Die gesetzliche Altersrente basiert auf einem „Generationenvertrag“, eingeführt von Konrad Adenauer. Der funktioniert so, dass die arbeitende junge Bevölkerung in die Rentenkasse einzahlt, aus der die Rentner bedient werden. Wenn die Jugend ins Rentenalter kommt, bezieht sie Gelder, die die nächste Generation einzahlt.
Bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit läuft die Rentenversicherung übers Arbeitsamt weiter. So ist gesichert, dass keiner aus dem System ausfällt.
Die von der Schröder- und Merkel-Regierung angepriesene private Altersvorsorge basiert auf privaten Versicherungen. Sie hat keinerlei „Ausfallplan“ für Krankheit oder Arbeitslosigkeit; außerdem unterwirft sie die Rentenansprüche dem Geschäftsglück der Banken.
Geringverdiener haben zu wenig finanzielle Substanz, um überhaupt Geld für private Vorsorge abzuzweigen; wer es dennoch schafft und später in den „Genuss“ von HartzIV kommt, darf zuvor seine angesparte Rentenvorsorge versilbern, hat also absolut null davon. Er wäre besser beraten, gar nicht vorzusorgen.
Bei diesen offensichtlichen Risiken fragt man sich nach dem Warum. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Versicherungswirtschaft in Vorfreude auf eine goldene Nase die Regierung lobbyistisch unterläuft.
Siehe dazu im Fernsehen: