Bautagebuch von Yvonne und Erik Zimmermann
So ähnlich wird unser Haus mal aussehen.
Bautagebuch
Bauzeitenplan
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Bautagebuch
- August 2005:
- Wir haben ein schönes Grundstück in Schildow gefunden und haben die ersten Kontakte zum Makler geknüpft.
- September 2005
- Nachdem die Finanzierung steht und der Hausbauvertrag unterschrieben ist, kaufen wir das Grundstück.
- Unser Haus wird ein Modicus M53 von der Firma Heinz-von-Heiden (http://www.heinzvonheiden.net/hvhcms). Von
Heinz-von-Heiden wird uns eine Baubetreuerin zugewiesen - nur leider
ist sie per Telefon nie erreichbar. Wir müssen daher immer wieder
ein Fax schicken, damit sie sich irgendwann (meist erst nach 1 -2 Tagen
oder auch erst nach einer Woche) meldet.
- Oktober 2005
- Ein unabhängiger Berater in Bausachen ist gefunden (http://www.die-bauherrenhilfe.de), ein Bodengutachten wurde erstellt.
- Leider fällt das Bodengutachten (Ingenieurbüro für Baugrunduntersuchungen und Altlastenerkundung; http://www.ib-markau.de)
nicht so gut für uns aus. Wir müssen den Boden in unserer
Baugrube (ca. 94 Kubikmeter) austauschen lassen - neuer
verdichtungsfähiger Kies soll in 25cm-Lagen eingebracht und
jeweils anschließend verdichtet werden.
- Immer noch das gleiche Problem mit unserer Baubetreuerin.
- November 2005
- Vermesser (Plan-Team aus Hohen Neuendorf; http://www.vermessungsbuero-hagen.de) wird mit den Vermessungsarbeiten (was soll er auch sonst machen) beauftragt - zwecks Erstellung eines Lageplanes.
- Immer noch das gleiche Problem mit unserer Baubetreuerin.
- Schriftliche Mitteilung von Heinz-von-Heiden, daß 2005
keine Bemusterung mehr erfolgen wird. Da wegen der im Raum stehenden
Streichung der Eigenheimzulage ein
starker Andrang bei den Baufirmen herrscht, kann die Bemusterung in
Hannover (bei Heinz-von-Heiden) nicht stattfinden und Heinz-von-Heiden
erstellt nur einen vorläufigen Bauantrag auf der Grundlage von
Standard-Unterlagen.
- Dezember 2005
- Wir haben endlich alle erforderlichen Unterlagen zusammen:
- Lageplan
- topografische Geländeaufnahme
- Kanalanschlußplan für Schmutz- und Regenwasserentwässerung
- Bebauungsplan mit Gestaltungssatzung / Bauen eines Gebietes ohne Bebauungsplan
- Bodengutachten
- Antragsformulare für Elektro- und Wasseranschluß
- Schutzrohre
- Beseitigung Regenwasser
- Wegbeschreibung
- Das Problem mit unserer Baubetreuerin wird nicht besser.
- Damit unser Haus auf das Grundstück paßt - ohne
weitere Anträge / Genehmigungen von den Nachbarn einzuholen (da
die Hauswand sonst die geforderten 3m Abstand zum
Nachbargrundstück unterschreiten würde) - müssen wir die
Außenmaße des Hauses verkürzen lassen. Unsere
Heinz-von-Heiden-Baubetreuerin hat da einige
"Verständnisprobleme", was zu
Verzögerungen führt. Letztlich können wir uns
durchsetzen - wir lassen die Klinkerfassade (-28cm) und eine Steinreihe
(-28cm) weg. So paßt das Haus genau auf das
Grundstück.
- Unser Bauantrag wurde von Heinz-von-Heiden wohl schnell zusammengeschrieben - es
sind die falschen Grundrisse, eine falsche Dachvariante und die falsche
Heizung eingetragen. Weiterhin sind die eben erst geänderten
Außenmaße des Hauses nicht geändert worden. Also alles
wieder zurück zu Heinz-von-Heiden. Wieder eine Woche
Verzögerung!
- Ende des Jahres können wir endlich den Bauantrag einreichen - zum Glück (Eigenheimzulage gesichert).
- Januar 2006
- Mitte Januar Baudurchsprache und Bemusterung in Hannover (wir
legen uns auf Art und Farbe der Ziegel fest, die Dachrinne,
Bad-Ausstattung, Fenster und Türen usw.)
- Endlich werden unsere Hausvariante Modicus M53 A02
(führt natürlich zur Neuberechnung der Statik) und unsere
Sole/Erdwärmepumpe in den Bauantrag (Nachtrag) aufgenommen.
- Im Bauantrag von Heinz-von-Heiden wurde eine
Aufschüttung von 30cm für das Haus geplant. Dies ist laut
Angaben des Bauamtes Oranienburg, unseres Baubetreuers und gem. dem
Bodengutachter gar nicht erforderlich. Unser Grundstück ist eben
und das Grundwasser kann auch nicht zu hoch steigen. Unsere
Baubetreuerin von der Firma Heinz-von-Heiden ist partout nicht davon zu
überzeugen, die Aufschüttung zu ändern. Dann ist sie mal
wieder eine Woche nicht erreichbar. Uns wird ein Nachtrag zum Bauantrag
zugesandt, in dem immer noch Sachen fehlen und die Aufschüttung
immer noch enthalten ist.
- Februar 2006
- Glücklicherweise geht unsere Baubetreuerin Ende des
Monats in den Urlaub. Ihr Vertreter ist stets erreichbar und ruft
uns auch selbständig zurück. Die unnötige
Aufschüttung ist binnen einer Woche vom Tisch .
- Endlich kommen auch die noch fehlenden Unterlagen zur Sole/Erdwärmepumpe und die geänderte Statik bei uns an.
- Nun haben wir
endlich alle Unterlagen zusammen, unseren Wünschen entsprechende Bauzeichnungen
und auch eine dazu passende Statik. Und endlich wurde auch die richtige Hausnummer
in den Unterlagen berücksichtigt – da hat sich auch mal jemand die Schreiben
von uns durchgelesen.
- Der Nachtrag zum Bauantrag kann jetzt endlich eingereicht
werden. Das Hin und Her mit unserer Baubetreuerein hat uns noch einen
Monat Verzögerung gekostet.
- März 2006
- April 2006
- Wir stehen jetzt endlich im Grundbuch.
- Mai 2006
- Unser Bauantrag wurde genehmigt - das Bauvorhaben ist frei
gegeben. Alle Unterlagen vom Bauamt müssen zu Heinz-von-Heiden.
