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Meine Dienstzeit
bei der Bundeswehr
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Grundausbildung
in
Rotenburg a.d. Fulda
18./FmRgt 32
Alheimer Kaserne (Dickenrückerstrasse)
Juli - Sept. 1975
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Chronik
1963 - 1988 25.Jubilaeum
der 18./FmRgt 32 in Rotenburg
mehr
dazu...
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Grundwehrdienst
in
Ulm an der Donau
17./FmRgt 32
Boelcke-Kaserne
(Römerstrasse)
Okt. 1975 - Sept.
1976
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| Mit der mobil.
Radaranlage
MPDR 30/1
feindliche
Tiefflieger an der Innerdeutschen Grenze aufspueren ... (
mobiles Puls-
Doppler- Radar
30 km Reichweite
/ 1.
Baureihe )
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Veteranen der Luftwaffe
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gegen die Luftstreitkraefte
der Sowjetunion und der DDR mehr
dazu:
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Die MiG 21, ist ein einsitziger Überschall-Abfangjäger.
In vier Generationen sollen ca. 15.000 Stück dieses
Typs gebaut worden sein .
Die MiG 21 kam in etwa 50 Luftstreitkräften (u.a.
DDR)
zum Einsatz und fliegt heute
noch in verschiedenen Ländern. Siehe auch: internat.
militaerische Hoheitszeichen |

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Mein
Besuch im Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow am 8.August 2006 ( Bilder
bitte anklicken ! )
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mobil.
Radaranlage
MPDR 30/1
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Die
Antenne
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Kreiselkompass
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Bilder
bitte anklicken © wde.de
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Die Radarantenne
wird hydraul. " hochgefahren "
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Technische Daten: Zwei MAN 630
- Fahrgestelle (130 PS Vielstoff). Auf einem die Antennenanlage
(siehe Bild) mit 13m - Mast und der Radar-Antenne. Im anderen Fahrzeug
in der Standart-Fernmeldekabine ( vorne die Operatorkabine)
das eigentliche Radargerät mit seiner Elektronik von Siemens
(Bj. 1962 ) mit einer Erfassungshoehe von 3000m, sowie einem
Erfassungsradius von 30km beim MPDR30 oder 45km beim
MPDR 45 ( MPDR = Mobiles Puls-Doppler Radar). (Erwaehnenswert,
ist auch die Tatsache, dass neben den beiden oben genannten Fahrzeuge
auch noch einige andere "Autos" zu einer Radarstellung
(Radarzug) gehören - so z.B. Stromgenerator, Wagen des Operators
und des Auswertezugs, Geraetewagen ( Zelte, Tarnnetze,
div. Werkzeuge usw.) Diese Radargeräte konnten unabhängig
von der jeweiligen Kaserne aus operieren und wurden bei Bedarf entlang
der ehemaligen deutsch/deutschen Grenze eingesetzt, um eine lückenlose
Überwachung des Luftraums in niedrigen Höhen (z.B. Radarschatten
in Tälern “ausleuchten”, die von stationären Radaranlagen im Hinterland
mit höheren Reichweiten nicht eingesehen konnten) zu gewährleisten. Die gesammelten Daten wurden
per Richtfunkstrecke oder auch per Telefonleitung an die angeschlossenen
CRC (Control- and Reporting-Center) übermittelt, oder direkt
per Funk an eigene Luftstreitkraefte / Flugabwehr. Die Geräte wurden ab 1992 nach
und nach ausgemustert und verschrottet oder an die
Türkei, Pakistan oder nach Schwarzafrika abgegeben. Die betreffenden
Einheiten der Bundeswehr wurden zeitgleich aufgelöst.
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Der "Radarschirm"
(Scope) Bild
vergroessern (Mouseover) bzw. anklicken !
