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| Wien bei
Nacht - Teil 1 |
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 Wer
kennt ihn nicht, den Top-Hit von Rainhard
Fendrich: "Haben Sie Wien schon bei Nacht gesehen?"
Bummeln Sie
durch das abendlich beleuchtete Wien, und erliegen Sie einem ganz besonderen
Reiz dieser Stadt! Da Wien über eine stattliche Anzahl historischer
Gebäude verfügt, die abends mit warmem Licht angestrahlt sind,
erhält der Besucher einen völlig anderen Eindruck von der Stadt
als tagsüber. Weil zwischen den erleuchteten bekannten und weniger
bekannten Sehenswürdigkeiten nur kurze Abstände liegen, ergänzen
die erhellten Geschäfte z. B. am Graben sehr reizvoll das Gesamtbild.
So lohnt es sich, auch die Seitenstraßen und abgelegenen Plätze
Wiens bei einem abendlichen Stadtbummel miteinzubeziehen. |
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Die Figuren
am Bassinrand stellen die Flüsse Enns, March, Traun und Ybbs dar.
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Die Traun
wird von einem Fischstecher mit Dreizack verkörpert.
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In der
Mitte befindet sich die Figur der Providentia mit Putten und Delphinen.
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| Am Neuen Markt
im 1. Bezirk steht der Donnerbrunnen (1737-39 erbaut), der eigentlich "Providentiabrunnen"
heißt. Doch die Wiener konnten mit diesem Namen (Providentia = Vorsehung)
nichts anfangen, weshalb er nach seinem Künstler Georg Raphael Donner
benannt wurde. Die Originalfiguren aus einer Zinn-Blei-Legierung befinden
sich seit 1921 im Unteren Belvedere. Am Neuen Markt sind Bronzekopien aus
dem Jahre 1873 zu bewundern. |
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Das Denkmal
mit dem goldenen Johann Strauß und sein schwarzer "Zwillingsbruder"
vor dem Kursalon sind auch abends vielbewunderte Objekte im Stadtpark.
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| An
der Ringstraße rund um das Rathaus
entdeckt der Besucher immer wieder neue Varianten reizvoller Beleuchtung.
Die mächtigen
Kandelaber sind der romantische Kontrast zur modernen Straßenbeleuchtung. |
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Folgt
man der Reihe dieser wunderschönen Lampen, fällt der Blick auf
eine der schönsten Kirchen Wiens, der Votivkirche.
Überraschende
Momente erlebt man im Rathauspark mit seinen angestrahlten Brunnen. |
 Am
Kärntner Ring 16, in Höhe des Schwarzenbergplatzes, steht das
repräsentative "Hotel Imperial", welches 1863-65 als Palais des Herzogs
Philipp von Württemberg nach Plänen Heinrich Adams und des Münchener
Architekten Arnold Zenetti errichtet wurde. Bereits 1873, anlässlich
der Wiener Weltausstellung, wurde es zum "Hotel Imperial" umgewandelt und
erreichte den Rang eines der führenden Hotels der Monarchie. 1928
wurde das Hotel aufgestockt und verlor dadurch seine klare Proportionierung.
Heute ist das "Imperial" Wiens erste Adresse für hochrangige Persönlichkeiten
aus Politik, Adel und Showbusiness. "Normalbürger" können sich
im hauseigenen
Café die berühmte
Imperial-Torte schmecken lassen. |
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Die Wiener
Staatsoper
(1861-69)
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Die Neue
Hofburg
(1881-1913)
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Das Reiterstandbild
Prinz Eugens
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Auch nach
Geschäftsschluss lädt die stets belebte Kärntner Straße
zu einem Bummel ein. Straßenmusikanten zeigen ihr Können und
ziehen die Besucher magisch an.
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