Die Folter

 

Tzimisce Wappen

Ich habe diese Beiträg im Rahmen eines Vampire-Forums entworfen und sind deshalb aus der Sicht eines “Tzimiscen” geschrieben. Nehmt BITTE nicht alles wörtlich, da es sich dabei größtenteils um Scherze handelt! Wenn man diese kleine Ungenauigkeit ignoriert, so bleibt hoffentlich eine Informative Seite. Viel Spaß!

 

Vorwort und Grundregeln

Die Geschichte der Folter ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Man glaubt nicht wie oft man auf nur stümperhaft ausgebildete möchtegern-Henker oder Folterknechte trifft. Erst letzte Woche war ich aus Forschungsdrang in einem Hause namens "Tortur". Zu meinem Entsetzten mußte ich feststellen, daß dort außer verbalem Durchfall und einiger viel zu leichter Peitschenhiebe praktisch nichts passierte! Die (aussschließlich männlichen) Opfer gingen sogar mit einem befriedigtem Lächeln aus dem Studio! Solcher Stümperei muß man entgegentreten! Aus diesem Grund möchte ich von nun an in unregelmässigen abständen, wissenswertes über die Kunst unseres Clans niederschreiben.

Ich werde hier in Zukunft über diverse Arten des Folterns und der Tötung berichten, mit denen ich mich in meinem Leben (Unleben) beschäftigt habe. Zunächst muß man sich natürlich darüber im klaren sein warum man foltert. In der Regel gibt es 3 Gründe:

-Bestrafung

-Wahrheitsfindung

-Just for fun.

In der Regel werde ich mich mit dem 1. und dem 2.  Beweggrund beschäftigen obwohl auch der Hobby-Folterknecht durchaus wissenswertes finden kann. Sollte jemand eine Anmerkung haben oder Verbesserungs- bzw. Ergänzungsvorschläge bitte ich diese mir mitzuteilen.

Als erstes möchte ich mich mit dem Ablauf einer guten und erfolgreichen Folter beschäftigen. Es ist relativ sinnlos sofort einfach auf den zu folternden (in zukunft "kunde" genannt) loszuschlagen, Gliedmassen auszurenken oder ihm diverse Knochen zu brechen. Dies ist nur für einen kurzen Quickie zu empfehlen. Für ein langfristiges Vergnügen sollte man sich an die bewährte vorgehensweise der Inquisitoren halten:

Stufe 1: das präsentieren der Folterinstrumente mit einer detailierten Erklärung welche Auswirkungen diese haben. Danach kann man sich schon an dem Gesicht des Kunden vergnügen welches normalerweise ein etwas entsetztes Aussehen annimmt.  Das Wimmern welches normalerweise jetzt schon eintritt ist zu ignorieren. Einige Spielverderber fangen jetzt auch schon an alles mögliche zu gestehen. Sollte dieses eintreten sollte man das Seständnis aufgrund seiner mangelnden Glaubwürdigkeit erstmal nicht ernstnehmen sonst ist der ganze spaß komplett weg und die gewissenhafte Vorbereitung war vollkommen umsonst!

Stufe 2: nun ist dem Kunden die komplette Kleidung abzunehmen, danach rassiert man ihm am gesamten Leib. Dies hat eine demütigende Wirkung und er wird sich seiner Lage bewußt. Man sollte die Haare nicht Abbrennen da dies die Stufe 3 nicht mehr so wirksam erscheinen lässt.

Stufe 3: jetzt beginnt die eigentliche Folter. Man sollte langsam anfangen und dann zu immer drastischen Methoden greifen. Es gibt leider immer wieder Fälle in denen der Folterer dem Kunden sofort glühende  Zangen in den Leib rammt (dazu später mehr unter Zangenfolter). Dies ist nicht sinnvoll! Der Kunde wird viel zu schnell Ohnmächtig und könnte auch leichtfertig zu früh versterben! Was bringt die schönste Folter wenn nach 2 stunden schon alles vorbei ist? Nein, man muß langsam vorgehen und am Ende die wirklich guten Sachen einbringen. Geschickte Folterer schaffen es ihre Kunden über mehrere Tage zu bedienen und erst am ende eine tödliche Methode einzusetzen!

