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Die Spurweite unserer Gleisanlage beträgt 600 mm. Es sind derzeit ca. 1000 m Gleise mit Schienenprofilen von 65 mm (6,75 kg/m) und 70 mm
(10 kg/m) verlegt, die auf Stahlschwellen montiert sind. Die Gleise sind wie bei echten Feldbahnen üblich einfach auf dem Erdboden verlegt. Zur Gleisanlage gehören auch eine Drehscheibe und eine 5 Meter lange Brücke über einen Bach.
Unser erstes Gleismaterial stammt von 2 Sägewerken aus umliegenden Orten, später wurden größere Gleismengen von verschiedenen Torfwerken im Elbe-Weser-Dreieck übernommen, ein Großteil vom
mitlerweile stillgelegten Torfwerk Strenge aus Heinschenwalde. Für die Zukunft ist geplant auf der Hauptstrecke alle 65er durch 70er Profile zu ersetzen, da unsere Loks mit den Jahren schwerer geworden sind. Alle
Kurvenradien haben wir mit unserer handbetriebenen Schienenbiegemaschine in Form gebracht. Weitere Besonderheiten sind zwei Dreiwegeweichen und eine Dreiwege-Bogenweiche, die für die Feldbahnspur doch recht selten
sind.
Zum Unterstellen der Lokomotiven und einem Teil der Loren ist ein Lokschuppen vorhanden.
Ferner besitzen wir eine mobile Gleisanlage (ca. 200 m), die wir gelegentlich auf Oldtimertreffen und sonstigen Veranstaltungen einsetzen. Sie besteht aus 50er Profilen (4,5 kg/m) und kann
daher nur mit unseren leichtesten Lokomotiven befahren werden (Kröhnke Lorenknecht, Strüver Schienenkuli, Diema DL6). Das Gleismaterial der Mobilen Anlage stammt von 2 Gemüsebauern aus Glückstadt und wurde früher
zur Abfuhr der Ernte von den Feldern benutzt. Es musste von 500 auf 600 mm umgespurt werden.
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