
3. Lektion Das Planetensystem
Das Sonnensystem

Unser Sonnensystem, u.a .meiner Meinung nach besser
"Planetensystem", wie man in
www.astronomie.de dokumentierte. Sonnensysteme gibt es
eine ganze Menge in der Milchstraße, von denen Tausende bekannt sind. Ein
Sonnensystem ist ein Stern und die Körper in seiner Umgebung, was auch ein
anderer Stern sein kann, daher ist der Begriff Planetensystem passender. Es ist
deswegen wichtig den so zu nennen, weil die Frage, ob es andere Planetensysteme
gibt, durch jeden Mund läuft. Bisher wurden zwar welche gefunden, aber solche
auf denen keines Falls ein Leben existieren kann.
Wie in der 1. Lektion schon genannt, ist das gesamte
Planetensystem etwa 4,5 Mrd. Jahre alt. Welche Ausdehnung es hat, wissen wir
noch nicht,
denn wir haben den letzten Planeten noch nicht entdeckt, bisher sind es neun,
wir zählen sie von der Sonne fortgehend: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter,
Saturn, Uranus, Neptun und Pluto. Außerdem gibt es noch einige Tausende
Asteroiden und einige Kometen, die die "Heliosphäre" durchdringen und dann
wieder raus schießen.
Das Planetensystem kann höchstens so groß sein, wie die Heliosphäre ausreicht. Die Heliosphäre, ist der Raum in Form einer Blase, dass sich die Sonne durch den Sonnenwind frei geblasen hat. Diese hat den Durchmesser von etwa zwei Lichtjahren.
Der Sonnenwind das sind geladene Teilchen. Das Gas der
Corona ist keins das aus ganzen Atomen besteht, sondern bei diesen
Temperaturen bleiben die Elektronen nicht an den
Atomkernen hängen, denn Magnetismus und Wärme sind Gegensätze. Man entfernt die
Elektronen von den Atomkernen, indem man ihnen Energie zufügt. In der Nähe der
Sonne passiert das ganz automatisch Das ist Also Ionen Gas und Elektronen
(geladene Teilchen). Und diese geladenen Teilchen werden von der Sonne mit
ungeheurer Kraft weggeblasen (mit 600 km/s), nicht gleichmäßig sondern mit
Abständen. Das tut sie während ihrer Rotation, wenn man das beobachten würde,
dann würde das so aussehen, wie wenn einer mit einem Wasserschlauch ständig um
sich herum Wasser streuen würde (spiralförmig). Eine Regel für die
Sonnenwindausbrüche konnte bislang nicht berechnet werden.
Nun wie diese Blase der Heliosphäre entsteht ist, dass es
außerhalb der noch die kosmische Strahlung gibt. Die kosmische
Strahlung, das sind auch wieder geladene Teilchen, die durch den Kosmos fliegen.
Wenn die geladenen Teilchen auf ihrer Reise irgendwann genug Energie verloren
haben, kommen sie mit der kosmischen Strahlung in Kontakt und jedes verhindert
das andere weiterzukommen. Dies stellt dann eine variable Grenze dar zwischen
der Heliosphäre und dem Raum zwischen den Sternen, das "interstellaren Medium".
Merkur
Der nächste Planet zur Sonne ist bisher nur wenig
erforscht, wie manche den nannten, den vergessenen Planeten. Vergessen haben ihn
die
Planethologen natürlich nicht, sondern das liegt an den Temperaturen, die dort
sind, bis zu 530°C und dazu kommt noch die Schwierigkeit eine Sonde dahin zu
schicken, ohne dass vom Gravitationsfeld der Sonne angezogen wird. Moderne
Sonden haben es aber geschafft ihn sogar zweimal zu umrunden, sämtliche Bilder
an uns zu liefern und in seiner Umgebung Messungen durchzuführen.