Die Baufirma benötigt jetzt noch 6 Wochen um die einzelnen
Handwerker-Aufträge zu koordiniren.
- Erst jetzt können wir auf dem Grundstück bauen.
- Anträge an den zuständigen Elektro (E-Dis) - und Wasserversorger
(Wasser-Nord) gewinnen nun an Bedeutung, da wir uns aus einer Liste von
lizensierten Firmen eine günstige heraussuchen müssen.
- Die Entscheidung ist gefallen:
- Baustromanschluß durch die Firma Elektro-Bert (16548 Glienicke, Alte Schildower Str. 45)
- Trinkwasser-, Abwasser- und Bauwasseranschluß durch die
Firma Hoch- und Tiefbau Wolfgang NEIDICK (16515 Oranienburg,
Heidelberger Str. 45)
- Juni 2006
- Noch vor dem Bauzeitenplan gibt es am 08.06. den ersten Termin
mit unserer nunmehr ortsansässigen Baubetreuerin (ist nicht die
oben genannte).
- In der zweiten Juni-Woche stehen Baustrom und Bauwasser
auf dem Grundstück zur Verfügung (das hat ja mal
erfreulicherweise ganz unkompliziert geklappt).
- 20.-22.06. werden die Erdbohrungen für unsere Heizung
(11KW-Pumpe) durchgeführt. Zu unserem Erstaunen leider nur 3x50m - was
unseres Erachtens zu wenig ist, da mit 150 laufenden Metern an
Erdbohrungen mehr als 50Watt/Meter Energie aus dem Boden gezogen wird.
Dies kann zu einer späteren Vereisung führen. Die Firma
Thiele reagiert sehr eigenartig auf unsere Nachfragen. Mir wird ein
Prospekt zugeschickt und ein allgemein gehaltener kopierter
Berechnungsbogen. Der Verantwortliche in der Firma verweist stets nur
darauf, daß man schon wisse, was man tue und bleibt mir eine
individuelle für unser Haus und unser Grundstück gefertigte
Berechnung schuldig. Also informiere ich mal Heinz-von Heiden.
- Heinz-von-Heiden will selbst mal prüfen.
- Juli 2006
- Mit einer Woche Verspätung (weil die ausführende
Firma Maaß so viel zu tun hatte) wird unser Sandplatte gefertigt.
Eigentlich sollen die Betonarbeiten gleich im Anschluß erfolgen.
- Ein wohl notwendiger Container mit Baumaterialien wird von der
Spedition Kuttig nicht geliefert und ist auch bis jetzt noch nicht da.
-
25.07.
- Heinz-von-Heiden-Schreiben erhalten - man hat mein Schreiben bzgl.
der Erdwärmebohrungen erhalten und es an die Firma Thiele
weitergeleitet. Also wurde wohl nichts bei Heinz-von-Heiden
geprüft.
- 26.07.
- der Baucontainer mit den für die Bodenplatte notwendigen
Materialien wurde endlich geliefert, Schornsteinteile kamen gleich mit
- Rechnung von der Fa. MAAß (Sandplatte) bekommen, beim
Fertigen der Sandplatte mußte letztlich mehr Kies eingebracht
werden, als sie beim Erstellen des Angebots eingeplant haben - daher
fällt die Rechnung auch höher aus. Leider fehlt noch der
Verdichtungsnachweis - soll aber nachgeliefert werden.
- 27.07.
- Da sich Anwohner beschwert haben, daß Baufahrzeuge die
durch die Gemeinde unbefestigt gelassene Straße, zerwühlt
haben - was ja bei dem trockenen Allgemeinzustand gar nicht
ungewöhnlich ist - mußte ich heute den Zaun vorzeitig
versetzen. Der Zaun stand noch auf den alten Grenzen, die im Zuge der
neuen Grundbucheintragung mal korrigiert wurde. Jetzt
gehören der Gemeinde drei Meter für einen noch zu
bauenden Bürgersteig - also habe ich den vorhandenen Zaun um 3m
nach hinten gesetzt. Jetzt haben die Baufahrzeuge auch mehr Platz.
- Die Mitarbeiter und der Chef der Baufirma Neuhardenberger Bau
GmbH haben heute früh angefangen - Ringfundamentgräben
ausgehoben, Versorgerrohre eingebracht, nachmittags wurden die
Armierungseisen und Bewehrungen gefertigt und von 18.00 - 20.00 Uhr
wurde der Beton geliefert und durch die gen. Mitarbeiter die
Bodenplatte gefertigt.
- NUN sind wir stolze Besitzer einer Bodenplatte.
- 28.07.
- Mit der Hilfe unserer Eltern haben wir morgens (05.30),
vormittags (09.00 und 11.00), nachmittags (16.00) und abends (20.00)
unsere Bodenplatte gut gewässert.
- Leider hat jemand zwei Steine auf die noch frische
Bodenplatte geworfen, nichts dramatisches - aber doch sehr eigenartig,
was in so manchen Köpfen vorgeht, kein Respekt mehr vor dem
Eigentum anderer Leute.
- 31.07.
- Es wurde eine Unmenge von Steinen geliefert (einen Teil kann man auf dem Panorama sehen).
- Einen Teil des Erdaushubs konnte ich gut gebrauchen. Ich
hatte ja den Zaun auf die eigentliche Grundstückgrenze
zurückgesetzt, nun war auf der so entstandenen Freifläche
alles hügelig, so daß ich mit dem Erdaushub eine gerade
Fläche geschaffen habe. So gibt es auch erstmal keinen Streß
mehr mit den KGA-Nachbarn.
- Werde mich jetzt langsam mal um die Aufstellung des
Geräteschuppens kümmern müssen. Für diese Woche ist
noch das Mauern des EGs, das Einrüsten und das Aufstellen der
Decke geplant - nächsten Freitag dann das Richtfest - daran glaube
ich aber erst, wenn es soweit ist.
- 01.-02.08.
- Im EG sind die Außenwände und die Stützmauern fertig gemauert.
- 03.08.
- Vormittags wurden noch die Zwischenwände im EG
angefangen, dann kamen Mittags die Deckenfertigteile, danach wurden
diese abgestützt und weiter eingeschalt und ab 17.00 Uhr kam der
Beton, mit dem dann der Rest der Decke gegossen wurde. Ab jetzt
heißt es wieder wässern.
- 04.08.
- Haben drei Mal am Tag die Decke gewässert.
- In einer ruhigen Minute habe ich mal etwas nachgemessen und
mit dem Lageplan verglichen. Die Hausmaße stimmen soweit, nur an
einer Ecke besteht eine Differenz bei der Abstandfläche zur
Grundstücksgrenze, der Abstand darf 3m nicht unterschreiten. Da lt.
