NICHT von der main site gekommen? Geht auf: http://home.arcor.de/windsurfandkite

"Live slow, sail fast" sollte das
Motto für meinen diesjährigen Surftrip sein. Beeindruckt von einigen
Youtube-videos, die anspruchsvolles surfen voraussetzen würden, hatte ich also
als persönliche Herausforderung El Médano (übersetzt die Sandwelle - siehe Foto
oben) im Süden von
Teneriffa als Ziel gewählt. Nachdem ich vorher in Heiligenhafen wenigstens noch ein paar
Trainingseinheiten abgespult und dort ein Hufeisen gefunden hatte, konnte ja
auch nichts mehr schief gehen. Das bestätigte sich gleich schon bei der Buchung.
Durch Umwege im Nirvana des Internets konnte ich pauschal 2 Wochen Halbpension
zum fast gleichen Preis einer Einwochen-Separatbuchung (Flug/ Hotel) abggreifen,
weshalb nichts näher lag als gleich beide Wochen festzumachen und das Frauchen
mitzunehmen. Auch die Vorabbuchung des (Naish-) surfequipments bei Klaus&Marion vom Playa Sur
Center
verlief reibungslos; hier kann man ein Festbrett (mit Wechselmöglichkeit)
reservieren, womit man sich evtl. das tägliche Gefummel an den Fussschlaufen
erspart. Auch ist hier das Material aktuell und sehr gepflegt. Was ich
persönlich o.k. finde: keine "Versicherung", sondern bei evtl. Auftreten einer
Beschädigungen bietet Klaus faire Reparaturpreise an - das erzeugt bei Allen eine
"väterliche Einstellung" zum Equipment und es werden keine Aktionen wie "bis hoch
auf den Strand semmeln - Finne ist ja versichert" beobachtet. Eine Wind-
und Wettervorhersage wird vom team (inzwischen durch Sohn und Tocher
unterstützt) täglich aktualisiert.
Surf- und kitecenter Playa Sur
Alternativ kann
man einen surf pool oder stunden-/tagesweise beim OTC (official test center) an der Promenade
oder auch bei dem surfshop direkt nebenan buchen.
Nach ~4h Flug und kurzen
Transfer (ca. 10 min.) wurden sogar die schlimmsten Befürchtungen des
Schätzchens beim Betreten des *** Hotels "El Médano" von den 4-5 Bf weggeblasen,
das Zimmer mit kleinem Balkon und Blick auf die Mole erwies sich als spartanisch
aber völlig o.k und sauber. Das Personal war superfreundlich und auch beim
(eher internationalen) Buffet sollten Surfer oder Kiter eigentlich immer etwas finden. Leider ist das Hotel
sowie weitere an der Orts-Küstenlinie angrenzende Restaurants vom Abriss bedroht, da
diese in Spanien öffentlich sein soll (ob das vor 50 Jahren auch schon so war?).
Ich meine jedenfalls, das Hotel mit der ins Meer gebauten Sonnenterasse auf
Stelzen gehört einfach zum Ortsbild dazu. Wer mehr wissen möchte
kann sich hier eine eigene Meinung bilden, vor Ort kann man sich in einer
Unterschriftenliste engagieren.

http://www.wochenblatt.es/1000003/1000012/0/22658/article.html
nun die Übersicht:

Das Revier ist wie folgt: bis 5 bf sind moderate Dünungs-, am Ufer kleine Brandungswellen. Bei mehr Wind werden die Wellen draussen schon mal 1/2 masthoch. Aufpassen sollte man bei wenig Wind, dass man nicht vor dem Montana Roja "verhungert", da die Gefahr besteht dort gegen die Lavafelsen zu treiben. Auch wird es an guten Tagen recht voll und um Vorfahrtsregeln kümmert sich leider nicht jeder. Meist läuft aber alles recht entspannt, auch zwischen surfern und kitern (diese sind meist in Lee anzutreffen). Besser ist vor den Schwimmbereich (durch Bojen gekennzeichnet) aufzukreuzen, da gibts genug Platz und auch Wellen zum Rumtoben.
Alternativen: Joggen an der "Dorfpromenade" oder direkt am Berg, ansonsten gibt es auf Teneriffa alles was das (Nichtsurfer-) Herz begehrt: Wandermöglichkeiten, Ausflüge (organisiert oder individuell), shopping: z.B. in Santa Cruz oder allen Touri-Schnick-Schnack in Puerto de la Cruz oder in den künstlichen Hotel- und Erlebniswelten "Playa las Americas oder Los Christianos" (wer´s mag?).
So nun noch ein paar Eindrücke:
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![]() Ca. 4 Bf am Playa Sur vor dem flashpoint-Café |
![]() Ausstieg aus der moderaten Brandungswelle |
![]() Pause beim "surf & kite center Playa Sur" bei Klaus und Marion |
![]() Blick von der Station Playa Sur zum kitebeach |
![]() surfbeach (big sister is watching) |
![]() die Wellendurchquerung vor dem Spass |
![]() "die Mütze tut gut schütze" (rider Helge; Foto Klaus B.) |
![]() im Süden vorm "roten Berg" treffen sich bei Flaute die Wellenreiter |