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Eine (zu kurze) Woche
Agadir haben wir u.a. zu zwei , von dem Reiseveranstalter mit
angebotenen Ausflügen genutzt.
1. Einen Tagesausflug durch die Bergwelt und Oasen des Hohen Atlas nach Imouzzer.
Mit
einem Geländewagen fuhren wir durch eine wunderschöne, abwechslungsreiche
und wilde Landschaft zu einem (angeblich) typischen Berberfrühstück. Nach
der willkommenen Pause und weiteren Besuch eines Berberdorfes hatten wir die
Möglichkeit, auf Eselsrücken, über schmale Gebirgspfade die atemberaubende
Landschaft zu bewundern. Nach dem Mittagessen, das Restaurant hatten wir in
dieser Landschaft nicht erwartet, ging die Geländewagenfahrt auf holprigen
und schmalen Pisten weiter.
Fazit: Ein gelungener Ausflug mit faszinierenden Ausblicken. Empfehlenswert.
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2. Eine 2-tägige Rundreise von Agadir nach Marrakech und Essaouira
Vor
fast genau 30 Jahren war ich das letzte Mal in Marrakech gewesen
(siehe hierzu "133 Tage auf Rädern") und es reizte mich, diesen Ort mit
Familie wieder zu entdecken. Also buchten wir über den Reiseveranstalter den
(viel zu teuren) Ausflug Marrakech und Essaouira. Zwei völlig
unterschiedliche Orte, einmal das quirlige orientalisch geprägte Marrakech,
zum anderen das portugiesisch anmutende schöne kleine Fischerstädtchen Essaouira. In Marrakech angekommen besuchten wir die prachtvollen
Grabstätten der Saadier sowie die Koutubia-Moschee, ein Meisterwerk der
maurischen Architektur. Nach einer Pause und Mittagessen in unserem "EineNacht-Hotel"
besuchten wir das "Jardin Majorelle", eine wunderschöne Gartenanlage
inmitten der Stadt. Abgesehen von der nicht erwarteten Gartenpracht
beeindruckte uns am meisten die tiefblauen farbigen Gebäude. Ein
wunderschöner Besuch und immer wieder zu empfehlen. Dann ging es weiter in
die farbenprächtigen Souks, mit Ihren Werkstätten und Geschäften. Nach dem
Besuch einer Koranschule und Heilkräuterapotheke endete die Tour durch die
Souks am Jemna el Fna, der Platz der Schausteller, Märchenerzähler und
Gaukler. Um einen Überblick zu bekommen lohnt sich der Besuch eines
angrenzenden Cafes mit Dachterasse. Ein herrlicher Überblick. Am Abend
besuchten wir eine, hinter alten Mauern nicht vermutete, prachtvolle
Schlossanlage außerhalb Marrakech. Hier fand dann ein marokkanisches
Abendessen mit anschließender Fantasia (Reiterspiele) statt. Das ganze wurde
durch Folkloregruppen einzelner Berberstämme abgerundet. Ein toller Abend,
welcher als Krönung des Tages gesehen wurde und jedem Marrakech-Reisenden zu
empfehlen.
Nach einem kurzen Abstecher zu den Stadtmauern von Marrakech fuhren wir
anderntags nach Essaouira, der "Weißen Perle am Atlantik". Ein malerisches,
altes Fischerstädtchen. Hier überwiegt die Hausfarbe Weiß, mit blauen Türen
und Fenstern. Die Altstadt mit ihren engen Gassen und dicken Mauern stammt
noch aus der Zeit der Portugiesen. Oberhalb der Altstadt, auf der Zitadelle,
kann man eine endlos lange Reihe von Bronzekanonen sehen. Wunderschöne
Holzeinlegearbeiten und viele andere Dinge gibt es im Viertel der
Kunsthandwerker zu finden. Auch der Fischereihafen, mit seiner "blauen
Bootflotte" ist sehenswert.
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Da wir von unserer Reise 2003 leider
einige Bilder wegen Beschädigung der Speicherkarten abschreiben mussten, und
wir auch das Gefühl hatten, noch nicht alles um Agadir gesehen zu haben,
sind wir in diesem Jahr nochmals nach Agadir geflogen. Diesmal bereits
Anfang Mai, wo die Temperaturen hervorragend auszuhalten waren.