Lageplan der irgendwann mal durch die Kleingartenanlage gezogene Zaun
auf unserem Grundstück steht, muß ich nach dem jetzigen
Erkenntnisstand davon ausgehen, daß die KGA etwas von unserem
Grund und Boden eingezäunt hat und es deshalb zu der o.g.
Differenz kommt. Also habe ich den Vermesser mit der genauen Einmessung
der Grundstücksgrenze beauftragt. Weiterhin haben wir nochmal
unsere Baugenehmigung gelesen und festgestellt, daß wir der
Baubehörde einen Nachweis erbringen müssen
("Einmessungsbescheinigung eines Vermessungsingenieurs"), aus dem
hervorgeht, daß am Bauobjekt die genehmigte Grundfläche und
das genehmigte Höhenmaß eingehalten werden. Also noch ein
Auftrag für den Vermesser.
- Schreiben von Heinz von Heiden, daß das Richten am Donnerstag, 10.08.2006 stattfinden soll.
- 07.08.
- Die einzelnen Gerüstteile wurden geliefert - aber nicht aufgestellt, sondern nur an den Rohbau gelehnt.
- 08.08.
- Das Gerüst ist aufgestellt (siehe hier)
- 09.08.
- Auf der Baustelle ist nichts passiert und morgen soll
Richtfest sein. Noch ein Anruf bei unserer Baubetreuerin - es bleibt
beim Richtfest morgen, das Dach und der Drempel werden zusammen
aufgestellt. Es muß nichts gemauert werden. Richtfest dann so gg.
15.00 Uhr.
- 10.08.
- Gem. unserer Baubetreuerin wird sich das Richtfest auf die
Abendstunden (zw. 18.00 und 19.00 Uhr) verlagern, da gg. 15.00 Uhr erst
der Kran kommen soll.
- Ich bin dann trotzdem schon einmal gg. 17.00 Uhr auf der
Baustelle, sehe auch noch einige Zimmermänner auf dem Dach, das
schon aufgestellt ist. Als ich auf die Rückseite des Hauses gehe,
sehe ich noch die Zimmermänner vom Dach runtersteigen, höre
dann noch Fahrzeugtüren klappen und sehe dann einen Transporter
wegfahren. Ich denke mir erstmal nichts weiter dabei - die können
sich ja auch etwas zu Essen holen - warte dann noch bis 17.30 Uhr und
werde dann doch nervös und rufe unsere Baubetreuerin an. Die
erkundigt sich dann zum Dach, ob dies und das gemacht wurde und
letztlich meint sie, daß die Zimmermänner dann ganz schnell
gearbeitet hätten und die wohl weggefahren sind, um Feierabend zu
machen.
- Wir nageln dann selbst noch eine Latte ans Dach, ziehen den Richtkranz hoch und feiern allein!
- 11.-12.08.
- Die Giebel werden gemauert.
- Wir konnten mit einem Verantwortlichen der
Kleingartenanlage reden - uns wurde zugesagt, daß der falsch
gesetzte Zaun innerhalb von zwei Wochen auf die richtige
Grundstücksgrenze gesetzt wird.
- 14.-15.08.
- Der Schornstein wurde gemauert.
- Heute waren wir bei unserem Fliesenleger, lassen uns
ein Angebot erstellen - zum Glück können wir unsere Fliesen
bei einem Händler unserer Wahl kaufen. Wir haben jetzt zwar die
Arbeit mit dem Kauf und dem Transport der Fliesen zur Baustelle, aber
vielleicht können wir ja wirklich mal was sparen.
- Der Streit um die Grundstückgrenze geht los - es
hätte ja auch etwas mal einfach sein können. Die Grenzsteine
legen unsere Grundstücksgrenzen genau fest. Der irgendwann mal
durch die KGA errichtete Zaun steht eindeutig auf unserem
Grundstück. Wir haben das dem Kleingarten-Vorsitzenden mitgeteilt,
er sieht sein Unrecht bislang jedoch nicht ein und will den Zaun nicht
versetzen, wozu er nach § 28 Nachbarschaftsgesetz verpflichtet
ist. Auch droht er uns Ärger an, bzgl. der geplanten Aufstellung
unseres Schuppens an der Grundstücksgrenze - auch hier hat er wohl
§ 6 BbgBO (siehe hierzu „Abstandflächenrecht in
Brandenburg“ - einzusehen unter http://www.vermessung-wolf.de/wissen/abstandsflaechen.html)
nicht gelesen. Mal sehen, was draus wird.
- 17.08.
- Da immer noch nichts weiter auf der Baustelle passiert
ist, rief ich heute mal die Dachdecker-Firma an. Dort wurde mir
mitgeteilt, daß die Unterspannbahn erst Anfang nächster
Woche auf den Dachstuhl kommt. Die Eindeckung des Daches soll dann erst
am Donnerstag, 24.08.2006 sein.
- 21.08.
- Die Zwischen-Mauern im EG werden angefangen.
- 22.08.
- Die Zwischen-Mauern im EG sind fertig und die Zwischenmauern im OG werden begonnen.
- Die Unterspannbahn und die Dachrinnen kommen an den Dachstuhl.
- 23.08.
- Die Zwischenmauern im OG sind fertig. Im EG werden die
Stützen rausgenommen, so daß man nun endlich die
Größe der Räume erahnen kann.
- 24.08.
- Das Dach wird komplett eingedeckt, dabei wird
auch das Ausstiegsfenster im Dach eingelassen. Im EG werden von
der gleichen Firma auf das Fundament die Schweißbahnen
ausgelegt und "verschweißt".
- Morgen soll noch der Abwasserschacht von der Firma Merkel Tiefbau gesetzt werden.
- Nächste Woche soll die Dämmung unters Dach und am Dienstag sollen die Fenster ins Haus.
- 28.08.
- Tatsächlich wurde mit der Dämmung begonnen. Der Abwasserschacht ist nicht gesetzt worden!
- 29.08.
- Ein Anruf bei der Baubetreuerin bringt
Ernüchterung. Die Fenster können auf Grund von
Lieferschwierigkeiten nicht geliefert und dementsprechend auch nicht
eingebaut werden. Nächste Woche Montag voraussichtlich.
- Zum Abwasserschacht wird mir seitens der Firma Merkel
mitgeteilt, daß "keine Baufreiheit" besteht. Da die Firma Merkel
jedoch den öffentlichen Teil (Abwasser) fertigen soll und vor dem
Grundstück keine Hindernisse sind, ist diese Auskunft
unverständlich.
