Lima


Plaza San Martin

Plaza de Armas

Palast des Erzbischofs

Am 26.09., früh um vier, landeten wir in Lima.

Das Hotel Belen, das in einer Seitenstraße zum Plaza San Martin liegt, war unser erstes Quartier. Für die einfach eingerichteten Doppelzimmer bezahlten wir 32 Sole (18,80-DM).

Nachdem wir unsere Sachen abgestellt hatten, schlenderten wir durch die Stadt, auf der Suche nach einem Cafe. Zum Sonntag Morgen waren die Straßen und Plätze noch total leer. Nur in einer katholischen Kirche war schon Betrieb.


Am Nachmittag wollten wir uns eine alte Stierkampfarena anschauen. Leider war sie geschlossen. Auf dem Weg zum Plaza de Armas, dem Waffenplatz ( gibt es in fast jeder Stadt ), machten wir unsere erste Erfahrung mit der Kriminalität in Peru. An einer Ampel versuchte ein Mann, mit einem Baby auf dem Arm, Jörg die Armbanduhr zu klauen. Er hatte sie schon abgerissen, doch Jörg konnte ihn noch festhalten. Daraufhin lies er die Uhr fallen und rannte davon.

Eigentlich sollte man annehmen, daß wir durch dieses Ereignis ein bißchen besser auf unsere Klamotten aufpassen würden. Doch schon am nächsten Tag, auf der Fahrt nach Pisco, wurde mir durch meine eigene Dummheit meine Regenjacke geklaut.

Ich hatte sie in die Ablage im Bus über mir gelegt. Als wir in Pisco ausstiegen, war sie weg.