Da sind ein Paar Liedertexte , die wir in meiner Jugendzeit gesungen haben. Wenn ihr lust habt könnt ihr das Böhmerwaldlied mitsingen, der Bayer spielt die Melodie und der Text ist auch da :-)

Tief drin im Böhmerwald
Tief drin im Böhmerwald, da liegt mein
Heimatort,
es ist gar lang schon her, dass ich von dort bin fort .
Doch
die Erinnerung, die bleibt mir stets gewiss,
dass ich den Böhmerwald gar nie
vergiss.
Es war im Böhmerwald, wo meine Wiege stand,
im schönen,
grünen Böhmerwald,
es war im Böhmerwald, wo meine Wiege stand,
im schönen,
grünen Wald,
O holde Kinderzeit, kehr noch einmal zurück,
wo spielend
ich genoss das aller höchste Glück,
wo ich am Vaterhaus auf grüner Wiese
stand
und weithin schaute auf mein Vaterland.
Es war im Böhmerwald, wo
meine Wiege stand,
im schönen, grünen Böhmerwald,
es war im Böhmerwald, wo
meine Wiege stand,
im schönen, grünen Wald,
Nur einmal noch, o Herr,
lass mich die Heimat sehn,
den schönen Böhmerwald, die Täler
und die Höhn,
dann kehr ich gern zurück und rufe freudig aus:
Behüt dich
Böhmerwald, ich bleib zu Haus !
Es war im Böhmerwald, wo meine Wiege
stand,
im schönen, grünen Böhmerwald,
es war im Böhmerwald, wo meine Wiege
stand,
im schönen, grünen Wald,
Wo's Dörflein traut zu Ende geht!
1. Wo's Dörflein traut zu Ente geht, wo's Mühlenrad am Bach sich dreht, dort steht in duft'gem Blütenstrauß mein liebes kleines Elternhaus.
Dahin, dahin verlangt mein Sehnen, ich denke dein gar oft in Tränen, mein Elternhaus, so lieb und traut, das ich schon lang nicht mehr geschaut!
2.Darin noch meine Wiege steht, darin lernt ich mein erst Gebet, darin fand Spiel und Lernen Raum, darin träum ich den ersten Traum!
Dahin, dahin.......
3. Da schlagen mir zwei Herzen drin' voll Liebe und voll treuem Sinn! Der Vater und die Mutter mein, dis sind die Herzen treu und rein!
Dahin, dahin.......
4. Drum tauscht ich für das schönste Schloß, wär's felsenfest und riesengroß, das alte Bauernhaus nicht aus, denn 's gibt ja nur ein Elternhaus!
Dahin, dahin.......
Nun ade, du mein lieb Heimatland
1. Nun ade, du mein lieb Heimatland, lieb Heimatland ade! Es geht nun fort zum fernen Strand, lieb Heimatland, ade! Und so ging ich den mit frohen Mut, wie man singet , wenn man wandern tut: Lieb Heimatland, ade!
2. Wie du lagst mit deines Himmels Blau, lieb Heimatland ade! Wie du grüßes mich mit Felf und Au, lieb Heimatland, ade! Gott weiß zu dir steht stets mein Sinn; doch jetzt zur Ferne zieht's mich hin. Lieb Heimatland, ade!
3. Begleitest mich , du lieber Fluß, lieb Heimatland, ade! Bist traurig, daß ich wandern muß, lieb Heimatland, ade! Vom moos'gen Stein am wald'gen Tal, da grüß ich dich zum letztenmal: Mein Heimatland, ade!
Kehr ich einst in meine Heimat Wieder!
1. Kehr ich einst in meine Heimat wieder, früh am Morgen wenn die Sonn' aufgeht, schau ich dann ins Tal hernieder, wo vor einer Tür ein Mädchen steht.
Dan seufztsie still, ja still, und flßstert leise: Mein schönes Land mein Heimatland, so von Natur, Natur in stiller Weise:wir sehnuns wieder, mein Heimatland, wir sehn uns wieder am Donaustrand.
2.In dem Schatten einer Eiche, ja da gab ich ihr den Abschiedskuß. Schatz, ich kann nicht länger bei dir bleiben, weil, ja weil ich von dir scheiden muß.
Da seufzt sie still.......