Dieser Planet ist ein Phänomen für Forscher, er zeigt
auch sehr merkwürdige Eigenschaften. Er ist etwas größer als unser Mond und
hat eine Erdmasse. Das liegt an seinem Großen Eisenkern, auch die erde hat eins,
der aber etwas kleiner ist. Seine Oberfläche zeigt viel mehr Krater und
Unebenheiten als das Mondgesicht, was den Planethologen vermuten lässt, sehr
viele Brocken würden auf ihn gedonnert haben, dass ein großer Teil seiner
Oberfläche langsam verschwand. Bevor die Sonden ihn untersuchten hat man gedacht
sein Tag würde solang sein wie sein Jahr, sowie das mit unserem Mond der Fall
ist, nämlich dass er uns immer die gleiche Seite zeigt. Das war aber nicht der
Fall, er dreht sich 1,5-mal um sich selbst innerhalb eines Merkurjahres, das
wird so bleiben und das weiß keiner zu erklären. Und dazu kommt noch, an einer
bestimmten stelle wird seine Umdrehung um die Sonne schneller als um sich
selbst, d.h. die Sonne geht dort an einem Tag zweimal auf. Gleich nachdem sie
untergegangen ist, geht sie wieder auf.
Trotz seiner Nähe zur Sonne, die etwa 1/3 AE (astronomische Einheit = die Entfernung von der Sonne zur Erde, ca. 150 Mio. km) entspricht, hat der Merkur eine Temperatur von -170°C auf seiner Nachtseite. Er hat auch Polarkappen, die Entsprechen seine Achsenstabilität, die noch stabiler sein muss als die der Erde. Man hat auf dem Merkur auch noch Wasserspuren gefunden. Er hat ein schwaches Magnetfeld und so gut wie keine Atmosphäre.
Wie soll man unter diesen Umständen noch verstehen, was mit diesem Planeten ist!
Venus
Für eine lange Zeit dachte man die Venus sei die Schwester der Erde. Von der Größe und der Masse her ist die Venus mit der Erde fast Identisch und sie hat eine Atmosphäre. Das ist natürlich wieder etwas für die Gläubigen an außerirdischem Leben, vor allem für Leute die das gerne Materiell ausnutzen und Literatur verkaufen wollen und die Sache manipulieren. Von wegen die Venus hätte große Bäume und ganz tolle Sachen, wie das mal vor der Zeit der Dinosaurier war.
Als man aber der Venus etwas näher kam, musste man aufhören das zu denken. Wir fangen wieder mit der Temperatur an, 450°C! Bei solcher Temperatur gibt es ganz sicher kein Wasser, sondern Trockenheit. Das ist noch nicht alles, ich muss noch Etwas zur Atmosphäre loswerden, der Druck dort ist 90 bar hoch, hier auf der Erde haben wir nur eins von diesen 90. Das war also eine Enttäuschung für die Außerirdischengemeinde.
Dass die Temperatur und der Druck dort so hoch sind,
liegt am ultra hohen Treibhauseffekt, der ständig angetrieben wird. Dieser
Treibhauseffekt
entsteht dadurch dass die Atmosphäre zum größten Teil aus CO2-Gas.
Dieses gas hat die Fähigkeit viel wärme zu speichern. Außer dem
Kohlenstoffdioxid gibt es in der Venusatmosphäre Schwefelsäurengas, das sind
Hinweise auf Vulkanismus. Ob es den Vulkanismus noch heute gibt, weiß man nicht
genau, die Sonden konnten jedoch ausgehärtete Lava auf der Venusoberfläche
fotografieren. Sichtbares licht kann die Venusatmosphäre nicht durchdringen,
wegen ihrer großen Dichte, sondern Radiowellen. Man hat schon mehrere Male
versucht Raumsonden auf die Venus zu schicken, aber wie schon erwähnt, es ist
dort zu heiß, eine einzige hat es geschafft dort zu landen und Fotoaufnahmen an
uns zu liefern. Man kann auch mit Radiowellen fotografieren und diese
technologisch in sichtbaren Farben übersetzen. Was wir von der Erde aus mit
herkömmlichen Teleskopen sehen können ist nur ihre Atmosphäre.
Die Venus hat wie auch der Merkur keine Monde
Erde

Ich werde zur Erde etwas neues Beitragen, nämlich was uns auf ihrer Oberfläche vor dem Sonnenwind schützt. Nicht die Atmosphäre, obwohl sie dabei eine Rolle spielt, aber nicht die direkte.
Ich werde die Details in einer anderen Lektion erklären. Die Erde hat eine weitere Achse, diese steht senkrecht zur Ekliptik und entspricht einen Stabmagneten, dass vom Sonnenwind geladen wird und sein Magnetfeld wirkt dem Sonnenwind entgegen. So kann dieser lebensfeindliche Sonnenwind nicht in unsere Atmosphäre gelangen.
