
1. Lektion: Erde, Mond und Sonne
Die Erde

Galileo Galilei (1564-1642), italienischer Astronom,
Entdecker des
heliozentrischen Weltbilds und erster Benutzer eines
Teleskops und der Erfinder dessen. In der Wissenschaft betrachtet man die
optische Wahrnehmung als die grundlegende (in das Gehirn gelangen mehrere
Millionen Megabits pro Sekunde (Mbit/s) über das Sehensorgan. Im Vergleich zum
Geruchsorgan sind das nur 8 bit/s Anm. d. R.)
Langezeit vorher, etwa zur Zeit Alexander des großen ca. 300 v.Ch.
gab es eine Mondfinsternis. In Athen beobachtete man eine
vollkommene Verdeckung des Mondes (totale Mondfinsternis), während in
Alexandria der Erdschatten nur einen Teil vom Mond verdeckte. Dies
müsste als Beweis dafür reichen, dass die Erde rund ist. Zu dieser Zeit hatte
man schon genug Wissen um solche Berechnungen durchzuführen. Sie hatten zwar
noch keine Algebra gehabt oder ein flexibles Dezimalsystem, aber geometrische
Möglichkeiten.
Wahrscheinlich im neunten Jahrhundert erfand ein arabischer
Wissenschaftler, die Erde dreht sich um zwei Achsen, um die eigene Achse
"Erdrotation" und um die Sonnenachse "Erdrevolution". (Es wäre nett wenn mir
jemand den Namen dieses Wissenschaftlers und die genaue Zeit per E-Mail schicken
würde, dafür wäre ich sehr dankbar)
Ferdinand Magellan (1480-1521) segelte um die Erdkugel, verlor einen großen Teil seiner Seemänner am Bord und seiner Schiffe, unter ihnen war er selbst. Nur ein kleiner Rest der ganzen Gruppe kam am Punkt wieder an.
Galileo Galilei opferte sein Leben für sein Weltbild und sah dem Tod ins
Auge. Er entdeckte mit seinem Teleskop auch andere Planeten und den Mond
vom Jupiter. Seine Entdeckung war eher die jenige, dass die Erde nur eins von
vielen anderen Planeten, die um die Sonne kreisten. Das war für die Kirche viel
zu viel! Sie konnte sich damit nicht abfinden, wie die früheren "Astrologen die mal
das Schicksal vorausgesagt haben" das Weltbild völlig
verändern wollen und sie verurteilte ihn zum Tode.
Isaac Newtons (1642-1727)
Gravitationsgesetz brachte das Ende
der Ende des Geozentrischen Weltbilds. Er saß unter einem Baum, wie
Wissenschaftler so in der Natur sitzen und die Dinge beobachten. Ihm fiel ein
Apfel auf dem Kopf. Er macht
e sich Gedanken darüber, warum der Apfel nicht in eine andere Richtung
fallen kann, zum Beispiel nach oben oder zur Seite. Er kam dann auf die Gravitation. Er sagte, die Masse der Körper bestimme
ihre Anziehungskraft, die Himmelskörper würden sich umeinander drehen, in
elliptischen Bahnen.
Isaac Newton war für mich deswegen klug, weil er sich dachte, dass alles seinen Grund hat und seine Erklärung. Natürlich schmerzte der Apfel seinen Kopf. Er schimpfte trotzdem nicht rum und würde sich dabei sicher gedacht haben, das kann gut sein. Intelligenz kommt nicht ohne Schmerzen und ohne sich zu gedulden.
Die Erde entstand vor ca. 4,5 Milliarden Jahren, es war anfangs ein sehr heißer Körper. Heute ist es für uns möglich das Gesteinsalter durch seine Radioaktivität zu messen. Man fing schon im Mittelalter an, sich Gedanken darüber zu machen, wie alt die Erde sein kann. Theologen überlegten erstmal, wie versteinerte Fische oben auf den Alpen hinkommen können und wie ein Fluss sich in Felsen so tief bohren kann.