Wir hatten uns vorgenommen, keine Ausflüge über den Reiseveranstalter mehr
zu buchen. Vom letzten Jahr hatten wir noch einige Kontakte, so das wir
diesmal alle Touren mit den überall anzutreffenden Überland-Taxis
durchführten. Für uns waren die Fahrten mit dem Taxi, deutschsprachig, in
jeder Beziehung geeigneter. Wir wurden pünktlich vom Hotel abgeholt, wir
fuhren allein ohne großen Anhang, wir konnten halten und fotografieren
wann wir wollten und wir konnten falls notwendig die Reiseroute kurzfristig
ändern. Die Preise lagen ca. 30 % unter denen der Reiseveranstalter, die
Leistungen waren gleichwertig. Also,
immer weiter zu empfehlen. |
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1. Eintägige Rundreise durch das Anti-Atlasgebirge
Von
Agadir über Biougra - Ait Boha - Tioulit - Tafaroute - Tahala - Tirhmi -
Tiznit - Agadir.
Ideale Streckenführung zur Einstimmung in das Land. Über schmalen Strassen
schlängelt sich der Weg in Serpentinen durch das Anti-Atlas Gebirge. Vorbei
an malerischen Dörfern und Speicherburgen (Agadire), welche sich farblich
kaum von der Gebirgslandschaft abheben, (man fragt sich unbewusst: wovon
lebt man in dieser Einsamkeit hier ?) gelangt man nach Tafraoute. Unterhalb
von riesigen, aufeinander getürmten Granitblöcken liegt der Ort und bietet
einen wunderbaren Anblick. Weiter über eine immer schmaler werdende Strasse,
vorbei an dem mitten in der Gebirgseinsamkeit liegenden 5-Sterne Hotel "du
Kerduoz", überwindet man die Gebirgszüge des Anti-Atlas, und es geht bergab,
in Richtung Tiznit. Tiznit, bekannt für die Herstellung von
Silberschmiedearbeiten, eine kleine, schöne hinter einer Lehmmauer liegende
Medina, mit vielen Möglichkeiten den Silberschmieden bei ihrer Arbeit über
die Schulter zu sehen. Doch Vorsicht, kaufen, vor allem preiswerter, kann
man besser in Agadir. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit fuhren wir von
Tiznit auf direkten Weg, mit kleinen Abstecher in einer Töpferei, zurück
nach Agadir. Im Rückblick, einer der lohnenswertesten Tagesausflüge.
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2. Zweitägige Reise über Essaouira nach Marrakech und durch den Hohen Atlas
zurück nach Agadir.
Nachdem
uns der Ausflug nach Marrakech und Essaouira im vergangenem Jahr so gut
gefallen hatte, wollten wir diesen nochmals wiederholen. Diesmal jedoch
nicht mit einer Reisegesellschaft, sonder mit einem (viel günstigerem) Taxi.
Die Fahrtstrecke hatten wir auch etwas abgeändert. So fuhren wir von Agadir
an der Küste entlang zuerst nach Essaouira. Unterwegs konnten wir, im
Gegensatz zum vergangenem Jahr die Ziegen auf den Arganienbäumen bestaunen
und fotografieren. In Essaouira angekommen besichtigten wir eine
Fertigungswerkstatt für diverse Holzartikel, sehr interessant. Essaouira
hatte uns danach diesmal nicht so gut wie im Vorjahr gefallen. Vielleicht
lag es an den überall im Ort laufenden Vorbereitungen zu einem Kinofilm,
wodurch natürlich das Besichtigen stark eingeschränkt wurde. Weiter ging es
nach Marrakech, wo wir wieder den berühmten, wunderschön angelegten Garten "Jardin
Majorelle" besuchten und bewunderten. Als Unterkunft hatten wir diesmal ein
einfaches, alteingesessenes Altstadthotel, in unmittelbarer Nähe des Djema
El Fna-Platz gewählt. Da wir gut in unserem Zeitplan lagen,
besichtigten wir einen Teil der Altstadt bei einer Kutschfahrt,
welches im Nachhinein nicht gerade empfehlenswert ist. Nach einem
anschließenden kleinen Rundgang durch die Souks suchten wir uns einen Platz
auf der Dachterrasse des Cafe France, wo wir den Sonnenuntergang über den El
Fna-Platz erleben wollten. Ein tolles Bild, wenn die Sonne über der Moschee
untergeht und der Gauklerplatz, wo mittlerweile die Garküchen und
Imbissbuden aufgebaut waren, im abendlichen Lampenlicht erstrahlt. Nach
diesem Erlebnis fuhren wir ca. 13 km außerhalb von Marrakech zu einer
Fantasia-Vorstellung mit vorherigem Essen und Trinken. Tolles Erlebnis.