Mars
Der Mars ist der absolute Liebling der Erdlinge. Er ist
von der Erde aus am besten zu sehen und zu bestimmten Zeiten ist er sogar ohne
Teleskop zu erkennen. Er ist der nächste äußere planet zur Erde, etwa eine halbe
astronomische Einheit ist er von uns entfernt. Die inneren Planeten kann man
deswegen nicht gut sehen, weil das Sonnenlicht sonst alles überstrahlt.
Die größeren Hoffnungen Mancher an außerirdischem Leben,
waren am meisten im Mars, man hat zu früherer Zeit die Unebenheiten auf seiner
Oberfläche beobachten können und gedacht, diese seien nicht natürlich sondern
das werk von jemandem. Irgendwann entwickelte man bessere Teleskope, aber auch
das hat dazu nicht gereicht die Wahrheit auch wahrzuhaben. Teleskope sind auch
nicht genug um nachzuforschen ob es dort flüssiges Wasser gibt. Eigentlich
müsste es genügen zu wissen
welche Verhältnisse dort herrschen um zu wissen, dass es dort kein Leben gibt.
Auf dem Mars gibt es zwar Wasser, aber nicht flüssig. Dort schwanken die
Temperaturen von -150°C und allerhöchstens, was nur selten passiert +20°C. Der
Druck ist sehr gering, 6 mbar, bei solchem Druck schmilzt das eis nicht, sondern
es verdampft gleich. Wenig Druck ist auch gleich eine dünne Atmosphäre.
Die Pyramiden, die man dort gesehen hat, waren eigentlich
vulkanische Berge, die immer nur in die Höhe gehen werden, weil die Marskruste
aus einer einzigen Scheibe besteht, die den ganzen Mars umhüllt, im vergleich
zur Erdkruste sind das viele Platten. Durch dem ganzen Entstehen kegelförmige
Berge mit abgeschnittenem Kopf.
Den Mars bezeichnet man auch mit dem roten Planeten, er
verfügt über einem großen Teil Eisenoxid, was ihm die rote Farbe gibt.
Trotz seiner Größe hat er nur 1/10 Erdmassen. Er hat kein
Magnetfeld und seine Achse schwankt sehr. Sein Jahr ist etwa zwei Erdjahre lang
und der tag fast so lang wie unser. Er hat zwei Monde, sie heißen übersetzt
"Angst" und "Schrecken", da Mars der gott des Krieges ist. Vor wenigen Jahren
landete eine Sonde auf seiner
Oberfläche und brauchte das kleine Marsauto dorthin, das das Marsgestein
untersucht. Dass der Mars unbelebt ist musste man sich am ende glauben oder
nicht glauben, jedenfalls wissen.
Der Mars bleibt aber für uns das nächste Flugziel, wegen der Forschung und um ein weiteres Ziel zu haben als den Mond.
Jupiter
Jupiter ist der Erste der Gasplaneten und der größte
aller. Seine Masse macht 320 Erdmassen aus und das ist die doppelte Masse von
allen anderen
acht zusammen. Er ist 5 AE von der Sonne entfernt. Seiner Masse
entsprechend übernimmt er auch Aufgaben. Er hält den Asteroidengürtel in diesem
bestimmten Bereich und er ist ganz wichtig für uns auf der Erde, ohne ihn hätte
es uns alle nicht gegeben, denn er wirkt im Planetensystem wie ein
Asteroidensauger mit seinem starken Gravitationsfeld mit der Sonne zusammen.
Leben braucht zwar eine ständige Veränderung, wie der Dinokiller. Statistisch gesehen haben wir mit
Jupiter etwa alle 100-150 Mio. Jahre einen Asteroideneinschläge, aber ohne hätten
wir alle 100 000 Jahre einen, da hätte Leben garantiert keine Chance gehabt. Und
wann er entstanden sein müsste! Also in einem Planetensystem ohne einen schon
früh entstandenen und so massiven Planeten wie der er gibt es kein Leben.
