Urteil Lissabon-Vertrag

|  01.07.09

Das Verfassungsgericht hat den Lissabon-Vertrag nicht gekippt, sondern modifiziert.

Ich will nicht lügen: zunächst war ich enttäuscht. Bis ich auf den SZ-Artikel von Heribert Prantl stieß. Prantl ist übrigens promovierter Jurist. Seine Kommentare schätze ich sehr.

Prantl fasst so zusammen: das Verfassungsgericht sagt nicht: nö, is nich‘, sondern es sagt: wenn wir diesem Vertrag zustimmen, dann muss Demokratie gewährleistet sein. In dem Zusammenhang sind – eins zwei drei – mehrere Begleitgesetze zurück gegeben worden mit der Aufforderung: nochmal, bitte.

Lawblog verweist auf einen Hintergrund-Beitrag beim Deutschlandfunk. (Danke, Udo!)

Nachtragbei Telepolis gibt es eine verständliche Zusammenfassung.

Nachtrag 2 – kritischere Töne gibts bei den Nachdenkseiten.

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