3.Liebes Mädchen, laß das Weinen, liebes Mädchen laß das Weinen sein.Wenn die Rosen wieder blühen, ja dann kehr ich wieder bei dir ein.
Da seufzt sie still.......
Schwer mit den Schätzen des Orients beladen
1. Schwer mit den Schätzen des Orients beladen, ziehendie Boote am Horizont dahin. Sitzt dort ein Mädel am Ufer des Meeres, schaut auf die Wellen und klagt ind den Wind.
Frag' doch das Meer ob's die Liebe kann scheiden, frag' doch das Meer ob's die Treue brechen kann.
2. Hart ist die Arbeit und groß die Gefahren, Männer und Boote auf stürmischer See. Oft sind schon Schiffe auf Meere gefahren, doch hat sie nimand mehr wieder geseh'n.
Frag' doch das Meer.....
Schwarzwaldmarie
1. Zwei Augen wie zwei Sterne, zwei Lippen rot wie Blut. Zwei Grübchen in den Wangen, die stehen ihr so gut, dazu ihr helles Lachen, ein Herz voll Sonnenschein. Ja das kann ja nur , ja as kann ja nur mein Schwarzwaldmädel sein.
Liebe kleine Schwarzwaldmarie, die bleib ich treu dich vergesse ich nie, liebe kleine Schwarzwaldmarie dich vergeß ich nie.
2. Sie ist das schönste Mädchen das es im Schwarzwald gibt, ich will ja bei ihr bleiben, ich bin ja so verliebt. das wird ein schönes Leben, an ihrer Seit' zu sein und ich freu mich sound ich freu mich so auf das Glück mit ihr allein.
Liebe kleine Schwarzwaldmarie.......
Im Frühtau zu Berge wir ziehn, vallera
1. Im Frühtau zu Berge wir ziehn, vallera, es grünen die Wälder, die Höh'n vallera. Wir wandern ohne Sorgen, singen in den Morgen, noch ehe im Tale die Hähne krähn.
2. Ihr alten und hochweisen Leut ,vallera, ihr denkt wohl wir wären nicht gesheit vallera. Wer sollte aber singen, wenn wir schon Grillen fingen ind dieser herrlicher Frühlingszeit.
3.Werft ab alle Sorgen und Qual ,vallera, und wandert mit uns aus dem Tal, vallera. Wir sind hinaus gegangen, den Sonnenschein zu fangen. Kommt mit und versucht es auch selbst einmal.
Ein Tiroler wollte jagen
1. Ein Tiroler wollte jagen einen Gamsbock, Gamsbock silbergrau, doch es wollt' ihm nicht gelingen, denn das Tierlein war zu schlau. Hollariaho usw.
2. Und der Gamsjäger wollte zu des Försters, Försters Töchterlein, doch sie lacht' ihm ins Gesichte, und ließ ihn, ließ ihn nicht herein. Hollariaho usw.
3. ''Meine Mutter will's nicht leiden, daß ich einen, einen Jäger lieb', denn ich liebe schon seit Zeiten einen schmucken, schmucken Grenadier.'' Hollariaho usw.
Tirol, du bist mein Heimatland
1. Tirol, Tirol, Tirol, du bist mein Heimatland; weit über Berg und Tal das Alphorn schallt
2. Die Wolken ziehn dahin, sie ziehn auch wieder her, der Mensch lebt nur einmal und dann nicht mehr
3. Ich hab' nen Schatz gekannt, der dort im Grabe ruht, den hab ich mein genannt, er war mir gut.
4. Hab keine Eltern mehr, sie sind schon längst bei Gott, kein Bruder, keine Schwester mehr, sind alle tot.
5. Wenn ich gestorben bin, legt mich ins kühle Grab, wo deutsche Eichen stehn legt mich hinab.
Das schönste auf der Welt
1. Das schönste auf der Welt ist mein Tirolerland, mit seinen steilen Höhen, mit seiner, Felsenwand. Valleri, vallera, hoch oben auf der Alm.
Tirolerland du bist so schön, so schön, wer weiß, ob wir uns wiedersehen!
Ja wenn wir schau'n, schau'n schau'n, wohl über'n Zaun, Zaun, Zaun, ja in das schöne Land Tirol. Ja, wie freut sich da die Sennerin, ja wenn wir schau'n, schau'n, schau'n, wohl über'n Zaun.