Auf diesen Planeten ist alles gigantisch, seine
Oberfläche ist für uns nicht sichtbar, nur die Wolken oberhalb der. Er hat keine
feste
Oberfläche, sondern sie besteht aus gas oder eine Flüssigkeit mit der
Dichte 1,3. Wenn seine Oberfläche nicht schon flüssig ist, dann ist sie das
ab einigen km tiefe. Er hat sehr unterschiedliche Oberflächentemperaturen,
zwischen -120°C und +20°C. Diese unterschiedlichen Temperaturen und eine
Rotationszeit von 10 Stunden, lassen ihn unter einen Sturmwahn leiden. Die hellen und dunklen
Streifen von Wolken werden von Winden, die bis zu 400 km/h schnell sind. Das
Jupiterauge in seiner Südhalbkugel ist ein Wirbelsturm, der die Breite eines
Erddurchmessers hat. Der druck auf seiner Oberfläche ist nur 0,1 bar hoch, wenn
man aber 1000 km in die Tiefe geht,
geht der Druck auf 500 bar hoch und die
Temperatur auf 2000°C, was den Gas, aus dem er Besteht (93% Wasserstoff und 6%
Helium), stromleitend werden lässt. Das gibt ihm ein Magnetfeld, das 20 000-mal
stärker ist, als das der Erde. Er gibt 1,7-mal mehr Energie ab als er von der
Sonne bekommt. Er hätte mindestens 70-mal so schwer sein müssen um Kerne zu
fusionieren (um ein Stern zu werden). Sein fester Kern ist 30 Erdmassen schwer.
Er umläuft die Sonne in fast 12 Jahren. Seine ersten vier entdeckten Monde und
die größten nennt man die "Galileischen Monde" nach ihrem Entdecker, bis
vorkurzem waren es 16 und heute sind es 28 geworden.
Saturn
Dieser Planet hat gezeigt, dass unsere Vorstellung von
einem Gravitationsspiel viel zu primitiv und beschränkt ist. Der schönste
Planet bleibt trotz dem die Erde, das wissen die
Astronauten besser als jeder andere. Sobald man sich von der Erde entfernt und
sie als ganzes sieht, kriegt man zu wissen, dass das die Mutter des Lebens ist.
Ich denke diese Gefühle kommen einen hoch weil man von dieser Entfernung nicht
sehen kann, was viele Menschen darauf so treiben. Spaß bei Seite! Was sich auf
der Erde abspielt ist nur gewohnt, aber nicht gerade der Normalfall.
Am Saturn selbst erkennt man nichts, als man aber das erste Mal entdeckte welche Schwerkraftintelligenz er besitzt, wollte man immer mehr darüber erfahren. Seine Anziehungskraft lenkte sogar die Augen der Beobachtungsgenießer nur auf ihn und zog immer weitere neugierige und risikobereite, ferngesteuerte Wesen an. Da wusste man, es ist mehr als nur der zweite Riese.
Saturn ist der zweite Gasplanet. Vom Volumen her ist er
fast so groß wie Jupiter. Die masse beträgt aber im vergleich zum größeren nur
110
Erdmassen von denen 20 zum festen Kern gehören. Seine dichte beträgt 0,7
g/cm3, er würde theoretisch auf dem hier bekannten Wasser mit der
Dichte 1 schwimmen. Er umrundet die Sonne in einer sehr elliptischen Bahn in
fast 30 Jahren, das ist für seine Entfernung von der Sonne, von 10 AE normal,
und sich selbst in etwa nur einer halben Stunde länger als sein größerer Bruder.
Mit nur einem Zehntel kleineren Polarzonen als die Äquatorialzone, ist er der am
meisten abgeplattete Planet im System. Die Temperatur auf seiner Oberfläche ist
-180°C tief. Er besteht wie seine Atmosphäre aus hauptsächlich Wasserstoff und
Helium. Vom der Ferne gesehen scheint er windstill zu sein, vom nahen aber hat
er eine Windgeschwindigkeit von 1600 km/h. Sein Magnetfeld ist wegen der
geringen Dichte hat nur die 5%ige Stärke vom Jupiter und auf der Oberfläche ist
das Magnetfeld noch schwächer als auf der Erdoberfläche.