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© www.tmld.de
(Radar-Leitstelle, oben)
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© www.tmld.de Der
Arbeitsplatz des Operators
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Der Operator erkennt
auf dem Scope ( "Radarschirm" ) in einem Radius von 30
km und einer Hoehe von 3 km einzelne oder mehrere ( sogen. Massraids
) tieffliegende Flugobjekte und kann mit Hilfe des "Freund
- Feind - Erkennungssystems" IFF ( Identification-Friend-Foe
) diese identifizieren. Die dafuer erforderliche Empfangsantenne befindet sich ebenfalls
am " Horn" vor dem Reflektor. Was heisst das (?) : Um
sich zu identifizieren sendet jedes "Luftfahrzeug" einen Funkcode aus
( unabhaengig ob " Freund " oder " Feind
"). Dieser Code wird auf " jeder Seite " den jeweil.
Flugzeugbesatzungen vorgegeben und wird auf NATO-Seite ca. alle sechs Stunden ausgewechselt
(alles top secret !) Erkennt der Operator ein Flugobjekt,
das ein falsches, oder gar kein Signal absendet wird dieses als
"unknown" (unbekannt, meist feindlich) eingestuft. Jedes
erkannte Flugobjekt (ob friendly oder auch unknown) wird mit
einem bestimmten Symbol und mit einer Nummer ( z.B" D01")
markiert. Auch ein sogen. "Massraid"(Massenanflug) erhaelt nur
eine einzige ID-nummer - teilt sich dieser "Massraid"
jedoch deutlich auf d.h. einzelne Flugziele koennen jetzt zweifelsfrei
als Einzelobjekte erkannt werden, erhaelt nun jedes dieser Flugobjekte
seine eigene ID-nummer. Bei einem solchen Vorgang meldet
der Operator u.a. " ...now split ... ". (P.S. ein
"Split" war (ist?) bei den Operator's und den Bediensteten
des Auswertezugs nicht gerade beliebt ... ;-)
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Diese Identifizierungsnummer
ist sozusagen der "Name" des Flugzeuges und wird auch
von der naechsten "Radarstellung" in der Nachbarschaft
unter dieser Bezeichnung in "Empfang" genommen. Die Vergabe
einer ID-nummer wird immer von der Radarstellung vergeben, welche
als Erste ein Flugobjekt "entdeckt" hat. Die jeweilige
Position eines Flugzeugs kann anhand der Entfernungsringe und der
Gradeinteilung (Raster)auf dem Scope (Radarbildschirm) festgestellt
werden. Alle Flugbewegungen leitet der Operator per Mikrofon /Telefon weiter. Die "Amtssprache" ist hier
meist Englisch. (Stand 1975....eben zu meiner Zeit ;-) Ein
Flugziel "verschwindet" plötzlich vom "Radarschirm": In
einem solchen Fall meldet der Operator nach einer bestimmten
Wartezeit u.a. :" ....fade
!) Diese Meldung veranlasst den "Maler" am Plotting-board
auch die Flugbewegung und die dazugeh. ID-nummer des betreffenden
Flugzeugs mit einem Lappen von der "Tafel" zu wischen. Die Gruende fuer
ein solches "Verschwinden" :
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Das Flugzeug ist abgestuerzt
oder wurde abgeschossen. Das Flugzeug ist in eine Hoehe von >
3000 m aufgestiegen (... wird anschl. vom Grossraum-Radar erfasst ) oder, das Objekt konnte tatsaechlich irgendwo
im Tiefstflug abtauchen seltener sind jedoch technische
und witterungsbedingte Einfluesse der Grund.
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Beschreibung der
Freund - Feind - Erkennung von einem ehemal.
"Mig 21-Piloten" von der DDR-Luftwaffe: Kennungsgerät
SRO-2 (
Freund-Feind-Kennungsgerät. ):
Das SRO-2 diente
der Identifizierung der eigenen oder fremden Luftziele
auf Funkmeßstationen oder dem Funkmeßvisier. Am Bedienteil
in der Kabine stellte der Pilot einen von 12 möglichen
Codes ein, wobei der 5te, der Ruhecode war. An den Funkmeßstationen
wurde der entsprechend gleiche Code eingestellt. Stimmten
beide bei der Abfrage überein wurde das Luftziel als
eigenes markiert, bei fehlender Übereinstimmung war
es entweder ein fremdes Flugzeug, oder der Pilot hatte
vergessen, den richtigen Code einzustellen- (dann gab´s
Anschiß !). Der Code wurde im Verlaufe eines Tages mehrfach
gewechselt. Die entsprechenden Frequenzen waren streng
geheim, das Gerät hatte einen Selbstzerstörungsmechanismus
beim Absturz des Flugzeuges, oder konnte auch per Knopfdruck
"in die Luft gesprengt werden". Fazit:
Auch der potentielle Gegner hatte demnach Probleme
mit seiner "Freund-Feind-Erkennung".....
