Anmerkung:Die ersten Seiten dieses dritten Teils hatte ich im Jahre 2000 begonnen. Danach passierte 3 1/2 Jahre nichts und erst jetzt, im Oktober 2003, habe ich endlich Zeit und Lust gehabt den Reisebericht fertig zu stellen. Eventuell vorhandene, markante Unterschiede im Stil könnte man darauf zurückführen. |
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Der erste Teil dieser zweiten Fahrradreise durch Südosteuropa handelt von Griechenland und Bulgarien. Es hatte uns im Jahr zuvor so gut dort gefallen, dass wir nach unserer sechsmonatigen Autotour in Südafrika dort noch einmal mit dem Rad unterwegs sein wollten.
Wir begannen die Tour auf Rhodos (07.05.98), dann ging es weiter über Kos, Kalymnos, Patmos, Chios und Lesbos und schließlich aufs Festland zur Chalkidike Halbinsel. Nach einer Bootstour, um die Klöster von Athos wenigstens vom Wasser aus sehen zu können, für Frauen ist das Betreten dieser autonomen Mönchsrepublik untersagt, fuhren wir noch den mittleren "Finger" von Chalkidike ab. Bulgarien erreichten wir am 19.06.98. Der Aufenthalt dort war diesmal streßfreier, da wir wußten, was uns erwartet; zudem waren einige Dinge, z.B. Geld wechseln, leichter geworden. Die Strecke führte uns durch die westlichen Rhodopen, mehr oder weniger parallel zur griechischen Grenze, dann nach Norden durch Plovdiv, über den Trojan-Paß durchs Balkangebirge zum Trojan-Kloster nahe Oreschak, weiter nach Koprivschtiza und schließlich in die nordwestliche Ecke Bulgariens, über Vraza und Montana nach Belogradschik mit seinen bizarren Felsformationen. Vidin an der Donau war der letzte Ort, von dort ging es mit der Fähre weiter nach Rumänien. |
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Der zweite Teil beginnt am 15.07.98 mit der Ankunft der Donaufähre in Calafat. Auf direktem Wege fuhren wir nach Drobeta-Turnu Severin und von dort auf fantastischer Strecke entlang der Donau, über Orsova bis nach Moldova Nouã. Ab dort durch die Berge nach Osten, über Carbunari, Baile Herculane/Herkulesbad nach Tirgu Jiu, weiter über die Karpaten nach Alba Julia/Karlsburg auf teilweise recht einsamen Paßstraßen. Von dort waren es nur noch 288 km inkl. 2 kleiner Pässe, bis wir nahe Chisineu Chris die Grenze nach Ungarn überschritten. In Ungarn, gleich hinter der Grenze in Gyula, war erst einmal warten auf den Zahnarzt angesagt. Die Zeit vertrieben wir uns hauptsächlich in der Cukraszda, wo wir uns ein Eisbecher nach dem anderen einverleibten. Nebenbei machten wir noch einige Ausflüge in die Umgebung, so zum Einödmuseum und mehreren Schlössern. Von Gyula aus durchquerten wir Ungarn recht zügig, besichtigten in Tac noch die Römerruinen (Gorsium Herculia) sowie Györ. Ab dort ging es auf dem Donauradwanderweg nach Österreich. In Österreich blieben wir auf dem Donauradwanderweg. Ein Gruppe Radfahrer nach der anderen kam uns entgegen, in unsere Richtung fuhr fast niemand. Die Landschaft entlang der Donau sehr abwechslungsreich, von weiten, flachen Abschnitten bis hin zu engen kurvigen Tälern gab es alles. Mittendrin die sehr hübschen und wie geleckt wirkenden Ortschaften, sowie reichlich Schlösser, Burgen, Kirchen und Klöster. Wirklich sehenswert. |
Neu seit 2004:Die beiden PDF's wurden zu einem zusammengefaßt und sind jetzt mit Karten versehen. Der Text ist unverändert.Zweite Fahrradtour durch Südosteuropa - als PDF (1.8 MB) |
Hinweis 1:Die wichtigsten Daten - Kosten, zurückgelegte Kilometer und Dauer - gibt es hier auf Seite 1 Einleitung - als PDF (12 KB)Dort sind auch die wichtigsten Daten der zwei anderen Touren enthalten, die wir direkt zuvor unternahmen. |
Hinweis 2:Eine Anleitung zu den PDFs inkl. Links zu den 2 anderen vorher durchgeführten Reisen gibt es hier: |
| Vorschläge, Anregungen, Meinungen können per E-Mail gesendet werden an: brittundwilli@arcor.de |
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