Über mich
Michael Luig, Jahrgang 1961, verheiratet, ein Sohn
Im Alter von 15 Jahren habe ich mich zunächst für die Aquaristik entschieden. Durch einen Schulkameraden, der ein kleines 60 Liter-Becken besaß wurde ich auf dieses Hobby aufmerksam. Nach der Schule verdiente ich mir in unserem Zoogeschäft mein erstes eigenes 80 cm-Becken mit allerhand Pflegearbeiten. Das war im Jahre 1978. Ab diesem Zeitpunkt begleiteten mich die Fische bis heute. Von Anfang an waren es in erster Linie die Buntbarsche aus Mittel- und Südamerika, die mich begeisterten. Dies lag daran, dass "Cichlasoma" octofasciatum der erste Fisch war, den ich erfolgreich vermehren konnte. Im Laufe der Jahre wurden es immer mehr Arten, die ich pflegte und auch züchtete. 1989 trat ich dann der Deutschen Cichliden Gesellschaft (DCG) bei. Da ich vorher mein Hobby mehr im stillen Kämmerlein betrieb, ergaben sich hier plötzlich ungeahnte Möglichkeiten und ich erhielt Fische, die ich bis dahin nur von den Abbildungen in den Fachbüchern kannte. Als Ende der 80er Jahre der Welsboom über uns hereinbrach konnte auch ich mich diesen faszinierenden Fischen nicht entziehen. Allerdings hatten es mir nicht nur die vielen neu entdeckten Harnischwelse angetan. Gleichermaßen interessante Pfleglinge sind die Dornwelse und die afrikanischen Fiederbartwelse. Dies lag wohl auch daran, dass es sich um robuste Arten handelt, die meist problemlos mit den Cichliden vergesellschaftet werden konnten. Mitte der 90er Jahre überkam mich dann eine gewisse aquaristische Müdigkeit und ich suchte nach neuen Möglichkeiten meine Behälter zu besetzen. Als ich dann in einem Gelsenkirchener Zoofachgeschäft das erste gut eingerichtete (!) Aquaterrarium mit Schmuckschildkröten sah, stand mein Entschluss fest! Das würden die neuen Bewohner zumindest eines Aquariums werden. Nach ca. einem Jahr der Vorbereitung durch Lesen, Kontaktaufnahme zu anderen Pflegern von Wasser- und Sumpfschildkröten zogen 1996 die ersten beiden Höckerschildkröten bei mir ein. Zwischenzeitlich fand ich auch Interesse an Schwanzlurchen. Für den Anfang und um zu sehen ob mich dieser "Virus" dauerhaft packt, habe ich mir den als pflegeleicht eingestuften Axolotl zugelegt.