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 Grafik
vergroessern (Mouseover) bzw. anklicken !
  
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| Die Funktion der SLS-Antenne : Beim
Absenden der Radarstrahlen, entstehen neben der eigentlichen, goßen
"Radarkeule" auch zusaetzliche, unerwuenschte und undefinierbare
kleinere "Nebenkeulen", welche sich stoerend auf die Sende-
bzw. Empfangsqualitaet auswirken. Um diese "Nebenkeulen"
zu unterdruecken, wird die Side-Lobe-Suppression-Antenne verwendet. Diese kerzenfoermige Antenne befindet sich auf
der Oberseite des Reflektors. |

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Grafiken
vergroessern (Mouseover) bzw. anklicken !

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©
Grafiken: T. Trebo
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unten
: MPDR 30/1 in Bereitschaft ( Bild
bitte anklicken ! )
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© wolles-webseite
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Die
Bewaffnung der Radartiefflugmelder:
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Die
Kampfjets der Bundesluftwaffe in den 1970er Jahren:
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| Bild
bitte anklicken !
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Bild
bitte anklicken !
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allg. Grundausbildung
(AGA)
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Ausbildungszug
der 18./FmRgt 32 in Rotenburg a.d. Fulda / III.Quartal 1975 (
siehe auch: Stadtansicht
) >
Alheimer
Kaserne
< (siehe auch: Lageplan
) Kompaniechef
: Major Heckel, Zugfuehrer (Ausb.-zug)
: Leutnand Hellmund, Kompaniefeldwebel: Hfw Kaesler /Stfw
Toby
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Rekrutenzug
18./32
III./1975
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Bild
bitte anklicken
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Geschichten von
Bettnässern, Füchsen und sonstigen Weicheiern (sogen.
"Blindgänger") :
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Grundausbildung in
der Alheimerkaserne (
Alheimer - ... nicht Alzheimer !
)
in Rotenburg a.d. Fulda: warum Alheimer ?
nun.....die Kaserne wurde nach einer Anhoehe (Huegel / Berg) in
Rotenburg namens Alheimer benannt - alles klar ?!
unsere
zwei "beliebtesten" Schleifer...ähm Ausbilder :
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Fahnenjunker
Köhler und
Unteroffizier
(Uffz) Betzinger (
Namen geaendert ! )
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Ausbilder
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Ausbilder
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Zwei "coole
Typen" : immer nett, immer ein etwas unheimliches Lächeln (Grinsen)
im Gesicht, aber stets höflich und rücksichtsvoll, immer ein offenes
Ohr für die "kleinen Problemchen" ihrer Rekruten. Immer tolerant,
wenn einmal der "Eine oder Andere" den Zapfenstreich um 22 Uhr nicht
einhalten konnte
( die abendl. Busverbindung von den oertlichen Kneipen bis zur Kaserne war
sehr ungünstig).
