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Vor Inbetriebnahme der Radaranlage, musste
die Längsachse des Antennenwagens mit Hilfe eines *Kreiselkompasses
auf die Nord-Süd - Achse
ausgerichtet werden, denn schließlich musste gewährleistet sein,
dass die am Scope angezeigten Himmelsrichtungen (0°
- 360°) auch den Tatsachen
entsprechen... *Der Kreiselkompass
befindet sich am Antennenwagen : (
Nein, - für diesen
Vorgang musste weder der Antennenwagen und auch kein anderes. Fahrzeug
bewegt werden ... ! ;-) (Kreiselkompass=
weitergeleitet
von Gyroskop)
Der Kreiselkompass ist ein Kompass, der die
Nord-Süd-Richtung anzeigt ohne sich das Magnetfeld der Erde zu nutze
zu machen. Er bedient sich hierbei eines schnell rotierenden Kreisels
(Gyroskop) dessen Achse sich parallel zur Erdachse ausrichtet.
Ein Kreiselkompass zeigt zum geografischen und nicht zum magnetischen
Pol . Funktionsprinzip: Ein rotierender Kreisel ist stets bestrebt
seine Lage im Raum beizubehalten. Versucht man nun die Lage der
Rotationsachse im Raum zu verändern so reagiert der Kreisel durch
eine Ausgleichsbewegung in einer anderen Achse .
Beim Kreiselkompass ist die Kreiselachse zu
vergleichen mit der Kompassnadel des Magnetkompasses. Der
Kreisel ist eine durch einen Elektromotor angetriebene Scheibe (20000-30000
U/min). Die Rotationsachse wird immer
in der waagerechten gehalten. Dies bewirkt, dass Präzessionsbewegungen
beim Kreiselkompass immer zu einer Änderung der Kompassanzeige führen.
Stellt man sich nun vor, dass die Achse des
Kreisels in West-Ost-Richtung ausgerichtet ist, so führt die Erdrotation
zu einer Lageänderung der Kreiselachse im Raum. Der Kreisel reagiert
darauf mit einer Präzessionsbewegung, die den Kreisel in Nord-Süd-Richtung
zwingt. In diese Richtung ausgerichtet hat die Erdrotation keine
Lageänderung der Kreiselachse mehr zur Folge.
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