- Im Laufe des Tages meldete sich dann der Bauleiter und
teilte mit, daß es ein Irrtum seinerseits war. Bei
unserem Grundstück bestünde "Baufreiheit", aber da wir
momentan im Rohbau sind, wäre der Abwasserschacht ja noch nicht so
wichtig und andere Bauvorhaben hätte er vorgezogen. Aber
nächste Woche Montag soll er dann gesetzt werden.
- Ein Satz der mir während der Bauzeit schon öfter begegnet ist: "Heute haben wir keine Zeit, Morgen auch nicht - vielleicht nächste Woche" -> da nehmen sich wohl fast alle Baufirmen nichts.
- 30.08.
- Bei unseren Gesprächen (vor einigen Wochen) mit
dem Fliesenleger ("Fliesen-Tanne" aus Reichenberg) und dem Wasser-und
Heizungsinstallateur (Meisterbetrieb Ralf BÖHLE) wurde uns
folgendes mitgeteilt:
- Im Bereich des Kamins darf keine
Fußbodenheizung sein, in dem Bereich wird für die
Fußbodenheizung- und dazugehörige Dämmung Betoniert. Es
wäre daher ratsam sich gleich einen Kamin auszusuchen, um hier
nicht später selbst umständlich arbeiten zu müssen.
- Im Bereich der Küchenzeile wird auch keine Fußbodenheizung gelegt, hier benötigt der Wasser-und Heizungsinstallateur einen Küchenplan mit den geplanten Anschlüssen.
- Ergo - heute haben wir uns umfassend bei HÖFFNER
beraten lassen. Der Mitarbeiter dort hat uns mit unseren vorhandenen
Küchenmöbeln und einem von uns neu gekauften Eckschrank einen
Küchenplan + Anschlußplan erstellt. Weiterhin haben wir uns
gleich noch eine neue Arbeitsplatte gekauft. Alles wird dann irgendwann
im November geliefert.
- 31.08.
- Waren heute bei HARK-Kamine (http://www.hark.de)
in Berlin-Marienfelde (Motzener Str. 3), wurden dort gut beraten und
konnten noch einen der schönen Angebots-Kamine (Schau hier wie unser Kamin ausschaut)
ergattern. Den werde ich dann wohl selber aufbauen, soll aber nicht so
schwer sein. Der Kamin wird dann auch im November geliefert.
- Am Nachmittag noch auf der Baustelle vorbei:
- Nach einem sehr überraschenden Anruf von
unserer Baubetreuerin am frühen Morgen (08.00 Uhr), in dem sie uns
mitteilte, daß heute doch noch die Fenster und Türen
eingebaut werden würden, mußten wir uns dies mal anschauen.
Fenster und Türen sind eingebaut und die Innenfensterbänke
sind auch schon drin.
- Das Dach ist vollständig gedämmt, mit
Plastikplane versehen und innen sind die Leisten für den
Trockenausbau dran. Die Dachbodenluke ist auch drin.
- An den Fallrohren haben wir Drainage-Rohre angebracht, so daß das Regenwasser vom Haus weggeleitet wird.
- 04.-08.09.
- Montag (04.09.)
- Durchsprache wegen der ganzen Elektrosachen:
- Wo kommen wieviel Steckdosen hin, welche
Schalterbelegungen, Netzwerkdosen und Art der Netzwerkkabel,
Fernsehkabel und wo kommen die Anschlußdosen hin, wo sollen die
Temperaturfühler installiert werden, Schalter für die
Rolläden, Elektroanschlüsse für die Küche.
- Wir haben uns für eine Satellitenanlage
entschieden - hatten letztlich auch nicht die Wahl, da Kabelfernsehen
nicht verfügbar ist. In Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer (1)
und Kinderzimmer (2) kommt je eine Anschlußdose. Die
Satellitenschüssel kommt auf's Dach, in die Nähe der
Ausstiegsluke.
- Die Deckenauslässe für die Beleuchtung
in den Zimmern im Obergeschoß lassen wir in die Mitte des
waagerechten Deckenanteils legen. Standardmäßig wird bei
Heinz von Heiden der Deckenauslaß zimmermittig (im Extremfall
also möglicherweise an den Schnittpunkt von waagerechtem und
schrägen Deckenanteil) verlegt.
- Zusätzlich lassen wir uns noch in den beiden
Bädern, im Wohnzimmer und in der Diele einen Wandauslaß
verlegen.
- Für die Rolläden lassen wir uns einen
Zentralschalter installieren, damit man beim Verlassen des Hauses nicht
alle Fenster- und Türrolläden einzeln betätigen
muß.
- Die Netzwerkkabel lassen sich leider nicht in
einem Lehrrohr verlegen. Wir entscheiden uns für CAT7-Kabel und
hoffen, damit für die nächsten Jahre gut gerüstet zu
sein. In Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer (1)
und Kinderzimmer (2) wird je eine Netzwerkdose installiert - alle Kabel
enden im Arbeitszimmer, wo auch der Telefonanschluß hingelegt
wird. Von hier aus wird später einmal das Haus mit "Voice over IP"
und "Internet" versorgt.
- Natürlich kommen wir nicht mit der
Standardanzahl an Steckdosen und Schalter aus. Lassen etliche
"Mehr-Schalter" und "Mehr-Steckdosen" verlegen - aber so sind wir
später einiges an Kabelsalat los und auf absehbare Zeit
gerüstet. Zum Glück hatten wir schon unsere Küche
geplant. Steckdosen in zwei Meter Höhe für Dunstabzug,
indirekte Küchenmöbelbeleuchtung und möglicherweise
für einen später mal zu kaufenden großen
Kühlschrank. Zum Glück haben wir uns schon Wochen vorher mal
Gedanken gemacht, wo welche Möbel gestellt werden. An dem Tag
wären wir mit der "Planung" einfach überfordert gewesen - so
konnten wir anhand unserer Vorstellungen alles festlegen.
- Der Rest des Trockenausbaus in den oberen Zimmern wird fertiggestellt.
- eigentlich sollte auch der Abwasserschacht gesetzt werden - ist bis zum frühen Nachmittag jedoch nicht erfolgt
- Bei der Besichtigung stellen wir fest, daß die
Nebeneingangstür (vom Hauswirtschaftsraum) nur von innen
geöffnet werden kann. Eigentlich haben wir bislang immer gedacht,
daß eine Neben-EINGANGSTÜR auch als solche benutzt werden
kann, daß heißt mit einem Schloß versehen ist, so
daß man die EINGANGSTÜR auch von außen
aufschließen kann. Weit gefehlt - ist eigentlich nur eine
Terassentür.
- Mittwoch (06.09.)
- Am Morgen kommt ein Anruf von der Firma, die den
privaten Anteil vom Wasser- und Abwasseranschluß ausführt.
