|
 |
| Fiakerfahrt
- Teil 2 |
 |
 |
Das bekannte
Wiener Fiaker-Original Rudi Glück
hat einmal
gesagt, die Fiaker seien eine Mischung
aus Strawanzern,
Pülcher und "guten Menschen".
Strawanzer
= Müßiggänger, Tagedieb, Herumtreiber, Nichtsnutz
Pülcher
= Strolch, Gauner, Asozialer, Rowdy, Prolet

|
 |
 |
 |
"Wir befinden
uns jetzt
auf der Freyung."
Der Name
bedeutet "Freistatt" und erinnert daran, dass das Kloster das Recht besaß,
Verfolgten Asyl zu gewähren. Früher wurden auf dem Platz Verräter
hingerichtet, deren Kopf man bis zum Ertrinken in ein wassergefülltes
Gefäß gesteckt hatte.
|
"Links
sehen Sie die Schottenkirche
und das Schottenstift."
Das Hauptgebäude
wurde 1777 von irischen Benediktinern gegründet. Im Schottenstift
ist ein renommiertes privates Gymnasium untergebracht, in dem u. a. Johann
Strauß und Johann Nestroy die Schulbank drückten.
|
Die Madonnenstatue
in der Kirche wird von den Wienern als wundertätig verehrt. Sie ist
das älteste Gnadenbild Wiens (um 1250). In der Gruft ruht der Stifter
der Kirche, Herzog Heinrich II. Jasomirgott, mit seiner Gemahlin Theodora
und seiner Tochter Agnes. An der Außenfront erinnert ein Denkmal
an den Stifter.
|
Wir fahren
parallel zur Naglergasse und erspähen dort das Café
Zilk, welches nach dem ehemaligen Wiener Bürgermeister Dr. Helmut
Zilk benannt wurde, ihm selbst aber
nicht gehörte.
Es existiert heute nicht mehr unter diesem Namen. |
In der Bognergasse
9 errichtete Oskar Laske, ein Schüler Otto Wagners, 1901/1902 dieses
Haus, zu dessen oberen Geschossen man nur durch die Naglergasse 10 gelangt.
Die Fassade der Apotheke ist mit Jugendstilmotiven verziert. |
Nach kurzer
Fahrt gelangen wir auf eine der Einkaufsstraßen Wiens, den Graben.
Die Architektur wird von Historismus,
Jugendstil
und Secession bestimmt. Im Haus Nr. 10 befindet sich das Studio Otto Wagners,
in dem später auch Friedensreich Hundertwasser arbeitete. |
 |
|
 |
|
"Vor uns
sehen Sie die sogenannte Pestsäule, deren Errichtung Kaiser Leopold
I. am 18. 10.1679 anlässlich einer Befreiung von der Pest gelobte."
|
Nach Abbiegen
in die Jungferngasse fällt der Blick auf die Peterskirche. Angeblich
soll sie von Karl dem Großen 792 begründet worden sein. Das
ist jedoch historisch nicht nachweisbar.
|
|
WIEN EINMAL ANDERS
Lassen Sie sich von einem waschechten
Wiener Kutscher mit Schmäh und Melone im Fiaker gemütlich durch
die Kaiserstadt führen:
Alt-Wiener
Fiaker Johann Trampusch
A-1160 Wien
Telefon +43 (0)1 61 61 725 ·
mobil +43 (0)664 30 20 076 · Fax +43 (0)1 61 61 725
http://www.fiaker.net
|

|
 |