Man rechnete aus, experimentierte und legte das Alter immer höher. Man kam aber nicht so einfach auf ein konkretes Ergebnis. Dann fing man an zu überlegen, wie alt die Sonne sein kann und wie lange sie noch Licht und Wärme abgeben wird. Einer kam auf die Idee, die Himmelsschriften zu durchsuchen, um das Erdalter zu bestimmen. Er sagte, die Erde sei im Jahr 4004 v. Ch. entstanden, legte sogar den Tag, Uhrzeit und Ort auf der Erde fest. Also diesen Ort gab es vorher schon! Immerhin hat man, wenn auch falsch, gedacht. Später erfand man, dass je tiefer man in die Erde bohrt, desto wärmer wird es. Er erhitzte eine Kugel auf ein paar Tausend Grad Celsius, lies sie auf die heutige Erdoberflächentemperatur (ca. 20°C) abkühlen und rechnete aus. Die Erde ist viel größer, also braucht sie längere Zeit um soweit abzukühlen. "Sie müsste etwa 7 Millionen Jahre alt sein", rechnete er aus. Man hätte zu ihrer Zeit gar nicht wissen können, dass der radioaktive Zerfall im Erdinneren für die Erhaltung der Erdoberflächentemperatur zuständig ist. Das ganze dauerte etwa 500 Jahre lang. Wir wissen das alles erst seit den letzen Jahrzehnten.
Der innere Kern der Erde ist ca. 6000°C heiß. Nach Außen werden die
Temperaturen und die
Dichte des Gesteins immer niedriger, was es
erklärt
, warum man immer in Richtung des Erdkerns angezogen wird. Wie
ich schon oben erwähnte, die Gravitation ist von der Masse abhängig. Ganz grob
teilen wir die Erdschichten in drei: den Kern, den Mantel und die Kruste. Nach innen wird das Gestein immer flüssiger und der Metallanteil
größer.
Wenn ich z.B. Tomatensauce (nicht Wasser, sondern wir brauchen für
dieses Beispiel etwas zäheres) in einem Topf auf einer ganz heißen Herdplatte
stelle, steigt die Hitze von unten aufwärts. Nach kurzer zeit fangen die ersten
Bläschen an, an die Oberfläche der Sauce zu gelangen, obwohl die
Oberfläche noch relativ kalt ist. Diese kreisrunden Bewegungen,
die die Hitze in der Sauce verursacht, nennt man
Konvektion. Und genau dasselbe passiert im Erdinneren. Im Kern passieren sehr starke
Konvektionsbewegungen, nach oben steigend werden sie immer schwächer, bis sie
dann irgendwo im Erdmantel aufhören (so gesehen, dass sich immer weitere
Konvektionen ergeben und nicht eine einzige, die vom Kern bis zum Mantel
reichen). Da wo keine Konvektionen mehr sind, das
wird mit der Zeit
wärmer und wärmer bis es genügend Energie hat, dann passiert
eine Konvektionsbewegung und die Drücke, die dabei entstehen reißen die
Erdkruste auf, sodass das flüssige Gestein austritt
(Vulkanismus). Die Erdkruste (Erdschale) stellt mehrere Scheiben dar
(Kontinente, Erdteile oder Plattentektonik genannt), die auf der darunter
liegenden Flüssigkeit fast schwimmen. Vor Jahrtausenden waren alle Kontinente in
eins vereint. Die Konvektionen und Rotation der Erde trieb sie mit der zeit
auseinander (Beispiele: das Rote Meer nimmt an Breite zu, d. h. Die arabische
Halbinsel und Äthiopien entfernen sich voneinander. Die Alpen nehmen immer mehr
an Höhe zu, so kamen die versteinerten Wassertiere dorthin. In den Ozeantiefen
ist der Boden ganz jung. In Südamerika und Südafrika gibt es gleiche Tier- und
Pflanzenarten). Die Kontinentalscheiben bewegen sich etwa mit der
Geschwindigkeit ein Fingernagel wächst.