Es wird nachgefragt, durch welche Bodenplattenöffnung das
Trinkwasser ins Haus geführt werden soll. Da ich unterwegs war,
verweise ich hier mal auf unsere Heinz-von-Heiden Baubetreuerin.
- Donnerstag (07.09.)
- Die Firma K & G Elektro GbR KLINK hat die
Roh-Elektroinstallation fast abgeschlossen. Im wesentlichen unseren
Wünschen entsprechend (Anzahl und Lage der Schalter und
Steckdosen; Netzwerk und SAT-Dosen) - zumindest was man in dem Stadium
sehen kann.
- Abends fällt mir beim Studium der am Tag auf
dem Bau gefertigten Bilder auf, daß der Wasseranschluß
nicht gem. Ausführungszeichnungen ins Haus geführt wurde. Das
bedarf noch einer Klärung.
- Freitag (08.09.)
- Die (Roh-) Elektroarbeiten wurden abgeschlossen.
- Der Wasseranschluß war durch die Firma durch
die falsche Bodenplattenöffnung geführt worden, so hätte
es mit der Aufstellung der Erdwärmepumpe Probleme gegeben. Wurde
heute nachgebessert - zumindest ist der Wasseranschluß nun durch
die richtige Öffnung geführt. Ob es dann drinnen noch
Probleme mit dem räumlich sehr ausgearteten Anschluß gibt,
wird sich demnächst zeigen.
- 09.09.
- Durch Leute von der KGA wurde endlich der Zaun von unserem Grundstück entfernt.
- Bei nochmaliger eingehender Besichtigung unseres
Daches stellten wir fest, daß zwei Eck-Dachziegel vergessen
wurden. Diese Information haben wir mal unserer Baubetreuerin zukommen
lassen.
- Bzgl. unserer Küche waren wir mal im BAUHAUS
(Birkenwerder) wegen einer Arbeitsplatte nachfragen. Wir wurden dort
sehr nett von Hr. ZIMMERMANN beraten. Dort kann man Arbeitsplatten mit
dem gleichen Schnitt fertigstellen, wie sie die großen
Möbelhäuser machen würden. Zwischen den beiden
Arbeitsplatten wurden dann Spannhaken eingefügt. Fertigung
benötigt zwei Tage und nicht wie bei HÖFFNER 6 - 8 Wochen.
Und zweitens waren hier unsere beiden Arbeitsplatten mit Zuschnitt und
Verbindern nur halb so teuer und wir hatten eine größere
Auswahl an Arbeitsplatten.
- für die kommende Woche (11.09.-17.09.2006) kündigt uns unsere Bauleiterin die Fertigstellung des Innenputzes an
- Bzgl. der Neben-Eingangstür (Hauswirtschaftsraum)
bekommen wir am SONNTAG von unserer Baubetreuerin ein Fax. Die jetzt
eingebaute Nebentür kann ausgetauscht werden, gegen eine
Nebeneingangstür (jetzt mit Schloß). Die Kosten betragen ca.
300 Euro.
- Woche 11.09.-17.09.2006
- Montag und Dienstag (11. und 12.09.)
- Zu meinem Erstaunen ist Montags ein Mitarbeiter der
Außen-Dämmung auf der Baustelle. Durch Mitarbeiter der Firma
werden innerhalb von zwei Tagen die Außendämmungsplatten
angebracht.
- Ein Anruf bei unserer Baubetreuerin ergibt nichts
neues - sie weiß auch nicht, warum der Innenputzer nicht da ist.
Er soll wohl am Donnerstag anfangen.
- Dienstag und Mittwoch (12. und 13.09.)
- Bei der Durchsprache des Hausbauvertrages wurde uns
erklärt, daß man die Anschlußfuge (Fuge zwischen
Trockenbau und Mauerwerk) selber machen könne - Heinz von Heiden
würde ca. 200 Euro berechnen. Daraufhin haben wir diese Position
herausgenommen. Bei der jetzigen Überprüfung dieses Punktes
stellten wir fest, daß wir mit dem o.g. Herausnehmen die Position
"Spachtelarbeiten und Anschlußfuge" in die eigene Hand genommen
haben. Ich habe mich also mal am Verspachteln versucht - die
Schraubenlöcher waren ja noch leicht. Die Fugen zwischen den
Gipskartonplatten sind da schon anspruchsvoller. Nach einer
Internetanleitung soll man erstmal die Fuge verfüllen,
gleichzeitig einen Gewebestreifen einlegen und dann einen Tag
später die Fuge nachverfugen. Theorie war ja schön - die
praktische Umsetzung ist schwierig.
- Eine tel. Rücksprache mit einem Mitarbeiter der
Innenputz-Firma ergibt: Das Auto von denen ist defekt. Die
Innenputzarbeiten sollen Anfang nächster Woche ausgeführt
werden.
- Mittwoch war noch unser unabhängiger Sachverständiger da:
- Der Elektriker hat durchweg die Kabel nicht ganz
senkrecht gelegt - da wurden schon mal Diagonalen genommen. Das
ärgste war jedoch, daß auch schon mal der ein oder
andere kleine Kabelkanal in den Gasbeton-Sturz gefräst
wurde.
- Bei der Außenputzdämmung muß auch
nochmal nachgearbeitet werden. Die Schicht Mauersperrbahn zwischen
Fundamentplatte und Mauerwerk wurde nicht zurückgeschnitten.
- Beim Dachstuhl sollen noch die Nägel richtig
weggeschlagen werden und die Schnittkanten müssen imprägniert
werden.
- Keine baulichen Mängel - alles leicht zu behebende Fehler.
- Donnerstag (14.09.)
- Habe mal bei der Trockenbaufirma angerufen, um mich bzgl. der Verspachtelung beraten zu lassen.
- Bei der zuständigen Firma für die
Dacheindeckung habe ich auch mal angerufen, wegen der zwei fehlenden
Eck-Dachziegel - man will sich kümmern.
- Wieder mal ein Anruf bei Heinz von Heiden bzgl. der
immer noch fehlenden Berechnungsgrundlagen der Erdwärmeheizung -
der HvH-Mitarbeiter will mit einem Mitarbeiter der Fa. THIELE
gesprochen und dann nochmals (es müßte jetzt das 3. oder 4.
Mal sein) die Berechnungen angefordert haben.
- Rücksprache mit einem Mitarbeiter von der
Sanitär-Firma (Fa. BÖHLE). Die Sanitär-Installation kann
erst beginnen, wenn die Innenputzarbeiten ausgeführt wurden.