Immer nachsichtig, wenn der "Eine oder Andere" morgens nicht aufstehen
wollte (Bild oben/rechts) - es haette sich schließlich um eine ernsthafte
Erkrankung handeln können ... Ja - und gelernt..., gelernt haben wir alle
sehr viel von diesen "Grundausbildern
", so z.B. wie man nach dem 20. Versuch
es letztendlich schafft, die Strecke vom 3. Stock bis vor den Hauseingang in
12 Sekunden zurückzulegen.... (wofür eigentlich ? ) - nein- nein,
diese beiden sind natürlich nie selbst mitgerannt - sie warteten
immer sehnsüchtig (!) vor dem Blockeingang auf uns. Manchmal durften wir mit
den beiden auch gaaanz lange Wanderungen unternehmen - das war immer
lustig und hat uns viel Spass gemacht - wozu jeder von uns seinen Spind
(Kleiderschrank)
mitschleppen musste, wusste damals
keiner
von uns so richtig ( vielleicht war es ein geheimer Spezialauftrag für unsere
Eliteeinheit ...? ). Um uns vor Kopfverletzungen zu schützen, etwa
wegen herabfallender Blätter, mussten wir immer einen Schutzhelm
tragen - Fürsorge, Wohlergehen und Geborgenheit stand bei diesen
beiden netten Ausbildern immer an erster Stelle. "Herumtollen" (wie
zuhause bei Mama) hat uns auch immer viel Freude bereitet. Aber
vorher mussten wir uns mit Asche das Gesicht anschwärzen und Zweige an unserem Schutzhelm befestigen. Anschließend durften wir zig-mal
über die "Hinterlassenschaften" von einer Schafherde robben.........
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... im
Anschluss daran, marschierten wir direkt zum Mittagessen zurück
in die Kaserne, denn wir hatten immer mächtig Hunger !
Die Verpflegung in der
Alheimer Kaserne 1975:
Das
Essen war hervorragend und gut verdaulich . Der
Küchenmeister OFw Walter
Hirnbichler, früher einmal im
Hauptberuf Bestattungsunternehmer, stellte
jeden Tag sein "Können" unter Beweis. Er zelebrierte diese köstliche "osthessische
Küche" nach Art eines absoluten Spitzenkochs ... (
ein wahrhaft kulinarischer
Orgasmus ! ).
Hier konnte gleich jeder erkennen :
HIER
WIRD MIT LIEBE UND HINGABE GEKOCHT ! So
war es auch fuer unsere Ausbilder immer ein Herzenswunsch, die Speisen und
Getränke persönlich fuer uns
am Tisch servieren zu dürfen. Eine
Getränkekarte mit den kostbarsten Weinen durfte auf keinem Tisch
fehlen. Spirituosen und sonstige edle Tropfen standen immer "bis
zum abwinken" kostenlos zur Verfügung. Die obligatorische "Zigarre nach
dem Essen" und der Mokka, wurden den Rekruten
stets im Kaminzimmer des Offz-Casinos gereicht. |
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Anmerkung : Die Speisen fuer Rekruten durften nur
im Offiziers-Casino serviert werden !
(zDV
281b43§2
Sonderregelung
fuer Luftwaffenangehörige). Konnte das Essen etwa wegen einer Geländeübung einmal nicht im Offz-Casino eingenommen werden, so übernahm ein bekannter Partyservice aus München die Verpflegung der Rekruten.
(zDV
84a3/§7Abs.2,Vers.8.
Sonderregelung
fuer Luftwaffenangehörige). Nein, ueber das Essen konnte sich wirklich niemand beklagen... ( "klagen" war sowieso strengstens untersagt
: Vorsicht
Schusswaffengebrauch ! ) Fälle
von Brechdurchfall, Darmverschlingung, Verstopfung oder gar
Bewusstlosigkeit waren eine Seltenheit.
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Neben
zahlreichen Belobigungen und Ehrungen, genoss
die Kantinen-Crew um Küchenmeister OFw
Walter
Hirnbichler
weltweites Ansehen. Nicht nur in Kreisen
der Feinschmecker war die Kochkunst von
OFw
Walter
H.
sehr geschätzt, auch die chemische Industrie
wurde alsbald auf die genialen Rezepturen
dieses Meisters aufmerksam.
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Am schlimmsten
waren immer die Schießuebungen - wir haben uns immer sehr erschrocken,
wenn eine Patrone losgegangen ist.
