|
 |
| Donaustrom-Tour - Teil 1 |
 |
 |
Zu
den schönsten touristischen Wien-Erlebnissen, die man sich gönnen
kann, gehört eine Fahrt mit dem Schiff "durch Wien" und "an Wien vorbei".
Etwas Besonderes
ist die Reise mit der "MS Vindobona", dem von dem Maler und Architekten
Friedensreich Hundertwasser (um)gestalteten Ausflugsschiff. So heißt
die Rundfahrt denn auch sinnigerweise "Hundertwasser-Donaustrom-Tour". |
| Die
Rundfahrt beginnt an der Station Schwedenplatz. Viele Wien-Besucher glauben,
der "Fluss", den sie hier sehen, ist die Donau. Es ist auch das Wasser
der Donau, aber es ist ein Kanal. Ursprünglich befand sich neben dem
Donau-Hauptstrom ein Netz an verzweigten Nebenarmen. Da schwere Überschwemmungen
häufig und die Auen als Baugrund nicht geeignet waren, wurden bereits
1377 und 1455 vergebliche Regulierungsversuche unternommen. 1598 entstand
das künstliche Bett für den 17 km langen Donaukanal, welcher
bei Nussdorf vom Hauptstrom abzweigt und beim Praterspitz wieder in diesen
einmündet. |
| An der Oberen
Donaustrasse 26 steht das Schützenhaus der ehemaligen Staustufe Kaiserbad.
Es wurde nach Plänen Otto Wagners von 1904 bis 1908 errichtet. Die
Glaskanzel des Obergeschosses diente als Führerstand des Wehrkranes,
welcher leider nicht mehr vorhanden ist. Der Sockel ist granitverkleidet,
die mittlere Zone mit weißen Marmorplatten versehen und der abschließende
friesartige Streifen blauverfliest. |
| Am Rossauer
Lände steht die gleichnamige Kaserne, als Spätfolge der Ereignisse
von 1848 zum Schutz gegen innere Feinde in den Jahren 1865-1870 entstanden.
Sie ist heute unter anderem Sitz der Wiener Verkehrspolizei. |
 |
 |
 |
|
Blick
in Richtung Fernwärmewerk Spittelau
|
Fernwärmewerk
Spittelau,
von Hundertwasser
umgestaltet
|
Fernwärmewerk
Spittelau,
von Hundertwasser
umgestaltet
|
| Das Fernwärmewerk
Spittelau, die Müllverbrennungsanlage Wiens, wurde im Auftrag des
damaligen Wiener Bürgermeisters Dr. Helmut Zilk von Friedensreich
Hundertwasser umgestaltet. |
| Zu
den spannenden Momenten für technisch Interessierte gehörte der
Aufenthalt in der Nussdorfer Wehr- und Schleusenanlage, die nach Plänen
Otto Wagners 1884-89 entstand. |
| Sie
dient zum Schutz der niedrig gelegenen Stadtteile, der Hauptsammelkanäle
und besonders der Stadtbahn, die in Kai-Höhe geführt wurde, vor
Hochwasser und Treibeis. Nun war der Weg in die offene Donau frei. |
|
Kurz vor
dem Kahlenbergerdorf in Sichtweite des Leopoldsberges (425 m) wurde gewendet.
|
| Die
Nordbrücke unterquerend passierten wir Europas derzeit höchstes
Gebäude. Es markiert ein ganz neues, ganz anderes Wien, ebenso wie
auf der gegenüberliegenden Uferseite die UNO-City. Das alte Fischerboot
davor bildet einen grotesken Kontrast zur Hi-Tech-Welt. |
|
|
|
Jubiläumskirche
am Mexikoplatz
(Trinitarier-
und
Pfarrkirche
Donaustadt
zum hl. Franz
von Assisi)
|
Donauturm
(252 m)
|
Das Schifffahrtszentrum
Wien,
Sitz der DDSG
|
| Am Praterlände,
Station "Reichsbrücke", erreichte die "MS Vindobona" ihren Wendepunkt
auf dem Donaustrom. Nach einer Pause traten wir unsere Rückreise an.
Wie diese verlief, und wie die "MS Vindobona" innen aussieht, erfahren
Sie auf der Donaustrom-Tour-Seite, Teil 2. |
Für
die freundliche Linkgenehmigung danke ich Herrn Christian Hörburger,
dem Geschäftsführer
/ Managing Director der DDSG Blue Danube Schiffahrt GmbH. |
|
 |