 

Rädern

Zu beginn meiner Erzählungen über die korrekte Art der folterung möchte ich erstmal auf die tödlichen Foltermethoden eingehen. Zu beginn die wohl schmerzlichste und witzigste Form: dem Rädern. Viele unterschätzen die Wirkung dieser altbewährten Hinrichtungsart. Ich habe schon oft Sätze wie:”Rädern? Das ist doch nichts schlimmes? Man wird auf ein Rad geschnallt und geschagen!” gehört. Das ist absolut falsch! Die Art und Weise ist zwar schon richtig beschrieben, doch man muß die einzelnen Details sehen die liebevoll im Laufe der Jahrhunderte entstanden sind.

Zu beginn dieser Folter muß entschieden werden mit wievielen schlägen der Kunde bedient werden soll. Dabei sind zwischen 1 und 9 Schlägen möglich wobei am häufigsten 8 mal geschlagen wurde wovon ich auch in meinem Beispiel ausgehe. Nachdem man sich für die Anzahl entschieden hat (wie gesagt wir gehen von 8 aus), werden dem Kunden der gefesselt am Boden liegt unter die arme und beine jeweils 2 stabile holzbalken gelegt (manchmal auch 4). Dann wird mit einem Rad in folgender Reihenfolge auf die Gliedmassen geschlagen:

  1. linkes Schienbein
  2. rechtes Schienbein
  3. linker Oberschenkel
  4. rechter Oberschenkel
  5. linker Unterarm
  6. rechter Unterarm
  7. linker Oberarm
  8. rechter Oberarm
  9. im falle eines 9 Schlages würde auf das Brustbein geschlagen.

Es ist wichtig das bei jedem der Schläge der entsprechende Knochen bricht! Mit dieser Begründung ist auch nun klar warum der 9 Schlag nicht sehr üblich war bzw. ist. Der Kunde wäre nach der Prozedur bereits tot! Das ist natürlich nicht Sinn der Sache.  Nachdem nun die Knochen gebrochen sind wird das Wagenrad genommen und der Kunde draufgelegt. Die Gliedmassen werden nun durch die einzelnen Wagenspeichen durchgewoben und in einer möglichst unnatürlichen position gefesselt. Nun wird das Wagenrad aufgebockt so das es in einer schrägen, fast senkrechten Position ist. Als Abschluss wird nun das Rad gedreht so das immer wieder andere Gliedmassen das Gewicht des Kunden primär tragen müssen.  Leider werden die Kunden schnell ohnmächtig, aber ein geschickter Folterknecht sollte sich mit einer Dosis Riechsalz und einigen Drogen eindecken und diese bei Bedarf dem Kunden geben. Dadurch wird es möglich die Folterung auf einen längeren Zeitraum auszudehnen (ein hoch auf die Chemie!). Wenn man dem Kunden dann noch regelmässig Wasser bringt sollte es einem geschulten Tzimiscen möglich sein, sich mit nur einem Kunden mehrer tage zu vergnügen.

 

 

Die Rattenfolter

Die Rattenfolter ist zur Zeit der Inquisition von einem Mönch entwicklet und mit der Zeit verfeinert worden. Sie gilt als eine der grausamsten Foltermethoden obwohl sie einen nicht zu verkennenden Spaßfaktor hat.

Bei dieser Methode wird der Kunde auf eine Pritsche geschnallt sodaß er sich nicht mehr bewegen kann. Als nächstes wird dem Kunden ein kleiner, bodenloser Käfig auf dem Bauch geschnallt, in einigen wenigen ausnahmen wurde er auch über den kopf des Kunden befestigt. Als nächtes wir eine Ratte in den Käfig eingeschlossen die sich erstmal an ihre neue Umgebung gewöhnen sollte. Während dieser Zeit kann der Folterer schon mal den Ofen anzünden und die Kohlen zum glühen bringen. Bis diese die richtige Temperatur erreicht hat kann man sich die Zeit mit Kartenspielen vertreiben, der Kunde ist zu ignorieren. Nachdem sich Kunde und Ratte angefreundet haben kann man wieder aktiv werden. Der Folterer legt nun langsam aber sicher die Kohlen auf dem Käfig woraufhin die Ratte mit sehr großer warscheinlichkeit mit Panik reargieren wird. Die Ratte wird nun versuchen aus dem Käfig zu entkommen was aber nur in einer Richtung geht: der Bauch des Kunden. Die Ratte wird nun anfangen den Bauch aufzunagen bis sie schließlich ein Loch in diesen hindurchgefressen hat und die Freiheit wieder erlangt. Je nachdem wie sich die Ratte durchgenagt hat wird der Kunde überleben oder nicht. Am Anfang kann man hervorragend Wetten abschließen ob er es schafft oder nicht, die Wettannahmen sollten aber bei Beginn der Folter enden, da sonst ein gewisses Mogeln nicht ausgeschlossen werden kann. Nach der Prozedur sollte man die Ratte loben und mit ausreichend Nahrung versorgen, man ist ja schließlich kein Tierquäler!