Die richtigen Soldaten
in dieser Kaserne, die schon mit der Ausbildung fertig waren, haben
uns immer Jungfuchs oder
Bettnässer genannt - aber
solche Dienstgrade kannten wir noch gar nicht - wir kannten erst Rekrut,
Obergeneral,
Obersoldat
und natürlich
Fahnenjunker &
Uffz .... -
wir waren doch alle noch so jung und unerfahren ! Wir mussten immer ein Namenschild
tragen, weil wir oftmals selbst nicht mehr richtig wussten wie wir
eigentlich heissen ... Die Wochenenden - auch fuer uns Rekruten
immer ein Anlass zur Freude. Alle von uns, ausgenommen diejenigen,
die wegen "Spezialsonderdienst" (erzieherische
Maßnahme ...) nicht heimfahren durften, freuten sich auf ihre Mama oder
Freundin (oder "Saufkumpane") zuhause. Fuer
die Hin- und Rueckfahrt war stets jedem Rekruten ein KvD (Kraftfahrer vom Dienst)
zugeteilt - wahlweise wurde aber auch ein Taxi
angeboten
- kostenlos versteht sich ! Der Abschied von den Ausbildern,
nach dem Ende
der Grundausbildung, ist keinem von den (Ex)-Rekruten leichtgefallen.
Allzugerne denke ich mit Wehmut an diese friedvolle und erholsame
Grundausbildung in Rotenburg
an der Fulda zurueck.
Nur " böse Zungen
" behaupten noch heute, ... Köhler & Betzinger seien die übelsten Schleifer und Folterknechte
von ganz "
hessisch-Sibierien
"
gewesen..... aber das stimmt
doch so gar nie nicht !!! 
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ab
Okt. 1975' bis Sept. 76' in
*Ulm bei der "17ten" in der Boelcke-Kaserne *(
siehe auch: Stadtansicht von Ulm
) 17.
Kompanie des Fernmelderegiments 32 (Sitz des Regiments war in
Birkenfeld) Regimentskommandeur: Oberst
Götzke, Hans 01.04.1973 - 31.03.1977
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Auswertezug
17./Fernmelderegiment 32
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Bild
bitte anklicken
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Die Aufgaben
des Auswertezugs : Der Tätigkeitsbereich befindet sich im Auswerte-Fahrzeug
(Kastenwagen)
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Der jeweils diensthabende " Auswerter
" kniet oder sitzt hinter einer
Plexiglastafel und "
malt " mit einem Wachsstift spiegelverkehrt die
Flugbewegungen und ID-nummern auf die Rückseite dieses Plotting-boards.
Die Meldungen
bzw. Daten erhaelt der "Auswerter" ueber einen Kopfhoerer
/Telefon vom Operator . Vor dem Plotting-board befinden sich
ein weiterer "Kollege", der die Aufgabe hat, die aufgemalten
Flugbewegungen richtig zu erkennen (auswerten ). Seine Meldungen werden nun
per Richtfunk,
wie bereits oben schon erwaehnt, an das zustaendige CRC (Control- and Reporting-Center)
uebermittelt. Neben den eigentlichen Meldungen werden in zeitl.
Abstaenden ebenfalls die lokalen "Wetterverhaeltnisse" gesendet. Das
CRC wiederum, sendet (verschluesselt !) ebenfalls in zeitl.
Abstaenden den aktuellen Code fuer die Freund - Feind -
Erkennung. (Unser zustaendiges CRC befand sich damals
in Lauda / Baden ). Jedes CRC ist (war) wiederum
einem SOC (Sector-Operation-Center) unterstellt ....und ein
SOC war wiederum dem BOC (Bataillon-Operation-Center )
unterstellt....( nun ist aber gut :-)) Und dann gab es
noch die Radarerkundungstrupps, die die Aufgabe hatten vor einem
Stellungswechsel der Radaranlage MPDR 30/1 einen geeigneten
neuen Standort zu finden (möglichst eine kleine, versteckte Waldlichtung
mit freier Sicht ). Ja - Stellungswechsel musste schon sein.....scheinbar
gibt es fuer einen Jetpiloten nichts SCHOENERES, als
im Tiefstflug eine erkannte Radarstellung zu ueberfliegen
.... so erlebt auf einer Übung in Erding / Oberbayern
im Winter 75/76. Dieses liebliche Geraeusch einer Phantom
F4F
bleibt unvergessen. Der Pilot lies es sich nach seiner Landung Stunden
später nicht nehmen, unsere Stellung per KvD zu besuchen,.um
sich nach "unserem Befinden " zu erkundigen....dieser
Pilot, dieser Hauptmann, Namens Imming war eigentlich
ein ganz netter Mensch ( am Boden !
