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Die Creuzburg

 

Die Geschicht der Creuzburg beginnt mit der sagenhaften Errichtung eines Kreuzes auf dem Berg durch den Mönch Bonifacius. Im wenige Jahre später errichteten Benediktinerkloster trafen sich bedeutende Persönlichkeiten des Mittelalters.

So seien aus dem 11. und 12. Jahrhundert die Treffen zwischen Kaiser Heinrich IV. und Erzbischof Siegfried von Mainz 1069 und das Zusammentreffen zahlreicher Fürsten 1170 erwähnt. Die Hohezeit der Burg selbst begann erst unter Landgraf Ludwig IV.

Häufig verbrachte er seine Zeit mit seiner Gemahlin Elisabeth auf der Burg. Elisabeth von Thüringen schenkte hier ihrem Sohn Hermann 1222 das Leben. Von der Creuzburg aus zog Ludwig IV. nach Einberufung einer Landesversammlung 1227 in den Kreuzzug. Sein Sohn Herrmann II. erwählte die Creuzburg zu seiner Residenz, fand aber leider schon 1241 auf ihr den Tod.

Die Veste war über Jahrhunderte Amtssitz und Mittelpunkt des Amtes Creuzburg. Zu den bekannten Persönlichkeiten, die Gastrecht auf der Burg erhielten, zählen Luther und Melanchthon, Napoleon sowie Johann Wolfgang von Goethe.

Von der romanischen Urburg sind nur noch Ringmauer, Turmhaus, Teile des Palas und Burgbrunnen erhalten. Durch die verschiedensten Nutzungen der Burg bis 1972 wurde sie oft umgebaut. Mitte der 70er Jahre drohte der Verfall .

Ab 1981 nahm eine Interessengemeinschaft sich ihrer an und machte die Burg ab 1991 wieder für den Publikumsverkehr zugänglich. Die Burg wurde 1991 Eigentum der Stadt Creuzburg. 1997 wurde die Grundsanierung der Burg abgeschlossen.

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