 

Etikette der Folter

An dieser Stelle möchte ich bevor ich weiter über irgendwelche spaßigen Sachen berichte erst einmal etwas über die “Etikette des Folterns” loswerden. Leider ist es heutzutage üblich sich nicht mehr großartige Gedanken über die Folter zu machen. Es reicht den meißten Folterknechten einfach ein Stromkabel an die Genitalien zu setzen und dann auf 200 Volt hochzudrehen. Das ist nicht nur verwerflich sondern auch dumm da einem da sehr viel Spaß abhanden kommt. Schlimmer als das ist die Tatsache, daß die Folterknechte immer perverser werden (was eigentlich nicht schlimm ist aber in diesem Fall doch fehl am platze), sie neigen immer mehr dazu ihre Opfer bei der Folter zu vergewaltigen, ja die Vergewaltigung sogar   als Zentrum der Folter nehmen. Das kann ich nicht gutheißen da solche menschlichen Gefühle in einer richtigen, guten Folter nichts zu suchen haben. Die Folter sollte eine Kunst darstellen, ein gewisses Ritual, vergewaltigen kann jeder! Als Beispiel für ein solches Ritual will ich hier mal das sogenannte “Henkersmahl” nehmen. Das Wort hat sicher schon jeder gehört, aber die meißten stellen sich darunter nur die letzte Mahlzeit vor der Hinrichtung vor, bei der sich der zum tode Verurteilte seine ganzen Leibspeisen wünschen darf. Dieses ist allerdings erst seit ca. 200 Jahren so, in der guten alten Zeit allerdings sah das etwas anders aus. Am Abend vor der Zeremonie des Tötens haben sich alle Beteiligten in der Zelle des Verurteilten getroffen. Dort wurde ein Tisch aufgestellt mit den besten Speisen die selbst ein Adeliger nicht jeden Tag bekam. Der Verurteilte und der Henker saßen sich am Tisch nun gegenüber und ein Priester und der Richter der den Mann verurteilte saßen neben ihnen. Sinn dieser Prozedur war, daß der Verurteilte mit den Anwesenden Frieden schloss, sogar dem Henker sollte er schon im vorraus verzeihen. Das war wichtig damit es am nächsten Tag nicht zu unerwünschten Effekten kam, denn ein Verurteilter der auf dem Weg zu seiner Bestrafung evtl. sein Geständnis widerrief, der konnte nicht so ohne weiteres hingerichtet werden, darum erklärte man ihm auch wie wichtig seine Rolle am nächsten Tag war. Nichts war peinlicher für die Anwesenden wenn man eine große, angekündigte Hinrichtung nicht durchführen konnte weil der Veruteilte dem Volk laut zurief daß er unschuldig war.

Meine meinung ist das solche Rituale für eine gute Folter notwendig sind. So sind am Ende alle Beteiligten zufrieden und nichts geht schief.

 

Der Henker

Jetzt möchte ich euch einmal zeigen, welchen schweren Stand wir Tzimisce in der guten alten Zeit hatten. Ich erzähle heute etwas über den ehrbahren Beruf des Henkers oder Scharfrichters.

Im Mittelalter hatte dieser Herr es sehr schwer in der Gesellschaft. Durch seinen Beruf war er von der Bevölkerung als unrein eingestuft und wurde dementsprechend gemieden. Er durfte nicht in Wirtshäuser und oder auch nur normal einkaufen. Alles was ihm gehörte und was er berührte wurde ebenfalls unrein, also wenn er ein Haus oder eine Person berührte, wurde sie gleichzeitig so behandelt wie er selbst. In vielen Städten war es ihm auch verboten innerhalb der Stadtmauern zu wohnen, was bei belagerungen nicht gerade besonders toll war.

