Cichliden aus Südamerika
Allgemeines:
Wenn man sich die gewaltigen Ausmaße dieses Teilkontinents vor Augen führt und die Undurchdringlichkeit der Urwälder berücksichtigt, ist es kein Wunder, dass aus diesem Teil der Welt noch immer neue Arten entdeckt und der Aquaristik zugänglich gemacht werden. Wohl die meisten Aquarienfischarten stammen aus diesem Gebiet. Man denke hier nur an die unerschöpflich scheinende Zahl der Salmler, die dort wohl die umfangreichste Fischfamilie darstellt. Cichliden bewohnen in diesem Teil der Welt die unterschiedlichsten Biotope. Kleine Waldbäche, träge fließende Flüsse, reißende Stromschnellen, sowie Seen und Restwassertümpel. Der Lebenszyklus ist sehr stark an die saisonalen Regenzeiten gebunden. Wenn die Flüsse ihr angestammtes Bett verlassen und weite Landstriche überschwemmt werden, da sich der Wasserspiegel bis zu 12 Metern heben kann, ist Vorpflanzungszeit. Die Evolution hat hier verschiedenste Strategien entstehen lassen. In Südamerika sind alle bei Cichliden bekannten Brutpflegeformen vertreten: Offenbrüter, Versteck-/Höhlenbrüter, larvophile und ovophile Maulbrüter. Diese vielfältige Cichlidenfauna hat in den letzten 30 Jahren eine Vielzahl von Liebhabern begeistert und so ist es um diese Arten in der Aquaristik besser bestellt als bei den Vettern aus Mittelamerika. Kommerzielle Fang- und Exportstationen erleichtern dem Liebhabern an solche Cichliden zu gelangen. Zwar ist es der Wunsch einer Vielzahl von Aquarianern einmal die natürlichen Lebensräume zu besuchen, aber es ist nicht erforderlich in diese Länder zu reisen um die eine oder andere aquaristisch seltene Art zu erhalten.
| Aequidens metae |
| Astronotus ocellatus |
| Crenicichla cf. lepidota |
| Crenicichla regani |
| Crenicichla saxatilis |
| Crenicichla sp. "British Guyana II" |
| "Geophagus" steindachneri |
| Guyanacara sp. "Wangenfleck/Venezuela" |
| Heros appendiculatus |
| Mesonauta insignis |