Saturn
hat Ringe, wie alle schon wissen und gesehen haben. Diese Ringe heißen von Außen
A- bis innen F-Ring und sie sind noch
im inneren unterteilt. Sie umkreisen Saturn in ganz
runden Bahnen mit einem fast einer astronomischen Einheit großen Radius. Dieses
Ringsystem ist innen 10 m dünn, umkreist den Saturn in etwa 8 Stunden und Außen
400 m, ganz nach dem keplerschen Rotationsgesetz, in 13
Stunden. Es besteht aus Teilchen von mikroskopischer
Größe bis einige Meter. Durch diese Ringe flog die Sonde "Pioneer 11"
durch
um zu
entdecken aus welchem Material sie bestehen, Eis und
Dreck. Pioneer 11 der mehrere Jahre unterwegs war hat es
tatsächlich geschafft. Die Schwierigkeit dabei ist nicht
nur, dass die Ringe sehr Dicht sind - diese festen Steine schupsen sich
gegenseitig Vorwärts, wie in der riesigen Schlange vor der Behörde für Asylangelegenheiten -, sondern auch bei der Steuerung dieser
Sonde, das Licht braucht von der Erde bis zum Saturn etwa 70 Minuten und genauso
lange die Information.
Saturn soll 23 Monde haben, von ihnen sind bereits 18
entdeckt. Sein größter "Titan" ist der zweitgrößte im Planetensystem und der
einzige mit einer dichten Atmosphäre, mit 1,5 bar Drucks.
Die so genannten "Schäferhunde", nach ihrer Aufgabe genannt, lassen die Teilchen
nicht den Ringen Geraten, sie Rotieren, der eine auf der Innenseite und der
andere außen, mit der schallplattenförmigen Scheibe mit. Zwei andere Monde
rotieren um den Saturn auf der gleichen Bahn mit gleich bleibendem Abstand. Und
den schönsten Tanz machen zwei Monde, die ineinander rotieren: Der innere
überholt den äußeren alle vier Umdrehungen, wird dann vom äußeren nach Außen, an
seine Stelle, geholt und der äußere übernimmt seine Bahn. Das passiert alle 4
ihre Jahre und die Monde behalten Bahnstabilität.
Uranus
Dieser
erst im Ende des 18. Jahrhundert entdeckte siebte planet, von der Sonne aus
gezählt, ist damit bekannt, dass er auf der Seite liegend um sich
rotiert, d.h. seine Rotationsrichtung ist senkrecht zur Ekliptik. Seine
Umlaufbahn ist 84 Jahre lang und ein halbes seiner Jahre (42 Erdrevolutionen)
zeigt sein Nordpol zur Sonne. Zum anderen halben Jahr tut das sein Südpol. Um
sich selbst rotiert er alle 17 Stunden. Der Gasplanet hat das weitere
Kennzeichen, dass er blaugrün erscheint, wegen der über seine Atmosphäre
befindlichen Methanwolken, während er, wie die schon genannten beiden
Gasplaneten, zum größten teil aus Wasserstoff und Helium besteht. Er ist 19-mal
soweit entfernt von der Sonne, wie die Erde und mit nur 14 Erdmassen beträgt
seine Oberflächentemperatur -200°C. Nacheinander wurden bisher 17
Uranustrabanten entdeckt.
Neptun
Neptun rotiert mit einem Radius von 30 AE 165 jährlich um
die Sonne und hat einen 16 Stunden langen Tag. Die Temperaturen seiner hellblau
erscheinenden Methaneiswolken Umhüllung sind 214°C kalt und lassen uns auf das
Ergebnis kommen, dass er 2,7-mal soviel Energie abstrahlt wie er von der Sonne
bekommt, die Temperatur seiner Oberfläche ist von der des Uranus nicht weit
entfernt. Wie Jupiter hat Neptun auch einen großen Wirbelsturm, dass sich aber
mit über 1100 km/h relativ zur Eigenrotation bewegt. Neptun legt einen Rekord in
Windspitzengeschwindigkeiten von 2000 km/h. Seine Magnetfeldachse ist wie sein
Größenzwilling "Uranus" zum Zentrum verschoben. Er hat 17 Erdmassen und acht
Monde. Er wurde in Mitte des 19. Jahrhundert durch Abweichung der Uranusbewegung
vom berechneten Sollwert entdeckt und nicht durch Zufall.
Pluto
Der (letzte) Planet und kleinste hat von den Raumsonden
bisher keine Beachtung bekommen, seine Oberfläche ist daher und auf
Grund seiner Entfernung noch sehr wenig erforscht. Mit seinem Mond zusammen, der
zu 52% so groß ist wie er selbst, haben nicht einmal die Masse unseres Mondes.