- Ein Rückruf bei der Kundenbetreuung von
HÖFFNER ergab, daß dort wunschgemäß unsere
Bestellung der Küchenarbeitsplatte storniert wurde - jetzt
können wir uns die gen. Platte im BAUHAUS holen.
- Ein Anruf bei der Dachkasten-Firma ergibt, daß diese Ende nächster Woche den Dachkasten fertigen wollen.
- Woche 18.09. - 24.09.2006
- Montag (18.09.)
- Ich mache ein paar Anrufe:
- Der Innenputzer hatte seinen Arbeitsbeginn ja
auf Morgen verlegt gehabt, da sein "Auto defekt" war, nun will er noch
andere Baustellen fertigstellen und dann erst diesen Donnerstag
anfangen. Das Ganze soll dann ca. 1 Woche dauern. Toll deswegen wird
sich der Beginn der Sanitär-Arbeiten auch verschieben. So kommt
eines zum anderen und alles verschiebt sich nach hinten. Der Innenputz
wurde zumindest am Ende letzter Woche geliefert. Man freut sich ja auch
über kleine Fortschritte. Bzgl. der Trockenbau-Verspachtelungen
will er sich das mal anschauen - ggf. bekommt er von uns den Auftrag.
Von dem Innenputzer werden dann auch die Betonplatten-Stöße
(Decke zw. EG und OG) im Zuge der Nacharbeiten gefüllt und
verspachtelt.
- In Sachen Dachkasten und fehlender Dachziegel nichts neues.
- Donnerstag (21.09.)
- Heute wollte ja der Innenputzer kommen - der
Termin wurde durch unsere Baubetreuerin bestätigt (sollte er nicht
erscheinen, würde sie uns anrufen). So langsam zeigen die
Erfahrungen, daß man sich bei Heinz-von-Heiden auf
Terminabsprachen nicht verlassen kann. Heute morgen war der Innenputzer
nicht da und er war auch telefonisch nicht erreichbar. Meine Frau ruft
bei unserer Baubetreuerin an, die meint, daß er noch am
Nachmittag erscheinen wird. Am Nachmittag bin ich dann wieder auf der
Baustelle - doch weit und breit kein Innenputzer. Diesmal telefoniere
ich mit unserer Baubetreuerin - der Innenputzer schafft es heute doch
nicht, "aber 100-prozentig morgen".
- Die Firma für den Außenputz war aber
überraschend da, hat die gesamte Fassade mit "Gaze" und grauem
Putz versehen (Vorbereitungen auf den Außenputz)
- Noch ein Telefonat mit der Dachkastenfirma - die kommen morgen und wollen den Dachkasten fertig stellen.
- Weiterhin telefoniere ich nochmal mit dem
Heinz-von-Heiden Mitarbeiter, da sich die Fr. THIELE bislang immer noch
nicht gemeldet hatte. Es wird mir ein Rückruf versprochen. Nach
ca. 3 Stunden ruft tatsächlich ein Fa. Thiele-Mitarbeiter an und
teilt mir mit "daß er nach nochmaliger Durchsicht unserer Akte
entschieden hat, daß noch eine Bohrung (von 50m) gemacht wird -
und dies nächste Woche". Na geht doch, das wären dann also
4x50m Erdbohrungen + waagerechte Leitungsmeter -> ca. 220m an
Leitungen -> das hatte ich ja auch ausgerechnet.
- Freitag (22.09.)
- Der Innenputzer ist doch tatsächlich auf der
Baustelle erschienen. Es wurden im EG die ersten Armierungen an den
Fenstern und Türen gemacht und gg. 14.00 Uhr waren alle weg. Und
da wurde uns immer erzählt, daß die so viel zu tun
hätten. Samstag geht es nicht weiter - Montag und Dienstag soll
der komplette Innenputz fertiggestellt werden. Und dann wieder die
Versprechung unserer Bauleiterin, daß es dann gleich weitergehen
wird.
- Der Dachkasten wurde komplett im Laufe des Vormittags fertiggestellt.
- Samstag (23.09.)
- Den Dachkasten zu streichen, wollten wir selber
machen - um Geld zu sparen. Innerhalb von drei Stunden haben wir zu
zweit den kompletten Dachkasten mit Holz-Imprägniergrund
gestrichen.
- Bei den Dachkasten-Streich-Arbeiten haben wir
festgestellt, daß an einer anderen Dachseite ein Ziegel bereits
in die Dachrinne gerutscht ist. Der Ziegel war nur mit Kleber befestigt
gewesen - hatte keine haltende Verbindung zum Dachstuhl oder zu
den umliegenden Ziegel. Melden wir der Baubetreuerin zwecks
Nachbesserung.
- Sonntag (24.09.)
- Von 13.30 - 19.30 Uhr schaffen wir es die
Dachkästen an den Giebelseiten fertig weiß zu streichen und den
Rest vom Dachkasten zumindest vorzustreichen. Den Rest machen wir dann
morgen. Mußte jetzt schnell erfolgen, da nach der Fertigstellung
des Dachkastens die Außenputzfirma kommen wollte und den farbigen
Putz fertigstellen wollte.
- Woche 25.09. - 01.10.
- Montag (25.09.)
- Der Außenputz wurde fertiggestellt.
- Die Innenputzer haben weiter gearbeitet. Geschafft
haben sie das Wohnzimmer (EG), das kleine Gästebad (EG),
Arbeitszimmer (EG), Hauswirtschaftsraum (EG), 3 von 4
Küchenwänden (EG). Man muß dazu sagen, das die
genannten Räume bereits gg. 14.15 fast fertig waren, dann sind wir
aber von der Baustelle los. Danach kann also nicht mehr viel passiert
sein. Bei meiner Schwägerin haben die Innenputzer für ein
fast gleich großes Haus 1 Tag gebraucht - die haben aber auch den
ganzen Tag gearbeitet. Unsere Innenputzer wollen Mittwoch
vormittag fertig sein.
- Dienstag (26.09.)
- Das Gerüst wird abgebaut.
- Die Innenputzer haben weiter gearbeitet. Geschafft
haben sie die letzte Wand in der Küche, den Hausflur, das
Schlafzimmer, das Kinderzimmer und ein Teil vom zweiten Kinderzimmer.
Morgen sind dann noch das Bad und eine Wand im Kinderzimmer zu machen.
- Die Firma THIELE hat noch eine Erdbohrung à
50m gemacht. Diesbezüglich habe ich mal unseren Heinz-von-Heiden
Betreuer angerufen. Der teilte mir mit, daß er entnervt war von
der Firma Thiele. Da hatte sich keiner bei ihm gemeldet, trotz seiner
Aufforderungen. Letztlich hat er dann die Firma THIELE mit der
Erdbohrung beauftragt.