Auch ein Problem war die Heirat. Ein Henker durfte seine (unreinen) Kinder nicht mit Menschen eines anderen gesellschaftlichen Standes, sprich unbescholltenen Bürgern vermählen. Die einzigen die einen aus einer Henkersfamilie ehelichen durfte waren Menschen deren Familie ebenfalls Henker waren oder jemand der hingerichtet werden sollte. Das besondere am letzten fall war, daß der Henker den Richter fragen durfte ob er den Verurteilten ehelichen durfte, wenn dieser das bejahte, dann wurde er sofort freigesprochen. Durch diese Weise sind wahre Henkersdynastien entstanden!

Diese Stellung hatte der Henker bis ins 18. Jahrhundert hinein, dann wurde der Beruf offiziell als ehrbar und rein angesehen! HA, da sieht man welche Erfolge es bringt wenn man die Ventrueprinzen durch einen Tzimiscen ersetzt! Da haben wir echt gute Arbeit geleistet und das sage nicht nur ich!

 

Das Richtschwert

Dieses "Waffe" wies einige Besonderheiten auf. Ein hervorstechendes Merkmal war die fehlende Spitze. die meißten Henkersschwerter hatten überhaupt keine bzw. eine sehr stark abgerundete, sodaß keinerlei Stiche möglich waren. Meißtens befanden sich jedoch vorne an der Klinge 3 Löcher, welche mit Gewichten behangen werden konnten. Es war von größter Wichtigkeit, daß der Kopf des Verurteilten mit einem Hieb vom Rumpf getrennt wurde. War das nicht der Fall, war es bis ins späte Mittelalter üblich, daß der Henker vom Publikum gesteinigt wurde! Es erübrigt sich zu sagen, daß der Henker sehr stark war und das Schwert enorm scharf!

Ein weiteres Merkmal eines solchen Schwertes war die gesamte Klinge. Die meißten Schwerter hatten einen Vers oder einen christlichen Sinnspruch eingraviert. Dies sollte den Geist des getöteten von der Klinge fernhalten. Man glaubte nämlich, daß der Seele eines Getöteten in die Waffe die seinen Tod verursachte einzog und mit der Zeit die Kontrolle über sie gewann. Darum wurde nach einer bestimmten Anzahl hinrichtungen (ca. 10 Stück) die Waffe zerstört und vergraben. ab dem 17. Jahrhundert wurde dies aber alles etwas anders, da die Menschen zu der Zeit ihre Überzeugungen sehr stark änderten.

 

Die Kreuzigung

In letzter Zeit sind relativ viele Filme auf den Markt gekommen, welche einen relgiösen Hintergrund hatten. Einer davon war "Stigmata" der auch einige Missverständnisse in bezug auf die Kreuzigung von Jesus aufdeckte. Da es aber immer noch viele Details gibt, die falsch Überliefert werden, habe ich mich entschlossen nun etwas über die Kreuzigung zu schreiben.

Gekreuzigt wurde in der Vergangenheit in fast jeder Kultur, wobei die Römer und Japaner führend waren. Die Kreuzigung war eine dreckige Methode der Hinrichtung, nur besonders verwerfliche Vergehen wurden so geahndet und jeder der einen gekreuzigten in seiner Familie hatte verlor praktisch seine Ehre. Die Prozedur der Kreuzigung war dementsprechend demütigend.

Der Verurteilte mußte am Tag seiner Kreuzigung seinen Querbalken selbst zum Kreuzigungsort tragen, dabei ging er durch belebte Gassen und wurde beschimpft, angespien und manchmal auch mit Steinen beworfen. Am Ziel angekommen wurde der Querbalken nun an dem noch vom letzten hingerichteten stehenden Pfahl angebunden. Die normale Form des fertigen Pfahls war oft kein richtiges Kreuz, sondern ein T. An dem Querbalken wurde nun das Opfer gebunden wobei die Arme auf dem Querbalken auflagen und die Hände somit hinter dem Balken waren. In besonders schlimmen fällen wurden die Handgelenke nun mit Nägeln an den Balken geschlagen. Die Beine wurden als nächstes ebenfalls an den Pfahl gebunden und evtl. vernagelt.