Leben auf der Erde, das entstand erst in den letzten Jahrmillionen. Das ist zwar sehr lange Zeit, aber nicht im Vergleich zu ihrem Alter und schon gar nicht für die Astronomie. Wir werden auch in den kommenden Lektionen feststellen, dass soviel Zeit nötig war. In der Anfangszeit musste sich die Erde Abkühlen. Es war erst völlig trocken, da gab es kein Wasser, keine Atmosphäre und Vor allem, damit Leben entsteht ist eine Ozonschicht nötig, den Grund werden wir leider auch auf die nächsten Lektionen verschieben müssen, wenn überhaupt, denn das hat mit Chemie und Atom- und Quantenphysik zutun und ob ich das einführen werde, wird sich daraus entscheiden, ob erstmal die wesentlichen dinge erklärt werden, nicht die wichtigsten, für die Menschen von heute ist das Thema "Ozon" wohl eines der wichtigsten, wie dem auch sei. Nachdem sich Die Erdoberfläche sich abkühlte Entstanden Vulkane, mit der Lava Trat Wasserdampf über der Erdoberfläche und verschiedene Gase. Diese hinderten die Sonnenstrahlen an die Erdoberfläche zu gelangen, das führte dazu, dass es kühl genug wurde für einen Regen. Es regnete Jahrtausende lang, hätte es zu dieser Zeit Meteoriten gegeben, wäre ihr Job sicher sehr langweilig gewesen "Regen, Regen, Regen" J. Und rechtzeitig konnten Sonnenstrahlen wieder ran, wäre das Wasser erst eingefroren, dann hätte Leben keine Chance gehabt, denn eine weiße Oberfläche strahlt alles ab und das Eis wäre nie geschmolzen. Damit Leben entsteht ist nur Wasser in flüssiger Form geeignet. Durch die Bewegung des Wassers und Blitzeinschläge darin, bildete sich die so genannte "Ursuppe", in der sich erste komplexe Moleküle bilden konnten und aus der alle Lebewesen entstanden (Ob der Mensch auch aus der stammt, ist eine ganz lange Diskussion, die ich hier nicht einführen werde. Ich weiß das außerdem überhaupt nicht), z.B. Aminosäuren (der Weg von der Aminosäure bis Lebewesen daraus werden ist ein ganz langer). Lange Zeit danach entstanden die ersten Einzelligen und anaerobe Mikroben. Das Kohlendioxid blieb aber auch noch. Es wuchsen die ersten Pflanzen auf der Erde, die Ernährten sich vom Kohlenstoffdioxid und Sonnenstrahlen und stießen Sauerstoff aus. Es bildete sich dann langsam eine Ozonschicht. Die ersten Tiere waren, so genannte "Wirbellosetiere" bis zum Intelligenten Lebewesen. Menschen gibt es erst seit einer bis zwei Millionen Jahre auf der Erde. Je größer die Vielfalt der Zellen sich in einem Wesen versammelt, desto intelligenter ist es. Es musste doch soviel Chemie rein, ich werde also in den Lektionen, immer wieder darauf kommen und mindestens eine Chemie Lektion einführen müssen.
Die Frage, ob der Mensch das intelligenteste Lebewesen ist, wird für mich einfach mit "Ja" beantwortet, denn Intelligenz kann gut sowohl auch schlecht sein. Die Welt in gut und böse einzuteilen ist erst einmal falsch und schlecht.
Fakten und Zahlen
|
40 000 km |
Umfang (Äquator) |
|
13 000 km |
Durchmesser (Äquator) |
|
Masse | |
|
150 Mio. km |
Entfernung von der Sonne |
|
66,5° |
Neigung zur Ekliptik |
|
25°C |
Temperaturdurchschnitt |
|
1 bar |
Atmosphärendruck |
Hinweis: Alle in den Texten und Tabellen eingeführten Zahlen sind durchschnittlich und möglichst glatt geformt (stark auf- bzw. abgerundet)!
Der Mond
(Unser Mond)

Wer
kommt schneller an von beiden :-) ?
