von der dortigen Sägerei dazu.

Nun war auch der Gedanke an eine kleine Lok geboren, denn wer will seine Loren schon schieben. Trotz intensiver Nachfrage ließ sich eine solche nicht  auftreiben, und wir beschlossen uns eine Lok mit einem Walzengetriebe und einem  Güldner Verdampfermotor selber zu bauen. Weitere Gleise kamen von einem stillgelegten Sägewerk in Fredenbeck hinzu. Als uns ein paar Tage später ein Oldtimerkollege besuchte, fragte dieser, als er die schmalen Gleise sah, ob wir noch eine kleine Lok bräuchten. Sie solle auf einem Schrottplatz in Hamburg  dahinrosten. Nachdem wir die Lok eine Woche später besichtigt hatten, kauften wir sie und transportierten sie nach Wedel. Es war eine Kleinlokomotive Typ Lorenknecht, gebaut von der Maschinenfabrik Rudolf Kröhnke in Buxtehude.

Nach relativ kurzer Zeit war sie restauriert. Die Eigenbaulok blieb nun erst einmal  liegen. Dann besorgten wir uns eine Kipplore und 3 eiserne  Kipplorenuntergestelle vom Deutschen Feld- und Kleinbahnmuseum aus Deinste und  bauten die Untergestelle zu Sitzloren um. Diese wurden mit der Lok auf einer  zunächst 50 m langen, geraden Strecke eingesetzt. Um auch Kurven biegen zu können, liehen wir uns eine handbetriebene Schienenbiegemaschine und bogen uns  ein kleines Oval mit Abstellgleis zurecht. Einen Lokschuppen mit zwei Gleisen  bauten wir auch. Weitere Gleise und eine abgestellte Diema Lok konnten wir 1996 erwerben. Nun entstand ein großes Oval mit Stichgleis und Wendeschleife, sowie  eine Brücke über den Bach.

Erste Fahrt auf der neu aufgebauten Strecke

Nach und nach kamen immer mehr Loren hinzu. Wir erwarben zwei kleine Strüver Schienenkulis, eine Schienenbiegemaschine und zwei alte Drehschemelloren. Um den  bereits stark angewachsenen Lokpark trocken unterzubringen, entstand Ende des  Jahres ein zweiter Lokschuppen. Vor dem neuen Lokschuppen bauten wir eine Drehscheibe mit zwei Abstellgleisen in die Gleisanlage ein.

Im Jahre 2000 übernahmen wir eine Deutz MLH 714F, welche ca. 50 Jahre in der Lagerhalle einer Baufirma abgestellt war, sowie zwei weitere Diema DL6 und eine  Henschel DG13. Ein zweiter Kröhnke Lorenknecht ließ sich auch noch ausfindig  machen.

Lokschuppen 1

Die Bachquerung

Lokschuppen 2

Einen außgedienten Unterstand auf unserem Gelände konnten wir ebenfalls übernehmen. Nun können alle Lokomotiven und ein Großteil der Loren wettergeschützt abgestellt werden. Wir erweiterten die Gleisanlage im Bereich der Teiche, für die wir noch eine Linksweiche (70er Profil, 5m lang) suchen, damit der Rundkurs fertiggestellt werden kann. Die schlechten Kipploren (aufgeblüht und durchgerostet) haben wir durch neue, besseren Zustands ausgetauscht. Die mobile Gleisanlage war in diesem Jahr auf dem Oldimertreffen des Lanz-Bulldog-Club Oyten und auf dem Historischen Bauernmarkt in Wilster aufgebaut..

Diema 2486/1962 wird aufgeladen

Bild rechts: Ein Blick in den Lokschuppen 2