Zum Ausklang des Jahres ...
... etwas Parkplatz-Frühsport
Genau so wars, das vergangene Jahr ...
... oder ich hab grad geschwindelt (nicht wirklich).
Bilanz nach fünf Jahren Hartz IV: Die Armut nimmt zu, nicht ab. Die Löhne sinken in den Keller, die Stimmung im Land ist gedrückt. Hartz IV ist der Sumpf, nicht die Rettung.
Die letzten beiden Links führen in ein „virtuelles“ und das „richtige“ Universum. Die Faszination rührt daher, dass wir relativ wenig davon wissen – wären wir echte Weltraumbewohner, wäre das ganze Spektakel wohl unendlich öde.
auf Deutsch also: Titten.
Wobei kritisch anzumerken wäre, dass das Mädel seine Brustwarzen mit Stanniolfolie kaschiert hat. Im Übrigen angenehm und empfehlenswert: genau so funktionieren wir Männer. (Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir jedenfalls ja.)
Über die Feiertage verabschiede ich mich mit einem Klassiker ...
... frohes Fest!
Zwischendurch ein Querschläger abseits des Wahlkampfwahnsinns: Ulrich Blum, Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), will den Nicht-Kirchensteuerzahler von der Qual der Wahl befreien, was mit dem eingesparten Geld angefangen werden solle, und fordert für Nicht-Mitglieder der Kirchen eine Ethik-Steuer. Das Geld solle an eine soziale Einrichtung gehen, z. B. ans Rote Kreuz.
Die Kirchen-„Steuer“ ist keine Steuer, sondern ein Vereinsbeitrag. Mehr nicht. Sie wird zwar vom Finanzamt eingezogen, aber die Kirche zahlt dem Finanzamt für den Aufwand des Einzugs eine Entschädigung. Heißt, die Behörde fungiert hier als bezahlter Dienstleister anstatt als exekutives Organ.
Wenn ich also aus dem Verein austrete (ist mit Eintritt ins Berufsleben geschehen), dann entfällt die Vereinsgebühr. Mir deswegen eine „Ethik-Steuer“ aufzubrummen, den Katholen und Evangelen aber nicht, verstößt gegen das grundgesetzliche Gleichheitsgebot. Und Herr Blum hat einen Hau.
Ich weiß, ich weiß ... aber der hier musste mal sein:
Stenkelfeld. Traum meiner schlaflosen Nächte.
Generell Lob und Preis für Katharinas Texte. Ein Mädel – besser als ich! Zum Beispiel Blutwurst: Kaum ersonnen – schon geronnen. Ein einzelnes Weib! Erteilt sie Unterricht? Nimmt sie noch Schüler auf?
Es gibt nur noch einen Grund, warum deutsche Soldaten weiter ihren Kopf hinhalten müssen: weil es einmal so beschlossen wurde und weil kein deutscher Politiker weiß, wie man gesichtswahrend wieder aus Afghanistan herauskommt.
(M. Spreng ist ein konservativer und trotzdem ehrenhafter Blogger. Selten, aber das gibts.)
So muss Werbung aussehen und Punktum.
Klage gegen die kanadische Musik-Industrie!
(Vorweg, zwecks Abwenden von Verzetteln thematisiert dies Blog nicht alles Unrecht auf der Welt. Beispielsweise auch nicht die absurde Abmahnpraxis der amerikanischen Rechteverwertungs-Mafia. Aber hier wird der Spieß umgedreht – es ist schlicht komisch! Obacht:)
Hintergrund, seit den Achtzigern ist es nach kanadischem Recht so, dass bei Samplern (CDs mit Sammlungen von Songs) nicht zuerst beim Urheber die Lizenz eingeholt werden muss, sondern dieselbe auf eine Todo-Liste gesetzt wird („pending list“ – verwerte heute, zahle morgen, falls überhaupt jemals), treffender einzuordnen als „Liste zugegebener Urheberrechtsverletzungen“.
Über die Jahre hinweg muss diese Liste wohl auf die stolze Zahl von 300.000 Songs gewachsen sein, die auf nachträgliche Lizenzierung (und Bezahlung) warten. Und die auf ihr Geld wartenden Künstler sind keineswegs unbekannte Würstchen.
Eine Sammelklage der Urheber (bzw. deren Erben) gegen die Musik-Industrie geht von einem gesetzlich begründeten Schaden von 20.000 Dollars pro Verletzung aus. Dieser (eigentlich hanebüchene) Wert leitet sich ab aus den Schadenersatzforderungen der CRIA gegenüber Filesharern in den letzten Jahren – eine gewisse Logik lässt sich nicht leugnen, nicht wahr?
Multipliziert mit den obigen 300.000 Liedern sieht sich die Musikindustrie einer Schadenersatzforderung von sechs Milliarden Dollar ausgesetzt.
Leute, wie siehts aus? Eine Runde Mitleid? Für die armen Rechteverwerter?
Der Fall Babyklappenverbot ist von größerer Bedeutung: Er zeigt, warum Moral in der Politik nichts zu suchen hat. Der Säkularstaat hat den Ethik-Terror zurecht verbannt. Weil die Kaste der Moralwächter nicht demokratisch legitimiert ist.
Im Schweriner Landtag sitzen oft nur noch drei Journalisten. In Kiel verliest der Ministerpräsident seine Regierungserklärung vor halb leeren Pressebänken.
Die Vierte Gewalt stirbt aus – nach dem qualitiativen jetzt auch der körperliche Verfall