Man erzählt viel über dem Mond, zu Recht, er ist nämlich das nächste Himmelsobjekt zur Erde, fast 400 000 km entfernt, ein bisschen mehr als eine Lichtsekunde. Lange zeit träumte man davon dahin zu fliegen, das ist es warum man an das fliegen dachte. Die Schwierigkeit dabei ist nicht nur dorthin zu fliegen oder die richtige Richtung voraus zu berechnen, sondern zu wissen, welche Verhältnisse oben herrschen. Lange zeit hat man auch diskutiert ob der Mond eine Atmosphäre hat. Also Astronomie zu betreiben ist ohne die anderen Wissenschaften unmöglich. Andere dagegen beschuldigten ihn an ihren schlaflosen Nächte und Kriegsverluste. Das sind natürlich nur Aussagen, die ihren Wahrheitswert nicht prüfen lassen. Für eine Erfolgreiche Mondreise sind eher die Theorien nötig. Theorien sind genau das Gegenteil von dem. Sie müssen mindestens theoretisch (am Schreibtisch gemachte Sachen, ohne große Experimente) geprüft werden können. Das ist Wissenschaft! Nun, die ersten Flüge zum Mond waren nur Übungen, einige missglückten und welche flogen nur um den Mond, bis es endlich ende der 60er des 20. Jahrhunderts soweit war. Die Astronauten Brachten Gesteinsproben mit, die ganz wichtig wurden für die Frage, wie der Mond entstand.
Der Mond ist etwa so alt wie die Erde, nämlich 4,5 Mio. Jahre
und seine Zusammensetzung ähnelt sich sehr mit der der Erde. Es gab drei
Theorien,
wie der Mond entstanden sein konnte. Die erste war: "Die erde war flüssig und
sie rotierte sehr schnell, dass sich ein Tropfen daraus entfernte". Die zweite:
"Der Mond flog mit sehr geringer Geschwindigkeit an der Erde vorbei und wurde
von ihrer Gravitation gefangen". Und die dritte und einzig wahrscheinliche: "
Kurz nach der Entstehung der Erde, stieß in doppelt so schwerer Planet wie der
Mars gegen die Erde und die aus dem Stoß entstandenen Bruchteile versammelten
sich wie ein Ring um die erde und langsam konzentrierten sich die in einem
Körper, den Mond". Bei der ersten, lässt es der Stoff, aus dem der Mond besteht,
nicht zu und bei der zweiten, muss es sich um einen noch viel größeren Zufall
handeln, als bei der dritten, sodass das so gut wie unmöglich ist.
Warum der Mond nicht so entstanden sein kann, wie die Monde von anderen Planeren ist folgender: Die Planeten sind so entstanden: Gase, Partikeln, Eis, und Staubteilchen versammeln sich durch ihrer gegenseitigen Anziehungskraft. Durch Druck entsteht Wärme (z.B. ein Dieselmotor braucht keine Zündkerzen damit das Diesel-Luft-Gemisch in den Zylindern brennt, sondern der Druck reicht alleine aus um es zu zünden). Diese Wärme verschmilzt die Teilchen langsam miteinander. Sie werden immer größer und Schwerer und üben eine immer stärkere Anziehungskraft aus auf die umliegenden Teilchen. Planeten entstehen meistens nicht alleine sondern bilden einen Mond um sich oder mehr. Unser Mond ist aber viel größer, als der Erde eins zusteht. Solch ein großer Mond gehört eigentlich zum Jupiter, der 300 Erdmassen hat und dementsprechend die Gravitation und Magnetfeld, er hat auch solche Monde um sich, viele sogar.
Der Mond rotiert heute nur noch ein Mal pro Mondjahr, d. h. er
zeigt uns hier auf der Erde nur noch das gleiche Gesicht. Früher hat er mehr
rotiert.
Das hat mit der Abbremsung zutun, die die Erde auf ihn ausübt. Ein Mondjahr ist
etwa 11 Tage kürzer als ein Sonnenjahr. (Die Muslime benutzen Mondjahre zur
Zeitrechnung, weshalb ihr Fastenmonat zu verschiedenen Jahreszeiten stattfinden
kann Anm. d. R.)