Interessant ist die Tatsache, daß viele Kreuze ein Fussbänkchen, manchmal auch eine Sitzfläche hatten! Das kam aber ganz auch die regionalen Gesetzgeber und dem Verbrechen an, ob so eines vorhanden war oder nicht.

Wenn nun alles vorbereitet war, wurde das Opfer mitsamt dem Pfahl aufgerichtet. Bei den Römern war es üblich, daß auch noch ein Namensschild an den Pfahl angebracht wurde. Bei den Nazis wurde einfach ein Schild mit dem Verbrechen um den Hals gehangen (auch beim Hängen oder anderen Hinrichtungsvarianten). Wenn dieses nun auch geschehen war, durfte der Verurteilte nun die restliche Zeit dort abhängen (kleiner Scherz). Während der gesamten Zeit war immer eine Wache anwesend, die dafür sorgte, daß der Verurteile nicht befreit wurde. Eine weitere Aufgabe bestand darin, dem Opfer etwas zu trinken zu geben, wenn es das verlangte. Dazu wurde ein Lappen um einen Stock gewickelt und in einen Eimer gesteckt der mit Essig gefüllt war. Der Essiggetränkte Lappen wurde dem Opfer nun an den Mund gehalten und dieser saugte die Flüssigkeit herraus.

Natürlich dauerte es verdammt lange bis ein Mensch auf diese weise starb, bei Experimenten die ich durchführte habe ich geschafft, daß Objekt 34.187 bei guter Pflege tatsächlich 3 wochen überlebte! Die Menschen haben aber immer eine Frist gehabt, wielange ein Verurteilter so hängen durfte. Normalerweise wurde die Qual kurz vor einem Feiertag beendet, im Falle von Jesus durfte er z. B. nicht über den Sabbath hängen bleiben. In diesem Falle wurden dem Opfer die Beine gebrochen. Nun lastete das ganze Gewicht auf den Armen und diese gaben den Druck an den Brustkorb weiter. So erstickte das Opfer innerhalb weniger Minuten, da es ja schon extrem geschwächt war.

 

Die eiserne Jungfrau

Eine der bekanntesten Folterinstrumente ist die eiserne Jungfrau. Dies ist ein menschengroßer Metallsarg *sabber* in dem sich eine vielzahl an Metallnägeln befindet. Wenn man eine Person hinstellt und den Sarg darauf hin schließt, wird diese Person von hinten und vorne aufgespießt. Der Name leitet sich von dem äußeren des sarges ab, da normalerweise die Jungfrau Maria auf ihm abgebildet war, bzw. sich der Kopf Marias auf der Spitze als Skulptur angebracht war. Dieses ist aber nicht das Interessante an diesem Gerät, wirklich interessant ist die Tatsache, daß die eiseren Jungfrau niemals angewendet wurde! Es ist eine Tatsache das es kein einziges historisches Dokument gibt, in denen der gebrauch dieses Sarges bewiesen wird. Somit ist der Name schon leicht ironisch da dies wirklich das einzigste Folterinstrument ist welches wirklich jungfräulich ist. Das Gerät wurde ausschließlich zur Abschreckung in der Inquisitionszeit benutzt, da der optische Eindruck wirklich überwältigend ist (darum habe ich eine stange in meiner angebracht und benutze sie als Kleiderschrank). Viele Kunden gestanden die wirklich kuriosesten Sachen weil sie von dem Gerät beeindruckt waren. Man muß sich das auch mal in der Praxis klarmachen warum kein vernünftiger Folterer dieses Ding wirklich benutzten würde, man steckt die Person rein, schließt ab und dann…. NICHTS! Man hört ein bißchen schreien, ein kleines bißchen wimmern und dann…. Tot. Echt toll. Wo bleibt denn da der Spaß?

