Das Rezept lautet: man nehme neue Songs, mische sie mit schon veröffentlichten, rühre etwas Live-Atmosphäre mit ein und schon kommt ein neues Album heraus: Living in the Past.
Ein maßgeschneidertes, weil zur Band passendes, Motto nenne ich das. Die Affinität zu Bach teilt Ian Anderson mit vielen britischen Musikern der Siebziger. Es ist die Poesie der Texte und die Mischung zeitgemäßer mit historischer Musik, die das Album so rund macht.
Der Christmas Song entsprach und entspricht meiner Einstellung zum Weihnachtsfest:
"So how can you laugh when your own mother's hungry,
and how can you smile when the reasons for smiling are wrong?"
So geht es mir noch heute, wenn nicht alles in Ordnung ist, kann ich nicht feiern.
Es gibt so viele beieindruckende, fast chansonähnliche Passagen wie etwar:
"Life's a long song, but the tune ends too soon for us all."
Um es auf den Punkt zu bringen, eine Kompilation ist selten so eigenständig und berechtigt gewesen.
"Singing all day, singing by nothing...".

Jethro Tull - Living in the Past

1.Song For Jeffrey
2.Love Story
3.Christmas Song
4.Living In The Past
5.Driving Song
6.Sweet Dream
7.Singing All Day
8.Witches Promise
9.Inside
10.Just Trying To Be
11.By Kind Permission Of
12.Dharma For One
13.Wond´ring Again
14.Locomotive Breath
15.Life Is A Long Song
16.Up The ´Pool
17.Dr. Bogenbroom
18.For Later
19.Nursie

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