Nicht nur die Erde übt eine Kraft aus auf dem Mond, sondern Erde und Mond haben eine gegenseitige Wechselwirkung miteinander. Zwar bewegt der Mond die Erde nicht aus ihrer Bahn, aber er stabilisiert ihre Rotation. Die Erdrotationsachse ist zu etwa 23,5° gegen die Sonnenachse geneigt, wir hätten sonst keine vier verschiedenen Jahreszeiten. Die Erdachse schwankt leicht, wodurch Eiszeiten kommen und gehen können, aber ohne den Mond hätte sie eine viel größere Schwankung gehabt, das Kennen wir von anderen Planeten im Sonnensystem, die kleinere oder keine Monde haben, und die Erde hätte kein Leben produzieren können, weil dann Temperatur- und Druckunterschiede das nie zugelassen hätten.
Auch die Erde hat in früheren Zeiten viel schneller rotiert (der Tag war kürzer). Der Mond bremste ihre Rotation auf angenehme 24 Stunden ab und er tut das heute noch zu etwa 1/1Mrd. Sec. alle 100 Jahre, also nichts spürbares, aber auf 4,5 Mrd. Jahre zurückgerechnet hat das schon seine Auswirkung.
Auch wenn der Mensch nicht aus demselben Leben entstand, sondern schon als Mensch auf die erde kam, hätte er ohne Tier und Pflanze keine Nahrung gehabt und freien Sauerstoff zum atmen.
Wie kreist der Mond um die Erde ohne auf sie zu fallen oder von ihr wegzufliegen?
Die Erdanziehungskraft (Gravitation) verhindert sein Wegfliegen
und durch seine eigene Masse und Kreisbewegungen, stellt er eine Gegenkraft dar,
das ist die so genannte Fliehkraft (Zentrifugalkraft). Die Zentrifugalkraft ist
die jenige die dafür zuständig ist, dass Autos bei einer zu schnellen
Kurvenfahrt aus der Kurve herausgeschleudert werden können. (z.B. Ich binde an
einem Seil ein Stein und schleudere ihn mit gleich bleibender Kraft in der Luft.
Er würde immer mit derselben Geschwindigkeit um meine hand kreisen. Das seil
stellt die Gravitation dar und die Zentrifugalkraft haben wir bereits genug
erklärt). Nun stellt sich die nächste frage, nämlich wo der Mond die Kraft zum
kreisen bekommt. Auf der Erde haben wir Luft, was zum im Beispiel genannten
Stein einen Widerstand leisten würde, im All gibt es die nicht und so kann der
Mond seine Geschwindigkeit ohne zusätzliche Kraft als die Ursprüngliche
beibehalten.
Fakten und Zahlen
|
Umfang |
10 000 km |
|
Durchmesser |
3 500 km |
|
Masse |
7,5 * 1022 ca. 1/80 Erdmassen |
|
Entfernung von der Erde |
400 000 km |
|
Atmosphärendruck |
fast 0 |
|
Temperatur |
bei Nacht: -185; bei Tag: +135 |
Seid ihr bereit für eine Intelligenzfrage?
Ich werde die Antwort natürlich schreiben, die könnt ihr auch überall erfahren, aber ihr müsst überlegen. Schlauer werden muss natürlich seinen Nutzen haben, ich rate euch erst dann den Link zu klicken, wenn ihr glaubt die antwort zu wissen oder ihr genug überlegt habt und darauf nicht kommt.
Wie kommen Ebbe und Flut zustande?