Die Nagelfolter

In der modernen Folter ersetzen leider einfallslose (aber effektive!) Praktiken, die großen Maschinen und die brutal aussehenden Gerätschaften. Heutzutage zählt nicht mehr der Spaß sondern nur der Erfolg. Wie man trotzdem etwas Spaß an den modernen Varianten haben kann, will ich hier nun zeigen.
Zunächst sollte man die Nagelfolter erwähnen. Hierbei braucht man nicht viel: einen Stuhl, ein paar Seile, 10 Nadeln von ca. 10 -16 cm länge, einen Hammer oder ersatzweise ein Überlebensmesser. Wenn man dieses hat braucht man bloß noch in den Keller und holt sich das erstbeste Menschlein und schon geht der Spass los! Man fesselt als erstes das Opfer an den Stuhl. Vergewissert euch, daß die Stricke auch wirklich fest und stabil sind! Auch der Stuhl MUß fest stehen! Die Hände fixiert man auf der Armlehne des Stuhles. Die Handflächen müßen nach oben weisen. Nun nimmt man die Nadeln und schiebt sie langsam unter einem der Fingernägel, dabei sollte man nicht mehr als 3 cm in den Finger eindringen. Sollte man über "empfindungsfördernde" Drogen wie LSD verfügen sollte man diese nun auch einsetzen, ist jedoch nicht unbedingt notwendig. Sobald die Nadel an ihrem Platz ist sollte man nun mit der klassischen Befragung beginnen (man braucht ja einen Vorwand, ohne macht es ja nicht unbedingt so viel Spaß). In der Regel redet das Opfer jetzt noch nicht, also kann man die Folter etwas verfeinern. Man kann nun an den Nadeln drehen, sodaß die Wunde sich erweitert und der Nagel gedehnt wird, auch ein kleiner Schlag (nicht zu fest!) auf dem Fingernagel mit dem Hammer oder dem Messergriff bewirken sehr witzige Ergebnisse. Die Nadel sollte im Rahmen der Folter immer weiter in den Finger geschoben werden, jedoch nie mehr als 1 cm pro Schub. Zwischendurch immer drehen! Während des Einschubs der Nadeln kann auch etwas Abwechslung ins Spiel bringen indem man die anderen Finger auch mit Nadeln bestückt. Die ganze Folter kann man mit etwas geschick auf mehrere Stunden ausdehnen.

Die Stromfolter

Eine weitere moderne Foltermethode ist etwas aufwendiger: Die Stromfolter. Sie ist auch relativ simpel auszufhren. Man braucht bloß einen leistungsstarken Stromgenerator und einige Kontaktzwengen. Diese bringt man an die Geschlechtsorgane des Individuums an und braucht dann bloss noch einschalten. Bei besonders starken Stromstößen sollte man jedoch das Opfer unbedingt rasieren, da die Haare anfangen können zu brennen! Sollte ein solcher Effekt jedoch gewünscht werden, ist das natürlich nicht nötig. Die Stromstösse sollten immer mit kleineren Pausen zwischendurch gestalltet werden, um eine Ohnmacht zu verhindern. Um diese pausen nicht unnötig verstreichen zu lassen kann man natürlich diese etwas würzen. Normalerweise wird ein Opfer, das mit Stromstössen behandelt wird an der Wand angebracht (von liegenden Opfern rate ich ab), teilweise wird das auch mit der Hebefolter kombiniert, aber dazu später noch mehr. In den Pausen kann man nun das Opfer zu Boden lassen (natürlich ohne es loszubinden!). Sollte das Opfer mit Wunden übersäht sein, sollte man Salz auf dem Boden verstreuen um einen niedlichen Nebenschmerz zu erzielen. Wenn der Gefolterte nun auf seine Knie fällt (er wird auf die Knie fallen, vertraut mir...), kann man ihn zwingen seine eigenen Exkremente zu verspeisen. Diese sollten bei einem nackten Opfer sowieso schon auf dem Boden liegen, da ein an der Wand hängender Mensch der mit Stromstössen traktiert wird nämlich ein kleines Problem mit seinem Schliessmuskel entwickelt. Ich bin sowieso der Meinung, daß man von dem Opfer sowas auch verlangen kann, schließlich gibt man sich ja die größte Mühe um ihm eine abwechslungsreiche Folter zu präsentieren, da ist es doch eine frage der Höflichkeit wenn dieser seinen Dreck selbst wegmacht! Wer schonmal eine Putzfrau brauchte, weiß was diese kostet!

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