Motorrad-Tour Schweiz
 15.7. - 22.7.2007

Teilnehmer:

Werner und Hildegard  Weber Yamaha XV 1100 Virago u. VW Passat


Sonntag, 15.7.2007: Anreise ca. 590 km

In diesem Sommer fuhren wir allein auf Tour. Wir benutzten erstmalig unseren PKW mit einem Motorradanhänger, da uns die langen Anfahrten in die Alpen auf der Virago nie viel Spaß machten. Abfahrt aus der Eifel um  6.30 Uhr morgens bei heißem Sommerwetter über die Autobahn Karlsruhe, Basel. Lörrach , in der Schweiz über Landstraßen bis nach Luzern, von dort sind es nur noch 10 km bis zum Hotel in Sarnen.  Am  Nachmittag gegen 15.00 Uhr erreichten wir unser Hotel. Strahlender Sonnenschein und eine tropische Hitze waren den ganzen Tag über unsere Begleiter. So waren wir froh, das wir in unserem Passat eine Klimaanlage hatten.


http://www.roessli-sarnen.ch


Montag, 16.07.2007: Grimselpaß, Wallis, Nufenenpaß, St. Gotthard

Von Sarnen aus fuhren wir über den Brünig-Paß, Interlaken zunächst zum Grimselpaß. Hier entdeckten wir eine abenteuerliche Bergstraße, die uns zum Grimselsee und weiter zum Oberaarsee führte und fast am Aare-Gletscher endete. Nach einer kurzen Fahrt durch das Rhonetal bogen wir in Ulrichen ab zum Nufenenpass (2478m), der uns ins Val Bedretto führte. In Airolo bogen wir wieder Richtung Norden ab, über den St. Gotthard-Paß, Andermatt, Altdorf erreichten wir wieder Sarnen.

Abends trafen wir meinen Ex-Kollegen Kai-Uwe in unserem Hotel, der am nächsten Tag mit uns auf Tour gehen wollte.

Strecke: 250 km, Wetter: trocken und über 30 °

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Oberaarsee am Grimselpaß

Wasserfall am Grimselpaß

Dieses Sträßchen war nicht ohne

Blick v. Grimselpaß zum Rhonegletscher

Nufenenpaß

Ausblick ins Bedretto-Tal

Airolo am St. Gotthard


Am St. Gotthard-Paß

Kai-Uwe in alter Frische

 

 
Dienstag, 17.7.2007: St. Gotthard, Valle St. Maria, Lukmanierpaß

Heute waren wir in Begleitung von Kai-Uwe Kirchen, der mit seiner Yamaha GTS zu dieser Zeit noch im Probejahr für den Schweizer Motorradführerschein war, den er mittlerweile jedoch schon in der Tasche hat. Wir fuhren also gemeinsam die Strecke über Andermatt, über den St. Gotthard bis nach Biasca. Dort bogen wir ab ins Valle St. Maria, das uns in schöner Landschaft zum Lukmanierpaß (1914 m) führte. Nach einer kleinen Stärkung dort ging es hinab ins Rheintal. Über Disentis/Muster erreichten wir den Oberalppass, die Kuh stand immer noch am gleichen Platz. In Altdorf verabschiedeten wir uns von Kai-Uwe, er mußte am nächsten Tag wieder arbeiten in seiner zweiten Heimat Lichtenstein. Wir nahmen noch in aller Ruhe den Sustenpass unter die Räder, der uns über Interlaken, Brünig-Pass zurück nach Sarnen führte.

Strecke: ca. 350 km, Wetter: trocken und warm,  27 °

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Unterwegs mit Kai-Uwe


Am Lukmanierpaß

Lukmanierpaß

Die GTS von Kai-Uwe

Am Oberalppaß

Auffahrt zum Sustenpaß

Am Sustenpaß

Blick zum Sustenhorn

 
Mittwoch, 18.7.2007: Rund um den Vierwaldstätter See 

Heute wollten wir in aller Ruhe den Vierwaldstätter See umrunden. Aber vorher gings noch über einen Mini-Paß (Glaubenbüelenpass, 1611 m). Über Giswil, Entlebuch gelangten wir nach Luzern, wo wir einen Rundgang durch die wunderschöne Altstadt unternahmen. Immer am See entlang über Küssnacht, Brunnen genossen wir die schöne Aussicht auf den See und die umliegenden Berge. An Altdorf vorbei kamen wir dann über Stans wieder zurück nach Sarnen.

Strecke: 180 km, Wetter: leicht bewölkt und schwül, 27°

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Auffahrt zum Glaubenbüelenpaß

In Luzern..

jahrhundertealte Brücken...

alte Häuser...