) Zu erwaehnen waere
da noch : unser damaliger Kompaniechef (17.FmRgt.32 /Boelcke-Kaserne
in Ulm) war Hauptmann Peter Dammann . Der Zugfuehrer vom Auswertezug
war ein gewisser Oberfaehnrich Winkler. Zum Ende meiner
Dienstzeit war ich Mitglied im 2.Radarzug unter *Feldwebel
Meister. Unser "Spieß" nein - Kompaniefeldwebel
hieß Hauptfeldwebel Schmid... und der Kantinenwirt
hieß Fritz....einfach Fritz und seine Frau hieß Cornelia.
( Neee - "Anschreiben" gab es bei denen nicht
!)
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Fotos
aus dem Jahr 1978,
die mir von *Herrn
Harald Meister zur Verfuegung gestellt wurden:
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Fotos
aus dem Jahr 1975 / 1976,
die mir von Herrn
Hermann Sorg am 26.12.2011 zur Verfuegung gestellt wurden:
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| TMLD
- Tieffliegermeldedienst Die
Luftverteidigung an der Grenze zur DDR / CSSR
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Die
Wappen vom Fernmelderegiment 32
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und
Struktur des Regiments Wappen bitte anklicken
!
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Das
Fernmelderegiment 32 war integriert in
die 4 ATAF (in Ramstein)
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Der
Überwachungsbereich der Fourth Allied Tactical Air
Force Wappen
bitte anklicken !
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DER
KALTE KRIEG - WARSCHAUER PAKT - GEFAHR AUS DEM OSTEN
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Kompaniechef
Hauptmann P. Dammann
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allabendlicher
"Umtrunk" der Reservisten
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...in der Mitte Gefr. Klaus Schneider
aus Wolfach, unser trinkfester
"Reservistenspieß"
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Die
Ausscheider...eine letzte Pizza, dann geht's zu
Muttern, nach Hause !
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Gefreiter Eichinger (links) und sein direkter "Vorgesetzter" Reservistenspieß Gefr. Schneider ("Der Schwarzwälder")
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Siegfried Eichinger Aufnahme um 2005
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Ulm
im September 1976 - die Ausmusterung
... aus und vorbei !
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Anmerkung
: Das "Aus" fuer die Boelcke-Kaserne in der Römerstrasse
...
Die Gebaeude
der Boelcke-Kaserne wurden in den 1990er-Jahren fast komplett abgerissen.
Lediglich das ehemalige Kuechengebaeude / Offiziers-Casino blieb erhalten und dient
heute als Polizeiposten (Polizeirevier-West). Der Name dieses Areals (Wohnanlage) lautet seitdem "Römerpark"
.
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Aufnahmen vom 12.03.2005
(bitte anklicken)
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Beide Kasernen (Alheimer-Kaserne in Rotenburg und Boelcke-Kaserne
in Ulm), sind / waren Heereskasernen und "beherbergten"
lediglich jeweils eine Luftwaffenkompanie (18./32 bzw. 17./32).
In Rotenburg war bis 31.03.2006 das Panzergrenadierbataillon
52
stationiert (wurde anschl. aufgeloest).
Das endgueltige "AUS" der Alheimer Kaserne:
Verteidigungsminister Thomas de Maiziere (CDU) gibt am 26.10.2011 bekannt, dass im Rahmen der Bundeswehrumstrukturierung
der Standort Rotenburg unwiederbringlich geschlossen wird.
Irgendwie traurig und beschaemend zugleich, nicht nur fuer diese Region. Was bleibt ist die Erinnerung.....
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Gaestebuch
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Mein Banner, Seiten-URL : www.tmld.besucht.de
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Radartiefflugmelder im Internet :
www.tmld.de
(Standorte, Einheiten
und "Ehemalige", Geschichte zum Thema TMLD)
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mehr zum Thema : DDR-Luftwaffe bzw. DDR-Luftverteidigung
bitte hier
anklicken !
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