2. Des Morgens in der Früh, da steig ich hoch hinauf, da geht so wunderschön die liebe Sonne auf. Valleri...
3. Des Nachts, wenn alles schläft, und ich allein bin wach, dann steig ich hoch hinauf und jag dem Gamsbock nach. Valleri...
4. Den Schatz, den ich net mag, den seh ich alle Tag, und der mein Herz erfreut, der ist so weit, so weit. Valleri...
5. Wenn ich gestorben bin, so tragt mich hoch hinauf. Begrabt ihr mich im Tal, so steig ich selbst hinauf. Valleri...
Von den Bergen rauscht ein Wasser
1. Von den Bergen rauscht ein Wasser, rauscht als wär' es kühler Wein. Kühler Wein , der soll es sein. Schatz mein Schatz, ach könnt ich bei dir sein!
2. In den Wasser schwimmt ein Fischlein, das ist glücklicher als ich. Glücklich ist wer das vergißt, was nun einmal nicht zu ändern ist.
3. Auf den Baum da sitzt ein Vöglein, singt wie eine Nachdigall, du süßer Schall, schöne junge Mädchen gibt es überall.
4. Willst du mich noch einmal sehen, steig hinauf auf Bergeshöh'n. Schau hinab ins tiefe Tal, Schatz da seh'n wir uns zum allerletztenmal.
Wo die Edelweiß blühn
1. Wo die Edelweiß blühn, und die Gipfel erglühn, sind wir Kinder der Berge zu Haus. Wo das Almglöckel klingt und die Sennerin singt, ja da kennen wir beide uns aus .Hollaria holldrio, holla holldrio meine Berge mein Tal, hollaria holldrio seid gegrüßt tausendmal.
2. Zwieschen felsigen Höhn und den tiefblauen Seen, sind wir Kinder der Berge so froh. Fern von Kummer und Leid und den Lärm unds'rer Zeit sind wir glücklich wie sonst nirgendwo. Hollaria holldrio........
3. einmal kommt dann die Zeit und dann ist es soweit für und Kinder der Berge zu gehn. Dannerfüllt und die Bitt' nehmt zum Gipfel und mit, daß wir ewig die Bergheimat sehn. Hollaria holldrio.........
Abendglocke
1. Leise dönt die Abendglocke, wenn der Krieger geht zur Ruh |:Vöglein singen frohe Lieder , Sonne geht den Westen zu :|
2.Sieh wer steht dort an der Türe , eine Nonn' in schwarzen Kleid |: Sie betet für den jungen Krieger, der gefallen in der Schlacht :|
3. Sieh wer klopft dort an der Türe, eine alte Frau trat ein |:Liegt nicht hier mein Sohn verwundet, möcht so gern seine Pflegerin sein :|
4. Arme Mutter, sprach die Nonne, euer Sohn der lebt nicht mehr |: Gerade jetzt ist er hingeschieden, den sein Leiden war zu schwer :|
5. Beide Füße, abgeschoßen und dazu der rechte Arm |: Denn noch hat er treu gedienet für sein Vaterland zu Ehr :|
6. Eienen Schritt und sie drat näher, zog das Leichentuch heraus |: Einen Schrei und sie sang nieder, Gräber grab das zweite Grab:|
Jägerlied
1. Des Morgens wenn ich früh erwach, die Sonne scheint, das mir mein Herzel lacht, dann denk ich oft zurück' an längst vergangene Zeit, Es ist so schön, so schön, ein Jägersmann zu sein.
2. Ich war kaum 18 Jahre alt, duchstreift ich die Flur und auch den grünen Wald, Ich schoß zum erstenmal' zum Glück ein Füchselein, es ist so schön so schön ein Jägersmann zu sein.
3. Und als ich in den Wald nein kamm, begegnet mir ein holdes Mädelein, sie sagt zu mir ganz leiß' jetzt sind wir beide allein, es ist si schön, so schön ein Jägersmann zu sein
4. Und wie es bei den Mädeln ist, hat übers Jahr ein anderer geküßt. Ich steh am Waldesrand' verlasen ganz allein, Es war so schön, so schön es hätt nicht sollen sein.