... einfach schön, dieses Luzern.

Vierwaldstätter See

Vierwaldstätter See

Vierwaldstätter See


Donnerstag, 19.7.2007: Ab in den Süden

Die Nähe zu den italienischen Seen wollten wir heute nutzen. In 1 1/2 Stunden waren wir über über Altdorf, und die Gotthard-Autobahn schon in Locarno am nördlichen Ende des Lago Maggiore. Hier genossen wir die Fahrt am See entlang mit herrlichen Aussichten. In Cannobio bogen wir dann westlich ab in die Tessiner Alpen. Über enge und abenteuerlich an den Berg gebaute Straßen kamen wir dann nach St. Maria Maggiore, hier ging es dann weiter über Domodossola Richtung Simplon-Paß. Nachdem dieser überquert war, ging es ins Rhonetal hinab nach Brig. Über Gletsch, den Grimselpaß, Brünigpaß kamen wir wieder zurück nach Sarnen.

Strecke: 435 km, Wetter: leicht bewölkt und heiß, 30 °

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Am Lago Maggiore

Tessiner Berge

Rastplatz im Tessin

Simplonpaß


Freitag, 20.7.2007: Zermatt am Matterhorn

Heute waren für nachmittags schwere Gewitter angesagt. Wir entschlossen uns deshalb. diese Tour mit dem Pkw zu unternehmen. Über den Grimselpaß, Gletsch fuhren wir das Rhonetal hinab bis Visp. Hier geht es in das Seitental der Matter Vispa, an dessen Ende das Matterhorn liegt. Bekanntlich muß man die letzten Kilometer von Täsch nach Zermatt per Bahn zurücklegen, da in Zermatt keine Autos und Motorräder erlaubt sind. Wir erkundeten das "größte Dorf der Schweiz" und fanden interessante Gegensätze:. Internationaler Tourismus in großem Stil direkt neben bäuerlichen Anwesen. Das Matterhorn war leider nicht ganz frei von Wolken. Auf der Rückfahrt erlebten wir dann im Raum Sarnen die angekündigten schweren Gewitter mit Erdrutschen, wir standen deswegen über 1 Stunde im strömenden Regen im Stau, gottseidank jedoch im trockenen Auto.

Strecke: ca. 310 km, Wetter: heiß, 30°, später ein schweres Gewitter

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Blich auf Gletsch

In Zermatt....

In Zermatt...

Wozu sind diese Steinplatten da ???

Heugebläse neben Nobelschuppen ...

In Zermatt...

Matterhorn...

...leider etwas vernebelt.


Samstag, 21.7.2007: Sanserhorn, Engelberg

Dieser Tag brachte nach den schweren Gewittern des Vortags etwas Abkühlung und bedeckten Himmel. Wir wollten deshalb die nähere Umgebung erkunden und fuhren zunächst nach Stans, mit der Bergbahn (die Fahrkarten hatten wir kostenlos von unserem Hotel) hoch auf das 1900 m hohe Stanserhorn. Vor hier hat man bei klarem Wetter wunderbare Sicht auf den Vierwaldstätter See und die umliegenden Berge. Leider war uns dieser Blick nicht vergönnt. Von Stans fuhren wir ins Engelberger Tal bis nach Engelberg. Hier gibt es ein bekanntes Kloster. Dort konnte man sich die Käseherstellung in allen Schritten und Details anschauen. Nach einem entspannenden Tag kamen wir wieder in Sarnen an.

Strecke: 90 km, Wetter: bedeckt 27°


Standseilbahn zum Stanserhorn

So hätte es sein können...

..bei schönem Wetter am Stanserhorn

In Engelberg

Am Sarnersee

Am Sarnersee

  
Resümee

Unsere diesjährige Tour, leider allein, da es dieses Jahr nicht gelang, eine gemeinsame Tour mit Bikerkollegen zu organisieren, erfüllte voll unsere Erwartungen. Der über Internet gebuchte Gasthof Rössli war ein Glücksgriff, gemütlich, sehr gutes und auch reichliches Essen, nette Leute, alles bestens.
Die Fahrten führten mich an Orte, die ich auf meiner ersten Alpentour 1998 schon mal besucht hatte, für meine Frau war jedoch vieles neu. Die schöne Schweiz ist jedoch immer eine Reise wert. Besonders gefreut hat mich das Wiedersehen mit Kai-Uwe, der jetzt mittlerweile auch ein vollwertiger Biker geworden ist und in Lichtenstein ein neues Domizil gefunden hat

 

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