Gedichte
Wohl ist die Welt so groß und weit und voller Sonnenschein,
das allerschönste Stück davon ist doch die Heimat mein.
Im Frühling wenn's im Tal entlang aus allen Knospen sprießt,
wenn auf der Spitz im Sonnenhang der Winterschnee zerfließt.
das ist mein schönes Heimatland mit seinem schweren Leid, mit seinen stolzen Bergeshöhn und seiner großen Freud.
Das Jahr zerrinnt, die Zeit vergeht , und leise über Nacht deckt's Heimatland
im Schnee und Eis des Winters weiße Pracht.
Drum auf und stoßt die Gläser an, es gilt der Heimat mein; die Berge hoch das grüne Tal, soll'n nie vergessen sein!!

Weidenthal , du meine Heimat
Weidenthal, du meine Heimat bist das
Liebste meines Herzens,
Hier habe ich als Kind gespielt, vor dem Haus der
Eltern mein,
mich in Mutters Schoß gefühlt wie eine Königin, nur ganz
klein.
Und bin ich auch in der Ferne, wünsch ich mich zu dir
zurück:
Weidenthal, du meine Heimat, mein Zuhause, Freud und
Glück.
Ich höre gern die Kirchenglocken,
bin ich auch einsam und allein.
Es ist als ob mich Chöre locken, laden mich
zum Singen ein.
Treu bleib ich dir, du mein Weidenthal, wo der rauschende
Bach fließt,
wo an schönen grünen Auen manches bunte Blümlein
sprießt.
Steh ich dann auf der Spitze oben, schau in die Landschaft und denk
zurück:
Weidenthal, du meine Heimat, mein Zuhause, Freud und
Glück.
Es ist nur eine Träne, die aus meinen Augen fließt.
Es ist nur eine Träne, die Du übersiehst.
Es ist nur eine Träne, die ich aus Verzweiflung weine.
Es ist nur eine Träne, die zeigt, wie ernst ich es meine.
Es ist nur eine Träne, eine einzige - nichts sagend.
Es ist nur eine Träne, eine jeden Abend.
Es ist nur eine Träne, was kümmert sie mich?
Es ist nur eine Träne: ,,Heimat "Ich vergesse Dich nicht"!