Pluto legt die am stärkste elliptische Bahn, er kann aus der Draufsicht damit
die Neptunbahn schneiden. Aus der Seitenansicht aber kann er bis zu einer
Milliarde km höher liegen, eine "Kollisionsgefahr" ist daher ausgeschlossen. Mit
der durchschnittlichen Entfernung von fast 40 AE umkreist er die Sonne in
langsamen 247 Jahren. Sein für ihn großer Mond gibt ihm die Eigenrotation von
etwa 6,5 Tagen, auch die Rotationsachse haben sie gemein, mit 118° Neigung zur
Senkrechten liegt er also auch. Pluto wurde vor etwa 70 Jahren entdeckt.
Bis auf dem wenig erforschten Pluto haben alle Gasplaneten, wie der Saturn, rotierende Ringe um sich!
Man vermutet noch einen weiteren Planeten oder eine Ansammlung von Asteroiden hinter dem Pluto. Die starke Dunkelheit verhindert die Sicht.
Asteroidengürtel

Zwischen dem Mars und Jupiter gibt es einen
Asteroidengürtel. Asteroiden sind Steine von ein Paar cm bis ein Paar km groß
sind. Der auf die Erde
knallte vor einigen Millionen Jahren, der Dinokiller, war wahrscheinlich hatte
wahrscheinlich 10 km Durchmesser. Wenn auf die Erde ein 1 km großer Asteroid
fallen würde, der würde die Menschheit auslöschen, dieser hätte die Sprengkraft
von vielen Millionen Atombomben. Die Wahrscheinlichkeit ist aber so gering, dass
das fast unmöglich ist, man könnte sowieso auch nirgendwohin fliehen können,
außer noch die Beobachtungsmöglichkeiten heute, die alles unter Kontrolle
halten. Wir haben die Möglichkeit sie Abzulenken oder als letzte Möglichkeit sie
sprengen. Sie geraten uns dann außer Kontrolle, wenn sie auf etwas Treffen, dass
sie in Bruchteilen Verwandelt.
Bevor man den Asteroidengürtel entdeckte hat man ihn
ausgerechnet. Nein, es war so: "Gaus" ein deutscher Mathematiker aus dem 19.
Jahrhundert
entwickelte eine Methode um die Planetenbahnen auszurechnen. Er rechnete aus wo
sie sein sollte und hat dann nachgeprüft, sie stimmte. Nach seinen Berechnungen
sollte zwischen Mars und Jupiter ein Planet sein. Mit der zeit hat man dann
entdeckt, dass dort gar kein Planet ist, sondern Tausende Steine, von denen der
größte 20 km Durchmesser hat. Ihre Gesamtmasse ist kleiner als die von unserem
Mond, das wäre also kein Planet geworden. Sie haben etwas Regel ähnliches, sie
stoßen zwar gegeneinander, treten aber nie aus ihrem Bereich. Man könnte sagen
der Asteroidengürtel Grenzt zwischen den Stein- und den Gasplaneten.
Kometen
Kometen
sind von der Größe her Asteroiden ähnlich. Das sind die mit dem Schweif hinter
sich. Sie bestehen
aus kosmischem Eis und Partikeln, die vom Sonnenwind
gelöst werden, wenn sie in die Heliosphäre eindringen und dann ihren Schweif
hell aufleuchten. Dieser Schweif zeigt daher immer in die Richtung gegen die
Sonne. Sie sind nicht aus dem Planetensystem, sondern werden von den schweren
Körpern in der Milchstraße hin und her gezogen.
Fakten und Zahlen
|
Planet |
Masse in Erdmassen |
Entfernung von der Sonne in AE |
Umlaufzeit in Erdjahren |
Rotationszeit in Stunden |
|
Merkur |
0,8 |
0,4 |
88 Tage! |
58 Tage! |
|
Venus |
0,8 |
0,7 |
244 Tage! |
16 |
|
Erde |
1 |
1 |
1 |
24 |
|
Mars |
0,1 |
1,5 |
687 |
25 |
|
Jupiter |
317 |
5 |
12 |
10 |
|
Saturn |
110 |
10 |
30 |
11 |
|
Uranus |
15 |
19 |
84 |
17 |
|
Neptun |
17 |
30 |
164 |
16 |
|
Pluto |
0,0023 |
39 |
245 |
6,5 Tage! |
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