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Heldrastein

Der Heldrastein erhebt sich in einer Ausdehnung von ca. 2 km Länge und mit einer Höhe von 503 m über dem Meer und 330 m über der Werra. Vom Tal aus sieht man die weißen, zerklüfteten Kalksteinfelsen senkrecht und kahl ca. 60 m hoch über dem Wald aufragen, ein majestätischer Anblick. Auf dem höchsten Felsplateau befindet sich eine Aussichtsplattform, von der aus man einen herrlichen Ausblick auf das gesamte Werratal zwischen Treffurt und dem Hülfensberg hat. Außerdem kann man bei gutem Wetter über das Eichsfeld bis hin zum 70 km entfernten Brocken schauen.


- Blick vom Heldrastein nach Norden über das Eichsfeld


Wartburg

Die Wartburg über der Stadt Eisenach gelegen wurde kurz vor 1157 erbaut. Bauherr war Landgraf Herrmann I. von Thüringen. Die Burg war Zufluchtsort von Martin Luther / 1521-1522 (Übersetzung der Bibel). Das Wartburgfest am 18. / \~19. 10. 1817 zur Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig von 1813 und an die Reformation von 1517. Das Fest war der Ansatzpunkt zur Gründung der Burschenschaften. Zur erwähnen ist auch der Wartburgkrieg (Sängerwettstreit).

- Die Wartburg oberhalb von Eisenach


Nationalpark Hainich

Seit dem 31. Dezember 1997 gibt es ihn, den 13. Nationalpark in Deutschland. Klein (ca. 7600 ha) aber fein präsentiert er sich als Waldnationalpark mit vielen floristischen Besonderheiten und einer interessanten Fauna.

- Nationalpark Hainich - das größte zusammenhängende Buchenwaldgebiet Europas


Gefährdete Arten wie Wildkatze und Schwarzstorch, Mittelspecht, Bekassine und Raubwürger sowie geschützte Fledermausarten haben hier ihre Heimstatt. Auf Teilflächen fand auf Grund militärischer Nutzung über viele Jahr hin keine Forstwirtschaft statt. So entstanden Waldbestände, die natürlichen, von Menschenhand kaum berührten sehr nahe kommen. Stehendes und liegendes totes Holz - als wichtige Lebensgrundlage für viele Tier- und Pflanzenarten - beeindruckt hier besonders.

In anderen Gebieten des Nationalparks hingegen führte die Rote Armee groß angelegte Fällungen durch. Auf diesen Freiflächen erobert sich seit Jahren der Wald sein urspüngliches Areal zurück. Darüber hinaus trägt eine jahrhundertelange naturnahe Form der Waldwirtschaft zum reichen Naturpotiential des Hainich bei. Im mittleren und nördlichen Hainich nutzten die privaten Waldeigentümer in sogenannten Laubgenossenschaften den Hainich als Plenterwald, aus dem nur eine gezielte Entnahme einzelner Bäume erfolgt.

Teile des nördlich des Nationalparks gelegenen Hainichs sind aus diesem Grunde im Rahmen des "Integrierten Schutzkonzeptes für des Hainich" als Naturwaldreservate geschüzt.

Mühlhausen

Die ehemalige Reichs- und Hansestadt Mühlhausen liegt ca. 30 km nördlich von Creuzburg. Sie ist Kreisstadt des Unstrut-Hainich-Kreises. Die erste urkundliche Erwähnung Mühlhausens (Molin huso = Mühlen bei Häusern) erfolgte im Jahre 775 in einer Schenkungsurkunde Karl des Großen an das Kloster Hersfeld. Zahlreichen Bodenfunden ist aber zu entnehmen, daß eine Besiedelung weit früher erfolgte. Mühlhausen, die Stadt Thomas Müntzers, ist weithin durch seine zahlreichen Kirchen und Türme bekannt. Eines der schönsten mittelalterlichen Bauwerke ist die Marien- oder Obermarktkirche, die in den Jahrzehnten zwischen 1317 und 1430 errichtet wurde.

- Marienkirche


- In der Altstadt


- Mühlhausen - Stadt der Türme


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