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Gleich
ob WERNER mehr Campells-Dosen als WARHOL auf ein Bild druckt, den kompletten Schlossbergtunnel in Tübingen mit hunderten
von Stierköpfen bemalt oder die Länge von
RAUSCHENBERGS "Automobile tire print" auf 1000 Meter steigert, er setzt alles daran, um in den
Kunstdisziplinen vorhandene Größen entsprechend dem Motto unserer
Leistungsgesellschaft "höher, schneller, weiter" zu überbieten. Die
Liste der Künstler, die von WERNER bereits übertroffen wurden, kann sich sehen
lassen: WARHOL, RAUSCHENBERG, CHRISTO, BEUYS, KOONS, OLDENBURG...
Im Jahre 2000 bedruckte Werner in der Regensburger Innenstadt eine 1000 Meter lange Spezialfolie mit dem Autoreifen eines BMW und übertraf damit die bisherige Bestmarke von Robert RAUSCHENBERG ("Automobile tire print") aus dem Jahre 1951 um ein Vielfaches. Ausführliche Informationen hierzu unter www.extremkunst.de
Kunstweltrekord in Tübingen Der Extremkünstler Michael WERNER stellte eine neue, unglaubliche Bestmarke im Kunstsektor auf. Nach 30 Stunden zermürbender Arbeit war es geschafft! WERNER bemalte einen 220 Meter langen Tunnel in der Tübinger Innenstadt von vorne bis hinten durchgehend mit hunderten Picasso-Stierköpfen. 220 Meter silberglänzende Aluminiumfolie - gestiftet von "Hueck Folien" in Weiden -, 37 Liter Kleister, 22 Pinsel, dutzende Farbflaschen verarbeitete WERNER in der 30 Stundenaktion. WERNER musste an die körperliche Belastungsgrenze gehen: 5 Stunden arbeitete er, bis die 220 Meterfolie ausgerollt und mit Kleister durchtränkt war, 3 Stunden benötigte er für die Befestigung an der Tunnelwand, weitere 22 Stunden pinselte er vom Publikum angefeuert Stierköpfe auf die Folie. Völlig erschöpft erreichte er nach zwei Tagen und einer Nacht schließlich das Ende des Tunnels.
Zeigt eure Wunden
Die 1975 fertiggestellte Rauminstallation "Zeige deine Wunde" baute BEUYS 1980 im Lenbachhaus in München auf. BEUYS kombinierte mehrere Doppelobjekte in seinem Enviroment: alte Leichenbahren, Forken, Zeitungen, Werkzeuge, Schultafeln... wurden paarweise gruppiert. Damit wollte BEUYS die Todeszone sichtbar machen, auf die unsere Gesellschaft mit rascher Geschwindigkeit zugehe. WERNER kombinierte inzwischen drei alte Leichenbahren, drei Forken, drei Zeitungen, drei Werkzeuge, drei Schultafeln...
Bittere Pille für KIPPENBERGER
Martin KIPPENBERGER stellte 1990 in der Galerie Anders Tornberg in Lund/Schweden seine Installation "Jetzt geh ich in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald" aus. Hierzu setzte KIPPENBERGER zwanzig Birkenstämme und einhundertelf überdimensionale Holzpillen in einem Raum mit den Ausmaßen 770 x460 x 240 cm in Beziehung. WERNER erhöhte sowohl die Anzahl der Pillen als auch die Anzahl der Birkenstämme in seinem Werk "Bittere Pille für KIPPENBERGER".
5 urinals
Marcel DUCHAMP schuf 1917 sein berühmtes Werk "Brunnen". Er stellte hierzu ein aus Sanitätsporzellan gefertigtes Urinoir provokant in Kunstmuseen aus. Sein Werk kann in der Galerie Schwarz in Mailand begutachtet werden. Emiko KASAHARA mit "Double urinal" (1994) und Robert GOBER mit "3 urinals" (1988) übertrafen DUCHAMP. Inzwischen erklärte WERNER fünf Urinals zum Kunstwerk und setzt sich damit an die Spitze dieses Genres.
Jeff KOONS deutlich geschlagen Sogar der König der Trivialkunst, Jeff KOONS, musste sich geschlagen geben. KOONS
erklärte 1979 einen Teppich Shampooner zum Kunstwerk. Bis zum Jahre 1987
steigerte er seine Bestleistung auf bis zu sechs Shampooner kombiniert mit einem
Staubsauger. Mit KOONS Selbsteinschätzung lässt es sich kaum vereinbaren, nur Zweiter zu sein. KOONS äußerte sich in den Neunzigerjahren: "Meine Kunst gehört zu dem Besten, was augenblicklich gemacht wird. Die Kunstwelt wird gut 10 Jahre brauchen, um das zu erkennen. In diesem Jahrhundert gab es PICASSO und DUCHAMP. Ich katapultiere uns aus dem 20. Jahrhundert." (aus MUTHESIUS A.: Jeff KOONS. Köln 1992, Taschen, S. 153) Ärgerlich für Jeff, denn er wurde von Werner noch im 20. Jahrhundert übertroffen.
Ich glaube mehr Joseph BEUYS plazierte 1985 insgesamt 19 Orangen in eine Kiste für sein Werk "ICH GLAUBE". WERNER plazierte 1992 insgesamt 23 Orangen in eine Kiste für sein Werk "ICH GLAUBE MEHR".
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