- Mittwoch (27.09.)
- Die Innenputzer haben ihre Arbeit fertiggestellt.
- Donnerstag (28.09.)
- Zusammen mit meinem Vater und meinem Kumpel
Jan haben wir den Untergrund für den Schuppen und die Schalung
für die kommende Schuppen-Fundamentplatte fertiggestellt.
Weiterhin haben wir schonmel einen großen Teil des Bauschutts
entsorgt.
- Ein Regenrinnen-Drainagerohr in den Boden eingebracht.
- Freitag (29.09.)
- Zusammen mit dem Jan haben wir die
Fundamentplatte (3,5m [Breite] x 2,5m [Tiefe]) fertiggestellt.
Betonmischer und Richtscheit vom Bekannten/Kollegen (Gerd)
ausgeborgt.
- Zweites Regenrinnen-Drainagerohr in den Boden
eingebracht. Teile der Muttererde auf dem Grundstück verteilt.
Irgendwann nächstes Jahr wird alles mit einer Gartenfräse
o.ä. nochmals gestückelt und umgedreht und dann kommt der
Rasen rauf.
- Woche 02.10. - 08.10.
- Montag (02.10.)
- 5 Stunden lang alles für den
Geräteschuppen eingekauft, verladen und gelagert. Ab Mittwoch geht
es los mit dem Schuppen-Bau. Die von Jan und mir gefertigte
Fundamentplatte ist aal-glatt und fest.
- Ein Telefonat mit unserer Baubetreuerin ergibt:
- ab Mittwoch will die Sanitärfirma anfangen - sollen dann nächste Woche Mittwoch oder Donnerstag fertig sein.
- Sie will auch schonmal die Estrichfirma in die
Spur schicken. Es soll durch einen Schnellhärterzusatz im Estrich
zu einer verkürzten Wartezeit bzgl. des Estriches kommen - ohne
Mehrkosten - dann sollen die das mal hinein machen.
- Bzgl. der zwei fehlenden und dem einen weggerutschten Dachziegel ist sie noch nicht weitergekommen.
- Die Spachtelarbeiten können noch
nachträglich wieder reingenommen werden (per Fax beauftrage ich
also die Trockenbaufirma).
- Wieder mal auf Fliesensuche - haben uns jetzt für Fliesen im Bad entschieden.
- Dienstag (03.10.)
- Meine Frau und ich haben einiges an Erdaushub auf
dem Grundstück verteilt. Den Erdaushub haben wir für die
Nachbarn freigegeben - sie können sich Muttererde und Sand nach
Belieben holen. So sparen wir nachher am Abtransport der restlichen
Erde.
- Mittwoch (04.10.)
- Morgens leihe ich mir bei OBI in Steglitz
(Mietprofi) einen Elektrotacker aus, in der Hoffnung, daß mir der
Schuppenbau dadurch erleichtert wird. Trotz Regenschauer fange ich mit
dem Schuppenbau an, schaffe es im Groben, das Ständerwerk
aufzustellen. Als die Akkus den Geist aufgeben, versetze ich noch die
Hälfte vom Bauschutt-Berg - dahin, wo er mich optisch nicht
stört.
- Donnerstag (05.10.)
- Auf Grund "wirklich wichtiger dienstlicher
Belange" kann ich erst am Nachmittag am Schuppen weiterbauen.
Nachmittags erscheinen auch die von uns beauftragten Bauingenieure und
unser Bauherren-Helfer und begutachten nochmals den bis dato
fertiggestellten Bau. Alle Mängel sollen mir bis Montag in einem
Gutachten zugesandt werden. Letztlich werden die bereits bekannten
Mängel (schiefe Fensterbänke an vier Fenstern, fehlende
Dachziegel, .....) mit aufgenommen.
- Wir hatten ja die Spachtelarbeiten bei
Heinz-von-Heiden rausnehmen lassen (Ersparnis von 200 Euro). Ich bin
dann jedoch an den Spachtelarbeiten gescheitert und wir haben die
Heinz-von-Heiden-Firma nachträglich wieder mit den
Spachtelarbeiten beauftragt - Kosten von ca. 500 Euro (also 300 Euro
Mehrkosten - wie sich die ergeben ist nicht nachvollziehbar!).
- Freitag (06.10.)
- Das Schuppen-Ständerwerk und die
Schuppen-Dachunterkonstruktion sind fertig. Schuppen-Türen und
-Fenster sind auch schon drin. Jetzt fehlen noch Kleinigkeiten am
Ständerwerk - nochmals ausrichten und alles in Waage bringen und
dann kann es losgehen mit dem Anbringen der Holzpaneele.
- Samstag (07.10.)
- Woche (09.10. - 15.10.)
- Montag (09.10.) - Donnerstag (12.10.)
- Die Sanitär-Roh-Installation wird
fertiggestellt. Zwei Gartenwasseranschlüsse mit innenliegenden
Abstellhähnen, Handtuchheizkörper, Vorinstallationen von
WC's, Anschlüsse für Trinkwasser und Schmutzwasser. Am Montag
und Dienstag wird im EG zuerst eine Wärmedämmschicht
ausgelegt (Darunter sind sämtliche Elektrokabel). Auf die
Wärmedämmschicht kommt dann eine Trittschalldämmung. Im
Obergeschoß wird nur eine Trittschalldämmung ausgelegt. Am
Mittwoch und Donnerstag werden die Heizschleifen für die
Fußbodenheizung gelegt - grundsätzlich in einem
Verlegeabstand von ca. 20cm - nur in den Badezimmern und vor der
Terassentür (Wärmebrücke) in einem Verlegeabstand von
ca. 10cm.
- In diesen Tagen habe ich den Schuppen (zusammen mit meinem Kupel Jan und meinem Schwiegervater)
soweit auch fertiggestellt, daß die Außenwände stehen
und das Dach drauf ist. Die Feinheiten folgen dann in den nächsten
Tagen/Wochen. Der Schuppen wurde jetzt erforderlich, da die schon im
Haus befindlichen Sachen von uns raus mußten (Heizung und
Estrich) und wir auch die noch zu kaufenden Fliesen dort ablegen
wollen. Jetzt haben wir auch schon einmal eine
Unterstellmöglichkeit auf dem Grundstück.
- Anfang der Woche wurde uns mitgeteilt, daß
am Freitag der Estrich kommen würde. Am Freitag war ich auf der
Baustelle - war natürlich keiner da. Unsere Baubetreuerin war ganz
erstaunt. Letztlich telefonierte meine Frau mit einem Mitarbeiter der
Estrich-Firma. Die waren ganz überrascht, daß sie heute den
Estrich machen sollen (außerdem ist ihr Mischer kaputt, ein
Mitarbeiter ist krank, ....) - nach ihren Unterlagen fangen sie
Montag an.
