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Damals konnte ich endlich in den Zweitausendeins-Laden gehen. Und da gab es so schicke Platten wie die vom Michael Sagmeister Trio und das Plattenlabel Moods. Moods versuchte einer ganzen Musikerszene einen Ausdruck zu geben. Wegen dem Zweitausendeins-Versand war ich auch nach Frankfurt gekommen, hatte mich dort beworben, aber das Vorstellungsgespräch verpaßt. Ich war ein wenig zu schüchtern für diese progressive Welt. Es war einfach in, diese Vermischung von Jazz und Rock zu hören. Die dreiköpfige Besetzung und Instrumentierung läßt eigentlich eine andere Musik zu. Aber das Album "Sagmeister Trio" enthält in erster Linie vertonte Gefühle, die mit den Worten/Titeln "Hallschlag" und "Februar" einhergehen. Der Mann, der von sich sagt, dass er mit Gitarre besser sitzt als ohne, hat eine sehr schöne Homepage (www.michaelsagmeister.de), am besten gefallen mir die vertonten Mausklicks. Er galt als Wunderkind der Gitarrenkunst und musiziert unendlich sauber und verspielt. Die Melodien können recht einfach sein und doch variantenreich immer neu glänzen. Die Mischung ist Jazz mit klassischen Elementen und Swing- und Bluesanklängen. Nach meiner persönlichen Einschätzung. Ein bißchen Melancholie erfaßt mich immer noch, wenn ich den Zweitausendeins-Laden betrete, jetzt bin ich einer der Älteren hier.
Sagmeister Trio - Sagmeister Trio
1.Februar |