Anderntags machten wir noch eine Führung durch die Souks und anderen
Sehenswürdigkeiten mit, so das wir gegen 11Uhr wieder Marrakech verlassen
konnten. Den Rückweg nach Agadir machten wir über den, von den großen
Reisebüros nicht angebotenen Weg durch das Hohe Atlas-Gebirge. Eine Gute
Entscheidung, denn die Gebirgsstrasse über Asni, Imigdal nach Tin Mal, einer
Grabmoschee im Hohen Atlas, weiter über den Tizi n`Test-Pass ( immerhin über
2000 m hoch) nach Tachguelte und Ouad Aissa war schon ein Erlebnis zu
fahren. Abwechslungsreiche Fahrtstrecke mit tollen Ausblicken. Am späten
Nachmittag kamen wir dann in Taroudannt an, welches man auch als kleine
Schwester von Marrakech bezeichnet. Die Altstadt hat noch eine sehr gut
erhaltene Stadtmauer, ein Besuch in dem ehemaligen Palast und heutigem Hotel
Palais- Salam, lohnt sich. Schöner Garten und orientalisch eingerichtete
Räume, gut gepflegte Getränke, so konnte man den Ausklang der Rundreise
genießen. Von Taroudannt fuhren wir ohne Unterbrechung weiter zurück nach
Agadir.
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3. Nachmittagsausflug nach Tioute
Von
Agadir fuhren wir über Oulad Dahom, wo wir einen interessanten Wochenmarkt
besuchten (Sonntags), vorbei an Taroudant, welches wir bereits kannten, zu
der schön gelegenen Palmenoase Tiout. Dort haben wir, nach der
obligatorischen Einladung zum Tee durch den Dorfvorsteher, die Oase auf
Eselsrücken erkundet. Vorbei an interessante, alten Bewässerungssysteme
wurden wir durch die Oase geführt. Auf einer Anhöhe steht malerisch eine
alte Kasbah mit integriertem Hotelrestaurant.
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4. Tagesausflug nach Massa und "Kleine Sahara"
Interessanter und nachahmenswerter Tagesausflug. Von Agadir fuhren wir zu dem
Naturschutzpark Massa. Hier mündet der Fluss Massa in den Atlantischen
Ocean. Nach Besichtigung der "Grünen" Gegend, einer Bananenplantage und
einer interessanten Höhle fuhren wir weiter zum Stausee Youssef Ben Tachfine,
wo man auf einer Berghöhe einen wunderbaren Überblick über die
Seenlandschaft erhält. Weiterfahrend in Richtung Tiznit findet man eine
Sandwüstenlandschaft, welche als "Kleine Sahara" bezeichnet wird. Wer
Sanddünen bisher noch nicht gesehen hat, bekommt hier einen kleinen
Vorgeschmack auf die Sandwüsten der Sahara. Auf den Rückweg nach Agadir
besuchten wir den Küstenort Tifuite, wo man kilometerlange Steilküsten, zum
Atlantischen Ocean hin, findet. An den Steilhängen sind überall kleine
Hütten angebaut, welches die sogenannten "Wochenendhütten" der Einheimischen
sind. In Agadir wieder angekommen fuhren wir zu der Oued Sous-Mündung, wo
wir das Glück hatten, Flamingos am Nachmittag beobachten zu können.
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Unsere Führer bzw. Taxis:
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unser
Fahrer / Führer:
Madani DaoudiTel.: 0212 66533573 |
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unser
Fahrer / Führer:
Adi Abaidat
Tel.: 0212 68805586 |