Die Sonne
Auch die Sonne ist 4,5 Mrd. Jahre alt. Das gesamte
Sonnensystem ist gleich alt, fand man heraus, nachdem man verstanden hat, wie so
etwas
entsteht. Alle von uns haben gehört: "Sie wird sich aufblähen, bis über die
Mars bahn, ihre Energieabgabe erhöhen und wenn es soweit ist explodieren"
Das ist aber kein Grund zur Sorge, bis dahin dauert das noch einige
Milliarden Jahre, zehn mindestens. Es gibt noch mehr Sonnen im all, das sind die
am häufigst gesehenen Objekte am Himmel. Genau, sie ist ein Stern, nicht wie alle
anderen, sondern sie ist ein ganz besonderer Stern, wegen ihrer Masse. Ich komme
noch darauf, warum ihre Masse sie zu einem besonderen Stern macht. Für den
Vergleich ihrer Masse, ist die Erde nicht geeignet. Sie macht über 99,8%, des
ganzen Sonnensystems aus.
Sterne sind selbst leuchtende Gasbälle, genauer:
"Wasserstoff und Helium". Das ist jetzt einfach zu erklären: Wie Planeten
entstehen, entsteht ein Stern, nimmt das erstmal so hin, und auf Grund ihrer
großen Masse, entstehen sehr hohe Drücke in ihrem Kern, die sehr hohe
Temperaturen
(Energien) erzeugen. Das ist nicht normales brennen (Oxidation). Wir haben in der Schule
gelernt, um Feuer herzustellen brauchen wir Brennstoff, Sauerstoff und
genügend Energie. Im Kern eines Sterns gibt es aber keinen Sauerstoff. Wir
nehmen als Beispiel die Glühlampe. Das glas muss ihr Inneres vom äußeren völlig
isolieren. Innerhalb der Lampe gibt es einen Wolframdraht, der von einem Gas
(z.B. Stickstoff) umgeben ist. Sobald das Glas gebrochen ist, kommt Sauerstoff
hinein und das würde den Draht zum durchbrennen bringen. Also kein Sauerstoff,
keine Oxidation und kein Durchbrennen, sondern Elektronendruck um den Draht
herum, er
glüht (erzeugt Energie) und das Gas versucht sich auszudehnen, wegen der Hitze,
das drückt ihn zusammen und bringt ihn zum ausstrahlen, weil er keinen Ausweg
findet. Selbst die Glühlampe verwandelt 95% der Elektrischenarbeit in Wärme- und
nur fünf in Leuchtenergie.
Das Ziel der Physik darf damit nicht missverstanden werden, diese Erfindungen sind Sachen die man so auf dem Weg zum Ziel gefunden hat, es ist sozusagen eine Regel oder Gesetz für alles zu finden und zwar möglichst allgemeingültige Gesetze. Das Gravitationsgesetz Isaac Newtons ist solch eins. Das gilt auf der Erde und am anderen Ende im Universum.
Die bestimmte Masse, die die Sonne hat, hat damit zutun,
dass sie die bestimmte Menge an Wärme- und Leuchtenergie liefert. Und ganz
wichtig:
"Sie erzeugt zum größten Teil sichtbares Licht". Es gibt auch unsichtbares. Wir
Menschen können mit unseren Augen nur einen kleinen Bereich vom Ganzen
empfangen. Sichtbares Licht ist eine Linienbreite von 1025 der ganzen
Spektrallinien. Die Strahlung jeder Art nennt man "elektromagnetische Wellen".
Eine Eule sieht zum Beispiel mit einem anderen Bereich von elektromagnetischen
Wellen. Wir haben gelernt, dass wir nur einen bestimmten bereich an Schallwellen
hören können. Der Bereich
indem Fledermäuse hören können ist noch größer als der des Menschen. Das haben
sie auch nötig, sie haben nämlich keine Augen oder eine andere art von
"Elektromagnetischen-Wellen-Empfänger/Fühler". Schall- und elektromagnetische
Wellen sind zwei ganz unterschiedliche Sachen. Schallwellen werden dadurch
erzeugt, dass ein fester, flüssiger oder gasförmiger Stoff zum schwingen
gebracht wird und sie sind etwa 1000 km/h schnell. Sie unterscheiden sich in den
Frequenzen (hohe Geräusche Frauenstimme/Tiefe Geräusche-Männerstimme). Dagegen
sind elektromagnetische Wellen eine Art von Energiefreiwerden und sie
unterscheiden sich ebenfalls in den Frequenzen (blaue Farbe/rote Farbe).
