.:WildkrautmaniaHeilkräfte der Natur
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Wegerich/Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

Gehört zur Familie der Plantaginaceae (Wegerichgewächse)


Spitzwegerich TitelbildDer Wegerich war schon seit Urzeiten der Beherrscher der Wege und wuchs zum Segen der Menschheit an jedem Wegrand. "-rich" leitet sich vom germanischen "rik" ab, was "Fürst" bedeutet.

"Plantago" stammt vom lateinischen "planta", = Fuß.

Siehe auch unten  "praktische Heilanwendung"  letzter Absatz...

Der Spitz- als auch der Breitwegerich sind mehrjährige Pflanzen in gemäßigten Klimazonen. Man nennt sie auch Rippenkraut, Roßrippen, Schafzunge, Spießkraut und Wegetritt.

Es sind Stauden mit ausdauerndem Wurzelstock. Sie werden 10 bis 30 cm hoch und blühen von April bis September.

Es kommen die jungen zarten Blätter zur Anwendung. In der Wirkungsweise sind beide Pflanzen nahezu identisch.Breitwegerich

 

Wirkstoffe: Ätherisches ÖlAucubin=Glykoside,  Harz und Schleim.

 

Praktische Heilanwendung:

Der Wegerich ist eine Heilpflanze, ohne die eine Behandlung aller denkbaren Lungenkrankheiten fast nicht möglich wäre. Die Blätter enthalten Stoffe, die schleim- und krampflösend sind und den Auswurf fördern.

Auch reinigt das Kraut Blut, Lunge, Magen und Darm, verbessert den Kreislauf und regt die Blutbildung an.

Aus ländlichen Kreisen ist bekannt, das Wegerich von Altersher ein beliebtes Wundheilmittel ist. Man zerrieb die frischen Blätter und legte sie auf die Wunde, ebenso bei Insektenstichen.

Auch bei wundgelaufenden Füßen oder bei Blasen ist die Pflanze, so aufgetragen, ein vortrefflicher Helfer. Es wird auch das Kraut der Wanderer genannt.     wieder nach oben

 

Teebereitung:

1 gehäufter Teelöffel Blätter auf 1/4 Liter Wasser, nur brühen, kurz ziehen lassen.

Grundsätzliches zur Teebereitung:

 

 

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.: Wolfgang Pfensig
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