- Mittwoch -> Treffen mit der Bauleiterin
- Baustrom soll in der Woche vom 16.10. - 20.10. reingelegt werden (dafür haben wir zu sorgen)
- der Im-Haus-Elektriker soll vor Fertigstellung des Hausanschlußkastens informiert werden
- ab 23.10. ist anheizen geplant - 14 Tage lang
- ab 06.11. können Maler und Fliesenleger rein
- ab 15.11. Endmontage der Heizung
- ab 16.11. Lieferung der Treppe
- ab 17.11. dauelastische Verfugung
- 20.11. Hausübergabe
- Woche (16.10.-22.10.)
- Montag (16.10.)
- Heute sollte ja der Estrich kommen - war aber nicht so. Ein paar Anrufe später: Estrich kommt morgen.
- Dienstag (17.10.)
- Estrich wird ab 10.00 Uhr begonnen - abends war alles fertig. Jetzt darf das Ganz nicht betreten werden.
- Mittwoch und Donnerstag (18.-19.10.)
- wieder ein paar Arbeiten am Schuppen (Türen richten, Zierleisten ran, Boden in den Arbeitsschuppen)
- Freitag (20.10.)
- Baustrom wird ins Haus gelegt (auf unsere Initiative hin)
- neuer Terminplan:
- ab Montag (23.10.) Erwärmeleitungen ins Haus legen
- ab Dienstag (25.10.) Anschluß der Erdwärmeheizung
- ab Mittwoch (26.10.) Elektroverkabelung im Haus
- ab Donnerstag (27.10.) Anheizen
- ab 06.11. kann der Maler rein
- ab 09.11. kann der Fliesenleger ins Haus
- ab 15.11. Endmontage der Heizung
- ab 16.11. Lieferung der Treppe
- ab 17.11. dauelastische Verfugung
- 20.11. Hausübergabe
- Woche (23.10.-29.10.)
- Montag (23.10.)
- Völlig überraschend war ein Mitarbeiter der Trockenbaufirma da und führte die "Nacharbeiten"
- Verspachtelung der Fugen der Betondeckenplatten;
- Verspachtelung der Deckenauslässe für die Versorgungsrohre und -leitungen
- Verspachtelung der im Innenputz verursachten Löcher
- Dienstag (24.10.)
- in den späten Nachmittagsstunden fingen
Mitarbeiter der Firma THIELE an die Gräben für die
Erdwärmeleitungen rund um's Haus auszuheben
- Mittwoch -Donnerstag (25.-26.10.)
- die Erdwärmeleitungen
werden zusammengeführt und angeschlossen, am Mittwoch (Mittag)
wird die Erdwärmepumpe geliefert und zunächst provisorisch
angeschlossen; die Gräben werden zugeschüttet
- Freitag (27.10.)
- die Elektroinstallation wird fortgeführt:
- Stecker, Netzwerkdoesen und Schalter angebracht
- Hausnummer mit Beleuchtung
- Sicherungskasten im HWR
- die Erdwärmepumpe wird "angeschlossen"
- Samstag (28.10.)
- im Display der Erdwärmepumpe steht "AUS",
irgendwie brummt sie wie ein Kühlschrank, produziert aber keine
fühlbare Wärme. Eigentlich soll sie ja ein Heizprogramm
ausführen, um die Trocknung im Haus voranzubringen. In einem
Telefonat mit einem Mitarbeiter vom Notdienst der Heizungsfirma
meint dieser, das ist normal, daß momentan noch keine Wärme
produziert wird, schlißelich soll der Estrich ja langsam
erwärmt werden.
- Sonntag (29.10.)
- Woche (30.10 - 05.11.)
- Montag (30.10.)
- Wir lassen den Heizungsdienst mal erscheinen,
damit er sich die nicht-heizende Pumpe mal anschaut. Zunächst
meint er, daß alles in Ordnung sei. Ein Handbuch oder
ähnliches hat er nicht dabei, er hangelt sich auf unser
Drängen durch diverse Menüs und letztlich fängt die
Erdwärmepumpe dann an ein Heizprogramm zu starten. Die folgenden
Tage wird es dann auch spürbar wärmer im Haus. Die
Fliesenleger können nun aber erst ab dem 10.11. anfangen.
- Die Trockenbauer waren Anfang der Woche wieder da,
wollten die Sanitärvorwandinstallationen ausführen. Sie
mußten aber wieder gehen, da die Elektriker im oberen Bad ein
paar Steckdosen zu tief gesetzt haben.
- Ab dem 01.11. fing ein befreundeter Maler an, alle
Zimmerwände und -decken zu tapezieren. Wir haben uns im EG
für Rauhfaser und für die oberen Zimmer für Malerflies
entschieden. Innerhalb einer Woche sind die Tapezierarbeiten
abgeschlossen und in der darauffolgenden Woche sind die Malerarbeiten
abgeschlossen.
- Die fehlenden Ziegel sind immer noch nicht geliefert
und auf's Dach gesetzt. Ein Anruf bei der Firma ergibt - die Fa. BRAAS
soll Lieferschwierigkeiten haben und man können deswegen schon
seit Wochen nicht das Dach schließen. SEHR seltsam - in
Zeiten der Marktwirtschaft. Man hätte ja auch mal einen oder zwei
Ziegel mehr mitbestellen können - kann ja immer mal etwas kaputt
gehen.
- Die falsche Nebeneingangstür wurde bislang auch noch nicht ausgewechselt.
- Die schiefen Fensterbänke und der durch die Estrichleger beschädigte Putz wurden noch nicht nachgebessert.
- Ende der Woche schaffen es die Elektriker doch mal,
die falschen Steckdosen im Bad umzusetzen. Zum Glück waren sie
zufällig am gleichen Tag da, wie die Trockenbauer. Die
Trockenbauer waren nämlich Donnerstag Morgen auf der Baustelle,
wollten ihre Vorwandinstallation machen und das einfach über die
zu tief liegenden Steckdosen, die wären dann halt weg gewesen.
Unser Maler war aber zum Glück da und konnte die Trockenbauer
zurückhalten und dann kamen auch zum Glück die Elektriker und
versetzten die Dosen.
- Am Donnerstag wurden unsere Fliesen geliefert - mit
Hilfe meiner Freunde Jan und Matze waren die innerhalb von einer Stunde
ins Haus gebracht.
- Sonntag haben wir bei OBI unser Laminat für die oberen Räume gekauft.
- Woche (06.11. - 12.11.)