Die Lichtgeschwindigkeit beträgt etwa 300 000 km/s
und nichts im Universum ist schneller oder wird das jemals sein. Der
nächst höher liegende elektromagnetische Wellenbereich, als das sichtbare ist
das
Ultra-Violett-Licht (UV) und der nächst tiefere ist das
Infrarotlicht. Ein
ganz hoher bereich ist das Gammastrahlenbereich.
Wir bleiben noch bei der Masse der Sonne, gehen aber
über, in dem was die Wärme betrifft. Der Saturn ist ein Gasplanet und er gibt
mehr Wärme
ab als er von der Sonne bekommt. Seine Masse macht etwa 110 Erdmassen. Im
vergleich zur Sonne ist das fast nichts und er hat deswegen eine
Oberflächentemperatur von unter -100°C. Die Sonne hat eine Oberflächentemperatur
von 6000°C und im Kern ist es 10-15 Mio. °C heiß.
Wer sich gemerkt hat welche Temperatur im Erdkern herrscht, wird bestimmt gedacht haben, ich hätte mich hier vertippt, denn der Erdkern ist ungefähr so heiß wie die Sonnenoberfläche. Warum bekommen wir aber mehr Wärmeenergie von der Sonne als vom Erdkern?
Weit über die Sonnenoberfläche, gibt es die so genannte
"Corona" (Krone im wörtlichen). Diese kann 1-10 Mio. °C heiß sein. Sie besteht
aus Gasen
die die wärme gut speichern können. Diese Corona wird bei totalen
Sonnenfinsternissen sichtbar. Mehr zur Corona gibt es in der Sonnenwind Lektion
oder ich werde den Sonnenwind in die Sonnensystem Lektion einführen.
Die Jahreszeiten sind nur wenig unser Thema, aber die
Erdrotationsachse. Die meisten wissen auch schon wie das zustande kommt. Ich
werde das
hier nur kurz erklären. Würde ich mit einem Scheinwerfer senkrecht auf eine
Fläche richten, so würden sich die Strahlen in einem Kreis konzentrieren. würde
ich die vom Licht betroffene Fläche langsam immer weiter kippen, so würden sich
die Strahlen immer mehr verteilen und der Kreis geht in eine Ellipse über. Dabei spricht man von der
"Strahlungsintensität", also die Menge der Strahlen auf der Größe der Fläche
bezogen. Die erde revolutioniert um die Sonne und behält dabei ihre
Achsenneigung, so konzentrieren sich im Sommer die Lichtstrahlen von der Sonne
auf der Nordhalbkugel mehr als auf der Südhalbkugel, dort ist zur gleichen zeit
Winter und im Winter kehrt sich das ganze um. Was zwischen Sommer und Winter
ist, ist natürlich Frühling und Herbst, warum die verschieden sind, das macht
der Wandel von warm auf kalt oder erst kalt und dann warm.
In den Polarzonen (Nord-, Süd-Pol) gibt es keine
Jahreszeiten, dort ist es zu einem halben Jahr Tag und zum anderen halben Jahr
Nacht. Eine
Mitternachtssonne ist dort zu beobachten und in der äquatorial Zone gibt es so
gut wie nur Sommer (keine Jahreszeiten). Die am besten geeigneten Zonen zum
leben sind die nördlichen und südlichen Tropen- und Gemäßigtenzonen.
Fakten und Zahlen
|
Durchmesser |
1 400 000 km |
|
Umfang |
4 400 000 km |
|
Masse |
6 000 °C |
|
Oberflächentemperatur |
10 – 15 Mio. °C |
|
Kerntemperatur |
2 * 1030 kg |
Dies sind die wesentlichen Grundlagen in der Astrophysik, die mir eingefallen sind. Ko(s)mischerweise bekomme ich keine E-Mails.
Übrigens, welche Rakete von den beiden oben schneller ankommt, ist die jenige, die beide Maschinen in sich hat.