Donnerstag u. Freitag, den 25.+ 26. März 2004

21. + 22. Tag


Da war er – der Abreisetag. Allerdings sollte der Flug von Phnom Penh nach Singapur erst um 18:00 Uhr gehen, somit hatten wir fast noch den ganzen Tag zur Verfügung. Nach dem Frühstück verabschiedete sich allerdings schon ein Ehepaar. Sie wollten noch ein paar  Tage Singapur besuchen und flogen daher früher.

Wir dagegen schlenderten durch die Stadt in Richtung Zentralmarkt, bummelten durch die Reihen, konnten uns aber nicht für irgendetwas begeistern. Die steigenden Temperaturen waren dann der Grund dafür schließlich zurück zum Hotel zu gehen. Die (klimatisierten) Zimmer konnten wir bis 14:00 Uhr belegen und nutzen daher noch den Pool. Wie vereinbart, wurden wir um 15:00 Uhr zum Airport Phnom Penh gefahren. Auch dieser war sehr übersichtlich und auch der Flugbetrieb war eher mäßig. Spitze war aber die Flughafensteuer: 25 $ pro Nase wurden gefordert, die bisher höchste Tax, die wir bezahlt haben. Hier stimmte das Preis-/Leistungsverhältnis nicht.  Man nimmt’s halt gerne von den Touristen.

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Der Flieger, der wie bei unserer Ankunft, von Siem Reap hier eine Zwischenlandung nach Singapur einlegte, landete pünktlich. Start war um 18:00 Uhr (12:00 Uhr MEZ), knapp 2 Stunden später landeten wir in Singapur.






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Hier hatten wir wiederum 3 Stunden Zeit, die aber mit bummeln, einkaufen etc. relativ schnell vorbeigingen. Genau 24:00 Uhr (17:00 Uhr MEZ) ging es mit dem vollen Jumbo Richtung Heimat. Die Flugzeit betrug dieses mal 12 ½ Stunden, wobei ich einen guten Teil der Zeit mit schlafen verbrachte.




Orchideeninsel im Flughafen Singapur      


In Frankfurt war es bei der Landung um 5:30 Uhr auch sonnig, aber 0°C, nicht 30° oder 35°C. Überraschenderweise waren unsere Koffer fast die ersten, die am Gepäckband auftauchten. Dadurch erreichten wir schon den Zug um 6:42 Uhr ab Frankfurt Flughafen. Der Rest klappte auch gut und in Lüneburg stand unsere Tochter mit dem Auto bereit. Wir waren zwar etwas müde, aber ansonsten gesund um kurz nach 13:00 Uhr wieder daheim.

Fazit:

Bei der Planung einer Reise hat man bestimmte Vorstellungen von dem Land und Leben dort. Genau dieses hatte uns bewogen Vietnam und Kambodscha als Reiseziel auszuwählen. Wir hatten wieder diese Form einer Reise gewählt, obwohl diese Länder auch individuell zu bereisen sind. Wegen der Verständigung, der Infrastruktur und die dafür erforderliche Zeit wäre es jedoch sehr viel schwieriger gewesen, eine derartige Reise durchzuführen.

Wir haben sehr viel von Indochina mitgenommen. Vietnam, ein Land, welches erst vor kurzem von den vielen Kriegen zur Ruhe gekommen ist, vermittelt einem das Gefühl, dass alles besser wird. Die Menschen waren optimistisch, fleißig und aufgeschlossen. Sie freuten sich, wenn Ausländer ihr Land besuchen und sich dafür interessieren. Wir haben wieder erfahren müssen, dass es auch hier vor langer Zeit schon Hochkulturen (Cham in Vietnam, Khmer in Kambodscha) gegeben hat. Kambodscha hat es zurzeit noch schwerer als Vietnam. Das mag auch an der Lage des Landes liegen – hier hat Vietnam mehr Möglichkeiten. Zu wünschen ist den Menschen hier, dass auch sie durch ihre Anstrengungen ein Stück mehr vom Leben haben.

Wir wurden von unseren Reiseführern gefragt, ob wir wieder  kommen würden. Wir könnten uns dieses mit einem Abstand von ein paar Jahren vorstellen, um zu schauen, was dann erreicht wurde. Das ursprüngliche, was wir hier erleben durften, wird dann wahrscheinlich nicht mehr so vorhanden sein.